Was gibt es Schöneres als zur Weihnachtszeit in Berlin die schönsten Weihnachstmärkte der Hauptstadt zu besuchen. Laden doch die warmen Lichter, die hübschen Dekorationen und verführerischen Düfte gebrannter Mandeln und Glühwein regelrecht dazu ein. Theoretisch könntet ihr täglich zwei Weihnachtsmärkte in Berlin besuchen und hättet nach Heiligabend immer noch nicht alle durch. Mit über 60 verschiedenen Events in sämtlichen Stadtteilen bietet euch Berlin eine riesige Auswahl an, deshalb hat PRINZ euch die schönsten Weihnachtsmärkte in Berlin zusammengestellt.

Die Stimmung an Weihnachten in Berlin

Die Hauptstadt leuchtet und glänzt - zur Weihnachtszeit verwandelt sich Berlin in ein großes Lichtermeer. Der Kurfürstendamm und die Tauentzienstraße stechen durch ihren festlichen Glanz besonders hervor. Geschmückt werden rund 650 Bäume mit einer Lichterketten-Gesamtlänge von 230 Kilometern. Neben den beleuchteten Bäumen gibt es in den Straßen die jährlich wiederzufindenden Figuren, wie etwa einen Weihnachtsmann, einen Weihnachtszug, einen Nussknacker, einen Teddybären und zahlreiche Kegelbäume. Doch auch das Brandenburger Tor macht einen Besuch in der Weihnachtszeit, durch seinen riesigen, geschmückten Tannenbaum und den beleuchteten Linden, zu einem besonderen Lichtspektakel. Weihnachtsbeleuchtung so weit das Auge reicht und die stimmt uns doch direkt ein, auf Weihnachten in Berlin.

 

Weihnachtsmärkte in Berlin

Rund drei Millionen Weihnachtsmarktbesucher kommen jährlich im Dezember aus der ganzen Welt zu uns in die Hauptstadt. Sie schlendern zwischen weihnachtlich dekorierten Ständen hin und her, entdecken dabei das eine oder andere Geschenk, trinken sich durch die Glühweinstände und naschen dazu. Schokolade, Lebkuchen, Spekulatius, Mandeln, Christstollen – die Weihnachtsmärkte in Berlin warten mit so einigen süßen Leckereien auf euch. Gehört ihr eher zu den backfaulen Naschkatzen dieser Welt, empfiehlt euch PRINZ einen Besuch auf dem Berliner Naschmarkt in der Markthalle Neun. Dort werdet ihr alles finden, was das Naschkatzenherz begehrt, und noch vieles mehr. Übrigens gilt im gesamten Dezember die internationale Regel: Kalorien zählt man nicht! Es ist schließlich Weihnachtszeit und der dicke Wollpullover kann viel verbergen. Und wenn ihr doch etwas Sport treiben wollt, geht einfach in Berlin eine Runde Schlittschuhlaufen.

Zu den Klassikern unter den Berliner Adventsmärkten zählen schon seit Jahren die Weihnachtsmärkte auf dem Alexanderplatz, auf dem Platz vor dem Roten Rathaus mit großer Schlittschuhbahn sowie der vor dem stets festlich beleuchteten Schloss Charlottenburg. Seid ihr auf der Suche nach einem Weihnachtsmarkt der ausgefalleneren Art, dann seid ihr in Kreuzberg, Neukölln oder Friedrichshain richtig. Wie wäre es zum Beispiel mit einem veganen Adventsmarkt oder dem Flowmarkt in Kreuzkölln, auf dem Künstler und Designer euch vor der Ebbe unter dem Tannenbaum retten? Vielleicht gar ein japanischer? Ihr seht, die Auswahl ist groß.

Die Tradition der Weihnachtsmärkte

Weihnachten ohne Weihnachtsmarkt? Für uns unvorstellbar. Das dachten sich vermutlich auch die Menschen, die im 14. Jahrhundert erstmals anfingen, in dieser Zeit Handwerkskunst, Zuckergebäck und Kastanien zu verkaufen. Die Idee kam an und die Tradition war geboren. Gebrannte Mandeln, Glühwein und Stände mit weihnachtlicher Handwerkskunst sind heute fester Bestandteil eines traditionellen Marktes. Wusstet ihr übrigens, dass Glühwein im Mittelalter das ganze Jahr über getrunken und gerne mal als Medizin gegen (!) Kopfschmerzen verschrieben wurde? Allen Fans des leckeren Heißgetränks empfehlen wir übrigens die Kulturbrauerei im Prenzlauer Berg, zwischen deren Mauern der Lucia Weihnachtsmarkt stattfindet und auf dem ihr euch durch allerlei verschiedene Sorten probieren könnt. Rein medizinisch natürlich. 

 

Fotos: Jochen Loch/Kulturbrauerei, Pixabay, Weihnachtsmarkt am Schloss Charlottenburg/ visitBerlin, Wolfgang Schlovien