Die Sonne scheint, die Temperaturen verleiten zum Eis essen und die Berliner nutzen ihre freien Minuten, um sich draußen an der Spree oder im Park ein hübsches Plätzchen zu suchen. Wie die meisten Stadtbewohner sind auch die Berliner stolz darauf, in so einer grünen Stadt zu wohnen. Doch, wie grün ist die Hauptstadt wirklich? Ein Team der Berliner Morgenpost hat nun Sattelitenbilder, Einwohnerzahlen und Stadtgrenzen durchgearbeitet und so ein Ranking erstellt, das zeigen soll, welche Orte Deutschlands am grünsten sind.

Dabei sieht Berlins Platzierung auf den ersten Blick wenig spektakulär aus: Platz 63 von 79. Trotzdem kommt eine beachtliche Grünfläche von 530 Quadratkilometern zusammen, das entspricht etwa 15 Quadratmeter pro Einwohner. Da fühlt man sich als Berliner doch fast wie Gott in Frankreich oder?

Übrigens: In einer Übersicht könnt ihr euch auch ansehen, wie sich Deutschlands Grün Monat für Monat verändert. Grün mitten in der Großstadt sorgt nicht nur für Wohlbefinden bei seinen Bewohnern, sondern ist auch immens wichtig für das Stadtklima – denn jede Pflanze zählt. Auch in der Statistik der Berliner Morgenpost. Karte und Ranking basieren auf der Auswertung von 185 Satellitenbildern, bepflanzte Dächer, Privatgärten, Stadtbäume und begrünte Hinterhöfe, sind ebenso eingeflossen wie Wälder, Parks und mehr. Die Kollegen der Berliner Morgenpost erklären euch in ihrer interaktiven Anwendung detailliert wie die Zahlen zu interpretieren sind und welche Methodik genau angewandt wurde.