Heidi Nicklich
Sucht ihr noch coole Cocktails Drink für den Mädelsabend, Sektempfang bei der Hochzeit oder einen Junggesellenabschied? Dann werdet ihr bei diesem Cocktail ausrasten, denn er hat Alles, was das Mädchenherz begehrt. Er ist ausgefallen, prickelt, ist rosa und es gibt ein Ritual dazu. Das sind mir persönlich die liebsten, denn sie machen den Abend viel kommunikativer. "Was kommt noch mal zuerst?" und "Wie macht man das eigentlich bei euch?" sorgt direkt für Gesprächsstoff und ein schnelles Kennenlernen, aber dazu später mehr. Unser Cocktail gehört nicht nur in diese Kategorie, sondern bietet auch noch etwas für Instagram und Co. Dort ist rosa Zuckerwatte immer ein Garant für viele Likes, wie auch Katy Perry weiß.

Deshalb zeige ich euch in diesem Rezept, wie er gemacht wird.

Rezept für Zuckerwatte Cocktail

Zutaten:

Zubereitung:

Wie er gemacht wird, seht ihr im Video. Am besten kommt der Drink zur Geltung, wenn ihr ihn vor den Gästen mixt. Doch auch wenn der hippe Drink so einfach aussieht, gibt es Einiges zu beachten. Ich empfehle euch, ihn vorzubereiten indem ihr die erst die Gläser füllt und die Zuckerwatte bis zum Schluss luftdicht verschlossen im Trocknen lasst. Sie ist nämlich eine Mimose, zieht sofort Feuchtigkeit aus der Luft und sieht dann nicht mehr hübsch aus. Erst kurz vor dem Trinken wird direkt vor den Gästen jeweils ein fluffiges Stück Zuckerwatte in jedes Glas gegeben (wer will, kann noch essbaren Glitzer drüber streuen).

Welchen Sekt nehme ich für den Zuckerwatte Cocktail?

Ursprünglich heißt der Drink "Cotton Candy Champagne", also ist Champagner naheliegend. Wer die Kohle dafür nicht hat, muss aber nicht verzweifeln, denn Prosecco oder Sekt gehen für dieses Cocktailrezept auch. Wichtig ist nur, dass er trocken ist, denn durch die Zuckerwatte wird der Drink von alleine süßer.

Es gibt übrigens noch ganz viele andere coole Cocktails und ausgefallene Drinks mit spannenden Ritualen und Geschichten dahinter. Ich hab euch mal ein paar aufgelistet

Ausgefallene Cocktails:

Rosencocktail
Der Rosencocktail, zum Beispiel, wird von echten Rosen gekrönt und schmeckt auch danach.

Der neueste Trend: Mermaid Gin-Tonic, der Gin wechselt die Farbe, wenn man Tonic reingießt. Hier erfahrt ihr wie man den blauen Gin selber machen kann.

Gin Tonic Coffee ist ebenfalls ein aktueller Trend mit dem ihr eure Gäste überraschen könnt.

Ein Drink mit Rosmarin klingt spannend? Ist es auch, deshalb solltet ihr diesen Himbeer-Rosmarin-Cocktail auch unbedingt probiert haben!

Wassermelonen-Frosé erfrischt euch an heißen Tagen und bringt Dirty Dancing-Feeling mit.

Wer noch mehr Erfrischung mag, sollte unbedingt Mojito Popsicles machen - den Cocktail am Stiel!

Eierlikör kann man übrigens nicht nur im Waffelbecher trinken, auch als Eierlikör Cocktail macht er was her.

Bloody Mary - diesen herzaften Cocktail mit Wodka kennen sicher viele von euch, aber wozu ist der Stangensellerie da? Er dient zum Umrühren und Snacken zwischendurch.

Drinks mit Ritualen: Wie trinkt man... ?

Tequila: mit Salz und Zitrone ist klar, aber in welcher Reihenfolge? Zuerst feuchtet man den Handrücken mit der Zitrone an, damit das Salz gut darauf haftet. Dann leckt man das Salz ab, trinkt den Tequila und zum Schluss beißt man in die Zitrone. Die gleiche Reihenfolge gilt übrigens auch für Tequila Gold, nur dass Salz und Zitrone hier durch Zimt und Orange ersetzt werden.

B52: Bei diesem Cocktail sollte man unbedingt das Ritual dahinter kennen. Wie trinkt man einen B52 richtig? Er ist geschichtet und die obere Schicht wird angezündet. Nach ein paar Sekunden pustet man die Flamme aus und trinkt den Cocktail schnell von unten nach oben mit dem Strohhalm aus. So kommt der Geschmack am besten zu Geltung - und man verbrennt sich nicht den Mund. Also B52 = nie ohne Strohhalm!

Sambuca: und die Sache mit den Kaffeebohnen... "Wie viele müssen rein?", "Isst man die mit?" und "Zündet man ihn nun an oder nicht?" sind die häufigsten Fragen. Die Antworten lassen sich mit der Entstehungslegende gut merken. Eine ältere Dame erfand den Sambucca und als sie ihn servierte, setzten sich, angezogen vom süßen Geruch, immer wieder drei Fliegen aufs Glas. Sie werden von drei Kaffeebohnen repräsentiert. Um sicherzugehen, dass die Fliegen wirklich tot sind, wird der Likör samt Bohnen darin angezündet. Danach wird die Flamme erstickt und der Likör in einem Zug ausgetrunken. Die Kaffeebohnen zerkaut man dabei, denn der bittere Geschmack sorgt für einen schönen Kontrast zum süßen Likör.

Feuerzangenbowle: eines der traditionsreichsten Getränke, vor allem zu Weihnachten und Silvester. Hier wird erklärt ob man den Zuckerhut noch mal neu anzünden soll oder nicht.

Absinth: sagenumwoben und ebenfalls feurig. Hierfür gebt ihr den Absinth in ein Glas und taucht einen Löffel (es gibt spezielle Absinthlöffel) mit Kristallzucker hinein. Nur so viel, dass er sich vollsaugt. Der Löffel mit dem Zucker wird dann auf den Glasrand gelegt und angezündet. Achtung, hier darf nur der Zucker brennen, nicht der Absinth im Glas. Ziel ist, dass der Zucker karamellisiert. Wenn das Feuer von allein erloschen ist, gibt man kaltes Wasser darauf. Es gibt aber auch ein zweites Ritual, wo nur der Zucker aufgelöst wird, ohne, dass man ihn anzündet - hilft dann trotzdem noch gegen Erkältung. Man kann übrigens auch Absinth selbermachen.

Käsekuchenlikör: habe ich vor Jahren durch meinen Cousin und seine Frau entdeckt. Hier ist das Ritual für den Geschmack nach echtem Käsekuchen besonders wichtig. Auf eine halbe Zitronenscheibe wird ein halber Teelöffel brauner Zucker verteilt. Danach reinbeißen, Shot trinken und nicht fassen können, dass es wirklich haargenau wie Käsekuchen schmeckt.

Kennt ihr auch noch ausgefallene Cocktails oder witzige Trinkrituale? Dann her damit! Wir sind gespannt.

Weitere Cocktailrezepte zum Selbermachen findet ihr auf www.fuersie.de/kitchen-girls/