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Japanische Restaurants: Vegefarm in Bremen

Vegefarm

Japanische Restaurants in Bremen
Mein Freund ist Karnivore, und in wenigen Jahren wird ihm ein Arzt das Fleischessen verbieten, denn eine Mahlzeit ohne gebratenes, geräuchertes oder gegrilltes Tier - am liebsten als 500g-Steak - existiert in seiner Welt quasi nicht. Bis jetzt. Denn er hat die Vegefarm entdeckt, wo er neuerdings mindestens zweimal pro Woche zu Gast ist. Ein taiwanesisches Restaurant, das ausschließlich vegane und vegetarische Gerichte anbietet.

Definitiv kein Fleisch! Nirgends, nicht mal als Spurenelemente oder Gelatine. Tiere kommen hier nur in den Namen der Gerichte vor. Da gibt es Lamm, Schwein, Rind, Huhn, Tintenfisch, Aal, die ganze Fauna. Aber es ist nicht so, dass mein Freund sich davon täuschen ließe. Dazu muss ich sagen, dass er vor Jahren wirklich mal lange vegan gelebt hat und man ihm kein Stück Tofu als Schnitzel andrehen kann. Aber das ist auch gar nicht das Ziel von Lo-Ping Tu, die Bremens Gourmets vielleicht noch als Betreiberin des tollen Restaurants Moto (bis vor ein paar Jahren an der Schlachte erfolgreich) kennen.

Sie bietet vielmehr Speisen an, die auf jahrtausendealten Rezepten beruhen. Denn es waren buddhistische Mönche, die sich zwar fleischlos aber nicht genussfrei ernähren wollten, die den Zubereitungen aus Soja und Tofu die Tiernamen gaben. Sie dienen also nicht als Täuschungmanöver oder zum Verschrecken von Vegetariern. Stattdessen wird in der puristisch-schönen Einrichtung fast schon feudal geschlemmt, zum Beispiel Lamm mit karamellisierten Walnüssen und einer himmlischen Pflaumensoße oder panierte Hähnchenkeule, deren Knochen mit Zuckerrohr nachgeahmt wird. Zum Verwechseln ähnlich sind dem Original auch die Garnelen und King Prawns.
  • Vegefarm
    Hamburger Str. 45-47
    28205 Bremen
  • Telefonnummer: 0421 / 70 86 96 60
    Fax: 0421 /
  • Öffnungszeiten
    Mo-Sa 12-15, 17.30-23, So 15.15-23 Uhr

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