Beste Burger Berlin

Wer in Berlin einen Burger-Laden sucht, sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht. PRINZ ist euer Kompass für den Burger-Dschungel und stellt euch die besten Burgerläden der Stadt vor.

Burgermeister

Schon von Weitem kann man den Schriftzug aus goldenen Lettern erkennen, obwohl Unwissende einen Imbiss vielleicht nicht direkt unter einer U-Bahntrasse in Kreuzberg vermuten würden. Der Burgermeister ist berühmt für sein Berlin-Street-Flair. Hier wird alles live und hausgemacht. Während ihr darauf wartet, dass eure Bestellnummer wie im Arbeitsamt auf dem Monitor erscheint, könnt ihr euch das bunte Treiben auf den Straßen am Schlesi anschauen. Wir empfehlen eindringlich die selbst kreierten Soßen aus Erdnüssen oder Mango-Curry. Die Preise liegen zwischen 4,10€ für den Hamburger und 6,90€ für den Meister aller Klassen mit doppelt Fleisch und doppelt Bacon, Barbecue Soße und Jalapeños. Das Beste: Den Burgermeister gibt's mittlerweile zweimal! Ihr könnt euren Burger nun auch an der U8 (Kottbusser Tor) in einem schnieken Imbiss-Restaurant genießen. Clever vom Betreiber: Die Einrichtung erinnert an typische Bahnhofswartebereiche. 

Burgermeister Berlin

BBI - Berlinburger International

BBI Berlin Burger
Vermutlich hat jeder Berliner Burger-Fan schonmal beim Berlinburger International in Neukölln gespeist, denn der gute Ruf eilt dem Laden voraus. Das hat zwar zur Folge, dass der Burger-Grill häufig überfüllt ist, aber Portion und Geschmack entschädigen für die Wartezeit. Kleiner Tipp: Nehmt den Burger am besten mit. Neuankömmlinge müssen erst einmal durchsehen, welche Zutaten sich hinter welchem Burgernamen verstecken. Danach wird es aber geschmacklich explosiv. "Die Patin" beispielsweise besteht aus Mozzarella, Serrano-Schinken, gerösteten Pinienkernen, Tomaten-Relish, Balsamico-Reduktion und Basilikum-Mayo (für 8,50€). Einen normalen Cheeseburger bekommt ihr für 6,80€. Beliebt sind die Chilli-Cheese-Fries auf Grundlage von Pommes, Süßkartoffel-Pommes oder Curly Fries, die mit Chili con Carne, schmelzigen Käse, Schmorzwiebeln, Chiliflocken und Jalapeños getoppt werden. Ein Spezialburger (beispielsweise mit Feigensenfsoße oder Austernpilzen) pro Monat lässt auch für Dauergäste keine Langeweile aufkommen.  

BBI Berlin Burger

White Trash Fast Food

White Trash Berlin
Auch das White Trash ist eine Institution für Berliner Burger-Fans, die dem Ruf vom Prenzlauer Berg nach Treptow gefolgt sind. Leider vom Gespenst der Insolvenz verfolgt, werden im White Trash nach wie vor tapfer Burger serviert, die mit der zugehörigen Portion Fries mehr als satt machen. Im White Trash könnt ihr wählen, wie durchgebraten ihr euren Bio-Beef gerne hättet oder ob es doch eher die vegetarische Variante sein soll. Wer etwas ganz anderes aus der Burgerriege probieren möchte, lässt sich am besten den Goatcheese-Burger bringen. Die Walnuss-Vinaigrette ist unschlagbar! Der John Doe Burger kostet 9,50€. Einen Marquee De Fuck Burger bekommt ihr ab 13,50€ serviert. Nebenan könnt ihr euch professionell tätowieren lassen und am Abend bei Konzerten oder DJ-Sessions das Tanzbein schwingen. Von Montag bis Freitag bietet das White Trash ab 12:00 Uhr ein Lunchbuffet mit umfangreicher Suppen- und Salatbar sowie einer großen Auswahl an Burgern, Jerk Chicken Gerichten, BBQ Ribs und Burrito.  


Burgersteig

Der Burgersteig ist ein Burgerladen, der noch auf Klassiker ohne Superlative setzt. Das Lokal in Kreuzberg ist genau das Richtige für den Imbiss zwischen Tür und Angel oder die Mittagspause. So mancher Mensch aus Kreuzberg munkelt freudig über das niedrige Touristenaufkommen. Ein paar Specials wie den Krautburger oder den Veggie-Burger aus Blumenkohl gibt es trotzdem. Dazu ist es beim Burgersteig bestechend günstig. Fast alle Burger kosten weniger als 5€. Um Wartezeiten zu vermeiden, könnt ihr eure Bestellung vorab telefonisch aufgeben und anschließend abholen.

Lily Burger

Er ist verdammt groß, dieser Burger. Der Inhaber brüstet sich und sein Restaurant mit den höchsten Burgern Berlins. Für knapp 40€ gibt es den 30cm hohen King-Kong-Burger, den sich zwei Personen gut und gern teilen können. Ein paar Groschen legt ihr für die doppelte Portion XXL-Burger drauf. Auch der Rest der Speisekarte im Lily Burger & Steaks Grill Club ist imposant. Hier könnt ihr einen Schokoriegel eurer Wahl in das Veggie-Patty einschmelzen lassen und beispielsweise zwischen Nachos, Ananas, Pancakes oder Rucola als Topping wählen. Die Burger-Preise ohne Specials beginnen bei 7,50€. Seid euch gewiss, dass im Prenzlauer Berg damit kein Burger-Wunsch offen bleibt.

Rembrandt-Burger

Rembrandt Burger Berlin
Ob Rembrandt oder die Rembrandt-Ladies schon Burger kredenzt haben, bleibt mehr als fraglich. Aber darum geht es im Friedrichshainer Rembrandt-Burgerladen auch gar nicht. Das schummrig gemütliche Burger-Restaurant setzt eher auf Hollands kulinarische Reize. Von Kaassoufflé bis hin zur holländischen Currywurst (Frikandel) könnt ihr euch leckere Snacks zu eurem Burger dazu bestellen. Diese kosten übrigens allesamt unter 10€ und werden wahlweise auf Weizen oder Vollkorn Bun mit lecker Holland Fritjes oder knusprigen Süßkartoffeln serviert. Wer Lust auf richtig viel von Antjes geschmolzenem Käse hat, sollte sich den Old Amsterdam Burger bestellen. Für den kleinen Hunger gibt es alle Burger-Kreationen auch im Miniformat.

Angry Chicken

Wer noch nicht weiß, was Kimchi eigentlich ist, kann sich im Angry Chicken belehren lassen. Dass es hier aber nicht um original asiatische Küche geht, sollte den Gästen klar sein. Da Burger nicht namensgebend sind, reduziert sich die Auswahl auf drei preislich solide Burger (ab 6,50€), einer davon vegan (wir hoffen, die Mayo ist es auch). Zu allen Seiten schwört man auf den So So Angry Burger – bestellt euch am besten noch eine Portion Hühnchen mit süßer Zimt-Chilli-Soße dazu. Kleines Gimmick: Die Angry-Kamera im Kreuzberger Laden. Angry Cheese!

Yellow Sunshine

Yellow Sunshine Berlin
Wir haben ja schon gelernt: Vegetarisch bis vegan isst es sich in fast jedem Burger-Grill Berlins. Das Angebot an Burgerläden, die ausschließlich vegetarisch oder vegan unterwegs sind, fällt etwas kleiner aus. Das Yellow Sunshine in Kreuzberg ist jedoch ein alter Hase unter den vegetarischen Burgerläden Berlins. Hier kommt ausschließlich alles Bioware ohne Geschmacksverstärker auf den Tisch. Besonders wichtig für das Team ist dabei die Atmosphäre im Laden, die ganz ohne moralische Keule auskommt. Viel wichtiger ist dem Betreiber ein ganzheitlich faires, nachhaltiges Konzept – auch hinter den Kulissen, zum Beispiel durch Ökostrom. Noch dazu sind Burger, Pommes, ja sogar Schnitzel-Alternativen absolut erschwinglich (Burger ab 4,90€). Das Angebot reicht vom Spinat-Käse- bis hin zum Mexiko-Burger.

 

Dandy Diner

Dandy Diner Berlin Neukölln
Quietschrosa Uniformen sind nicht das einzige Special im Dandy Diner.
Für eine hippe Fast-Food-Version sorgen die Blogger-Stars vom Dandy Diner in Neukölln. Die Bedienung trägt eigens entworfene Uniformen, die zum Trend werden sollen. Das Angebot ist überschaubar und die Portionen etwas kleiner, dafür aber komplett vegan. Die Preise passen dazu. Einen Italian Burger bekommt ihr für 5,50€. Minziges Limettenwasser gibt es gratis. Hier lest ihr einen ausführlichen Testbericht.

 

The Bird

Das alte Eisen der Berliner Burger-Kultur gab sich jahrelang mit dem White Trash die Klinke in die Hand. Ob kleinere Burger-Grills das geräumige American-Style-Restaurant in Prenzlberg bereits überholt haben und dieser nicht mehr als "der Burger-Laden schlechthin" gehypt werden sollte, müsst ihr selbst entscheiden. Nach wie vor bietet The Bird aber gute Burger vom Blech und vom Grill an. Die Burgerauswahl (10-15€) ist groß, bewegt sich aber auf klassischem Terrain. Klassisch sind dabei auch die Zutaten, wie z.B. Spiegelei, Bacon oder Guacamole.