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Stichwort Sex
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Als Frau durch das Rotlichtviertel, nackt auf dem Fußballfeld, freie Liebe im Park: Wir zeigen in unserer Bildergalerie alles, was Sie schon immer über Sex in Ihrer Stadt wissen wollten.
Adrenalin:
Die Herbertstraße in Hamburg ist für Frauen ein Tabu - und ein besonderer Reiz. Damen, die sich Hamburgs kürzeste Straße anschauen wollen, können zwischen drei Optionen wählen:
1. Rennen (der 60-Meter-Sprint sollte in neun Sekunden geschafft sein)
2. Tarnen (wichtig: ein gutes Mannsbild-Outfit und der richtige Zeitpunkt - nachts sind alle Katzen grau. Wer bei diesen Varianten versagt, muss mit Beschimpfungen und einer Urindusche rechnen)
3. Spähen (neugierige Angsthäsinnen lugen aus dem Touri-Doppeldeckerbus in die Straße)

Schön, dass in Hannover die Wege so kurz sind. So liegt der Durchgang zur Ludwigstraße - ja genau, der Straße, in der die Damen in den Fenstern sitzen und ihre Dienste anbieten - in unmittelbarer Nähe vom Cinemaxx direkt an der viel befahrenen Celler Straße. Da sorgt das Sehen-und-Gesehen-werden gleich für einen zusätzlichen Adrenalinkick vor den eigentlichen Hormonwallungen. Tipp: Entweder gut getarnt den Durchgang nutzen - oder von der anderen Seite in der Rundestraße so tun, als wolle man zu Aldi ...

Ausprobieren:
... bis der oder die Richtige kommt. Bei der Gesamtanzahl der Sexualpartner im Leben eines Menschen zeigen sich Bremerinnen und Bremer experimentierfreudig: Mit 7,2 Partnern im Durchschnitt liegt Bremen an zweiter Stelle hinter Spitzenreiter Berlin im bundesweiten Ranking (Durex Local Report 2006).

Anschaffen:
Da Berlin keinen Rotlichtbezirk wie die Reeperbahn auf St. Pauli hat, findet gewerbsmäßige Prostitution zu großen Teilen in Wohnungen und Saunaclubs statt. Preislich gib es von Bezirk zu Bezirk Unterschiede. Am billigsten ist die schnelle Nummer in Weddinger Puffs. Dort bekommt man(n) die 20 Minuten schon für günstige 25 Euro. In Mitte ist mit der Oranienburger Straße der größte Straßenstrich zu finden. Ab 20 Uhr bieten dort leicht bekleidete Damen (gerne auch im Korsett) aus einem der östlichen Vororte ihre Liebesdienste an.

Die wohl berühmteste Prostituierte Frankfurts hieß Rosemarie Nitribitt. 1957, da war sie gerade mal 24 Jahre alt, fand man sie ermordet in ihrer Wohnung in der Stiftstraße 36. Im Zuge der Ermittlungen kam heraus, dass sie ein für damalige Verhältnisse enormes Jahreseinkommen von 100000 Mark verdient haben soll. Heute arbeiten in Frankfurt etwa 3890 Frauen im horizontalen Gewerbe. Nur 50 davon gehen auf den Strich, 2695 bieten ihre Dienste in einem der 26 Bordelle an, die übrigen in Saunaclubs und Privatwohnungen. Der größte Teil der Prostituierten stammt ursprünglich aus Lateinamerika und aus der Karibik (etwa 47 Prozent). So reich wie die Nitribitt wird kaum eine. Das durchschnittliche Jahreseinkommen einer Frankfurter Hure, die fünf Tage pro Woche arbeitet, wird vom Verein "Dona Carmen" auf 36 800 Euro geschätzt.

Angeber:
In München machen die Kerle grundsätzlich einen auf dicke Hose. Ein Vorurteil, ja. Aber so ganz unberechtigt ist es nicht. Den berühmten Porsche- Schlüssel, ganz beiläufig auf dem Bartresen deponiert, gibt es tatsächlich. Und es gibt auch die Damen, bei denen dieser Lockstoff wirkt - im P1 ebenso wie entlang der Leopoldstraße. Und im Glockenbachviertel? Da punkten die Jungs mit dem unauffällig in der Konversation erwähnten Fixie-Bike vor der Tür. Im Atomic Café genügt dagegen oft schon ein obskures und extrem rares Band-T-Shirt ...

Autopflege:
"Schatz, ich fahr kurz in die Waschanlage." Der FKK Club Sakura in Böblingen bei Stuttgart hat für seine Gäste ein unschlagbares Spezialangebot: Während man sich drinnen das Geländer polieren lassen kann, darf auch das eigene Auto zur Pflegebehandlung abgegeben werden. Da gibt's Teppichreinigung (19,50 Euro), Auto polieren (90 Euro), Lacktiefenreinigung (90 Euro) und noch vieles mehr. Das Autokomplettpaket gibt's für 120 Euro. Finden wir riesig und nach Adam Riese kommt Folgendes dabei heraus: Sauna, Buffet, Getränke, Sex und ein pieksauberes Auto - 240 Euro. Die Autobehandlung wird allerdings nur Mo-Fr zwischen 12-18 Uhr angeboten. www.sakura-fkk.de

Abschleppen:
In Dresden...
1: Citybeach: Baggern was das Zeug hält. Leicht bekleidete Körper sind nicht selten. Nicht nur beim Volleyballspiel kann man hier leicht punkten. citybeachdresden.de
2: Pier 15 / Purobeach: Sonne, Lust und Leidenschaft garantieren, dass man hier immer jemanden findet. Und im Club selbst heißt es Körperkontakt suchen. pier15.de, purobeach.com
3: Fitness First: Leicht verschwitzte Körper sind absolut erotisch. Einfach ansprechen und eine helfende Hand anbieten. fitnessfirst.de
4: Onkel Ralfs Love Boat: Eine Bootsfahrt kann auch erotisch sein - Tauchgänge garantiert.
5: Sunset City: Die Kiesgrube in Leuben ist nicht nur für Wassersportliebhaber ein toller Ort. Flirtfaktor und geschützte Plätze sind auch sicher. sunsetcity.de

Arschgeweih
Vermutlich die beste Möglichkeit, eine Trägerin regional zuzuordnen. Nach dem Ruhrgebiet und Ostdeutschland ist der Großraum Nürnberg das wohl drittstärkste Verbreitungsgebiet der Steißverzierung. Selbst die Eventagenturen von Likörherstellern haben inzwischen begriffen, dass die Wahl zur "Miss Arschgeweih" kein Kompliment ist. Die entsprechende Homepage wurde eingestellt. Das Entfernen des Tattoos ist hingegen bedeutend aufwändiger und kostet erheblich mehr als Tätowieren. tattooweg-nuernberg.de

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Baggern:
Münchens bester Baggerspielplatz - und da erzählen wir jetzt niemandem etwas Neues - ist und bleibt die Wiesn. Wer nach drei Maß und stundenlangem Tanzen auf dem Biertisch noch keinen Kerl in der Krachledernen oder ein fesches Madl kennengelernt hat, dem ist nicht mehr zu helfen. Die Triebe treiben nicht wenige brandneue Paare auf die "Kotzwiese" am Fuße der Schwanthalerhöhe. Der Name verrät's: Wir raten ab! Hartnäckig hält sich der Ruf der Münchener Milchbar als "bester Abschlepp-Club" der Stadt - getrübt allerdings durch die Vergewaltigung, die sich laut Boulevardpresse erst unlängst auf der Clubtoilette abgespielt haben soll.

Der zottelige Bruder des Flirtens und bester Kumpel des Abschleppens fühlt sich in diesen Hamburger Bars und Kneipen besonders wohl:
1: Roschinsky's (Hamburger Berg 19): Auf der Tanzfläche ist es eng, Körperkontakt unvermeidbar. Ein Blick, ein Bier, ein Date.
2: Yakshi's Bar (Simon-von-Utrecht-Str. 31): Gestylte Frauen aus dem Umland hoffen auf den großen Fang.
3: China Lounge (Nobistor 14): Beim "Uniscene Study Club" treffen sich paarungswillige Studenten.
4: Ständige Vertretung (Stadthausbrücke 1-3): Zur fünften Jahreszeit wird hier der Karneval fachgerecht gefeiert, Alkoholverzehr und sexuelle Enthemmung inklusive.
5: Hans-Albers-Platz: Hier ist in allen Bars die Devise: Viele kleine Schnäpse haben eine große Wirkung.

Kann in Bremen schwierig werden, denn jeder dritte Versuch wird laut einer "Men's Health"-Umfrage abgelehnt. Bundesweit liegt Bremen damit mit einer Wertung von 5,8 (1 = nie, 10 = immer) auf dem letzten Platz. Doch wer sich richtig ins Zeug legt, hat in diesen Locations die besten Chancen:
1. Stubu, Bahnhofsvorstadt: Der Name des Partyhochhauses leitet sich ursprünglich aus "Studentenbude" ab. Bremer kennen das Stubu aber viel eher unter dem Namen "Baggertempel".
2. Bolero, Schlachte: Jedes Wochenende ab 18 Uhr treffen sich hier Bremens Mittzwanziger bis Mittdreißiger, von denen ein überzeugender Großteil auf der Suche nach Mr oder Mrs Right ist
3. Modernes, Neustadt: Die Partywochenenden von der Tanznacht über Disco Disco bis zum Freaky Friday sind der ideale Tummelplatz für Singles auf der Suche. Allerdings geht es hier weniger offensiv und eher stilvoll als anderswo zur Sache.

Wenn in diesen Frankfurter Clubs Bier, Verzweiflung und Torschusspanik aufeinander treffen, steigt die Chance auf einen One-Night-Stand.
1: Einsamer sucht Einsame zum Einsamen. Fast so peinlich wie in diesem Spruch geht es an machen Wochenendnächten im Sinkkasten (Stiftstr. 6) zu. Was dann passiert? Paarungswillige Großstädter tanzen einander sexy an und wollen nur das eine.Tipp: Zu später Stunde ist selbst für notorische Alleinebleiber ein One-Night-Stand drin.
2: Baggern für Anfänger: Einfach kurz bevor das Cave (Brönnerstr. 18) die Türen schließt, auf die Tanzfläche stellen! Dort versammeln sich samstagnachts die Übriggebliebenen und warten auf die Liebe. Wichtig: unbedingt ein letztes Bier trinken - das macht Mut und lässt das Gegenüber hübscher wirken.
3: Auf der "27Up"-Party im Odeon (Seilerstr. 34) ist Alter kein Flirt- Hindernis. Im Gegenteil. Hier wird aus so manchem überzeugten Single ein Verzweiflungstäter.
4: Stammgäste in der Gay-Location Pulse (Bleichstr. 38a) beherrschen das wichtigste Flirt-Instrument aus dem Effeff: den kompromisslos prüfenden Blick. Neue werden intensiv gemustert. Wer dem Stand hält, hat Chancen auf eine Bettgeschichte.

Hier geht's in Nürnberg:
1: Unter 18- bis 24-Jährigen zählen der Erlanger Hörsaal sowie das Nürnberger Planet zu den sichersten Adressen, um nicht alleine schlafen zu müssen. Im Mach1 soll es sogar mitunter so gut laufen, dass sie überhaupt nicht zum Schlafen kommen.
2: Sollten Sie tatsächlich mehr erwarten als eine kurze Nacht, empfiehlt PRINZ: nüchtern und bei Tageslicht. Zum Beispiel am Rothsee oder im Bayern07-Bad. Baggerprofis gehen an die Wöhrder Wiese.
3: Studenten haben es zunehmend schwer, denn echte Studipartys wie von Funky Fruits oder an der WiSo und GSO sind selten geworden, versprechen aber immer Erfolg.
4: Menschen um die 40, die keine Zeit mehr für Vorgespräche haben, kommen im Parkcafé unkompliziert zum schnellen Sex.

Burlesque:
Die amerikanische New-Burlesque-Ikone Dita von Teese verhalf dieser Showtradition weltweit zu neuer Berühmtheit. Im Unterschied zum herkömmlichen Striptease verführt New Burlesque nicht durch schnödes Hüllenfallenlassen, sondern durch das gekonnte Spiel mit der Fantasie des Publikums: "The point is not to strip but to tease". Das Berliner Burlesque-Quintett "The Teaserettes" lässt sich dabei sogar nicht nur zuschauen, sondern gibt auch Workshops zum "Selberteasen" (teaserettes.de)

Bullenwiese:
So heißt das FKK-Gelände bei den Ricklinger Kiesteichen in der Nähe von Hannover, das hinter dem Dreiecksteich und ca. 200 Meter südlich vom Schnellweg liegt. Hier sonnen sich jedoch keine Polizisten, sondern schwule Männer. Nicht weit entfernt auf dem Parkplatz an der Brückstraße zwischen Hemmingen und Döhren treffen sich Hetero-Paare und Solomänner. Beste Zeit ist donnerstags und freitags ab 21 Uhr. Eine weitere schwule Cruising-Area liegt in der Eilenriede gegenüber vom Zooparkplatz und wird romantisch "Zauberwald" genannt - auch wenn es dort mitunter weniger romantisch, sondern eher handfest zugeht.

Bordstein-Action:
Dass man bei einer Autowäsche nicht vor Langeweile einschlafen muss, beweisen die Mädels vom "Erotic Car Wash" im Dresdner Industriegelände An der Eisenbahn 2. Leicht bekleidet und unter vollem Körpereinsatz sorgen die sexy Mädels dafür, dass auch ja kein Dreckfleck an der Karosse zurückbleibt. Damit auch Frauen auf ihre Kosten kommen, gibt es sogar ein sexy Pärchen, das für blitzende Schlitten und Augen sorgt. Anmeldung unter Tel. 861 60 61, Kosten: 25,50 Euro, erotic-carwash. de

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Callboy:
Männlicher Escort der gehobenen Klasse kostet Damen für ein zweistündiges Dinner-Date um 200 Euro. Die gleiche Zeit "Private Time" ist für 350 Euro zu haben. Egal ob Alsterspaziergang oder Theaterbesuch, für jeden Anlass gibt es den passenden Mann. Auch bizarre Erotikabenteuer wie die Begleitung zu einer SM-Party können für circa 500 Euro gebucht werden. Wer ganze Wochenenden mit dem Callboy seiner Wahl verbringen möchte, zahlt mindestens 1900 Euro.

Virgin International heißt eine exklusive Escort-Agentur in Hannover. Sie vermittelt zurzeit elf weibliche und vier männliche "Begleitungen". Als Honorar sind 200 bis 400 Euro pro Stunde zu zahlen, wobei sich der Betrag "als Entgelt für die von den Escorts zur Verfügung gestellte Zeit bzw. der gemeinsam verlebten Zeit, und nicht auf Handlungen der Escorts" bezieht. Bei "Chris (27)" und "Leon (29)" etwa sind "Schmusen/Küssen" im Service inbegriffen, weiteres auf Anfrage. (virgin-international.de)

John arbeitet im Großraum Nürnberg und verlangt 70 Euro in der ersten Stunde. "Die Preise gehen vom vollen Service aus". Was auch immer das heißen mag. Über drei Stunden kosten pauschal 200 Euro. Sex gibt es nur mit Kondom und vollen Respekt für die Damen sowieso, die "mehr als einmal zum Höhepunkt kommen". Sein "Joystick ist schön groß und dick". Stellen wir uns mal so eine Managerin vor, die wirklich kein Privatleben mehr hat. Vielleicht schulen wir um.

Callgirl:
Wer sich in den Sperrgebieten Stuttgarts von Callgirls anwerben lässt und dabei erwischt wird, kann mit einer Strafe von 180 Euro rechnen.

Call me:
Eine nette Begleitung, aus der auch etwas mehr werden darf, findet man beim Starmodels Begleitservice. Vom attraktiven, gebildeten Herren bis zur verruchten Lady bietet der gehobene Escortservice, was das Herz begehrt. Auf der Webseite (starmodels-escort.de) kann man sich vorab schon seine Begleiung aussuchen. Wie lange man sich vergnügt, hängt vom Portemonnaie ab: Anderthalb Stunden kosten 180 Euro - egal ob Mister oder Lady. Nach oben sind die Grenzen offen.

Cruising:
Areas für anonyme Treffen in Bremen gibt's im Bürgerpark zwischen Stern und Hollersee sowie im Fockegarten (am Ende der Weserpromenade rechts vor der Eisenbahnbrücke). Vorzugsweise bei Dunkelheit geht es hier ungestört zur Sache. Erlaubt ist, was den Männern gefällt, auch wenn es die Polizei natürlich anders sieht. Auch auf der Seite gegenüber des Badeufers am Mahndorfer See sieht man im Sommer trotz FKK-Verbots regelmäßig Männer, die ihrer Lust nachgehen.

Chemie:
Sex steht unter dem dringenden Tatverdacht des Drogenkonsums. Viagra sorgt für Stehvermögen, Alkohol für Mut, Ingwer soll angeblich potent machen, Zimt die Lust anregen, Ananas das Sperma besser schmecken lassen und die Spanische Fliege gibt es ja auch noch zu kaufen. Wir vermuten, dass in unseren Schlafzimmern sogar noch mehr gedopt wird als im Radsport. Das suggeriert zumindest der Film "Berlin Calling" von Paul Kalkbrenner.

Candy Club:
Münchens junge schöne Schwule und Lesben, die sich nicht der Szene zurechnen und auch keine Lust auf House oder Chartsmucke haben, treffen sich beim Candy Club und tanzen und knutschen zu Cut Copy, Crystal Castles & Co. (candyclub.de)

Caravaggio:
Der italienische Maler war ein obsessiver Puffgänger. Einmal ließ er sogar eine stadtbekannte Hure Modell sitzen: für ein Madonnenbild. Milieustudien von ihm und seinen niederländischen Anhängern sind nun im Städel zu sehen - und wirken merkwürdig prüde.Wer echten Porno sucht, geht lieber in die Sammlung. Sage und schreibe 291 entblößte Körper, großteils splitterfasernackt, haben wir dort gezählt.
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Demo-Nackedei:

2003 wurde in Hamburg zum letzten Mal nackt demonstriert. Damals ging es gegen Studiengebühren. Heute wird gegen alles ohne Klamotten demonstriert: "Fuck For Forest" rettet den Regenwald, "Ständer im Widerstand" will sich als Plattform gegen Rassismus verstanden wissen. Neulich demonstrierten in Paris gar Aktmodelle gegen schlechte Bezahlung - natürlich nackt. Aber was bringt der unverhüllte Protest? Nackt zu demonstrieren macht die Argumente nicht besser, erhöht aber mit Sicherheit das öffentliche Interesse.

Darkroom:
Unpersönlicher zur Sache zu kommen, ist kaum noch möglich. Im Berliner Berghain Club gibt es den wohl bekanntesten Berliner Darkroom für Homos und für Heteros.

Nichts für Achluphobiker (Menschen, die Angst im Dunkeln haben). Eher etwas für schwule Männer, die auf anonymen Sex stehen. In Frankfurt können sie im Stall oder in der Golden Gate Sauna ihrer Leidenschaft frönen.

Discountpreis:
Am Holzhafen, dem einzigen offiziellen Straßenstrich Bremens, bieten Prostituierte ihre Dienste schon ab 15 Euro an. Dabei gelten sie bei Kennern als korrekt und kundenfreundlich. Ab 19 Uhr dürfen Prostituierte hier ihre Dienstleistungen anbieten. Für 15-35 Euro im Auto oder 35-50 Euro auf dem Zimmer sind hier 30 Frauen allabendlich tätig.

Dirndl:
Der Dirndlbalkon ist definitiv die appetitlichste Darbietung von Brüsten, seit es Kleidung gibt.

Drehscheibe:
Die Drehscheibe gehört zu den ältesten Lokalitäten im Hannoveraner Kiez. Hier dreht sich allerdings nicht das Bett, sondern die Bühne, denn "wir sind eine Tanz- und Erotikbar", sagt die Chefin. Auf der Bühne strippen in der Regel "Girls"; Frauen, die einen Männerstrip genießen wollen, müssen dies zwei bis drei Tage vorher anmelden. Egal, ob Mann oder Frau, der Eintritt kostet 2 Euro plus 8 Euro für das Erstgetränk. Und: "Unsere Mädels lassen sich auch gern zu einem Getränk einladen." (Scholvinstr. 2, Di-Do 20-3, Fr/Sa 21-5 Uhr, drehscheibe-hannover.de)

Dreifarbenhaus:
Stuttgarts größtes Laufhaus, wurde 17.2.1957 mit 71 Mitarbeiterinnen beziehungsweise Zimmern eröffnet. Heute arbeiten da 67 Damen. Der Namen bezieht sich auf den ersten Anstrich - Blau,Weiß, Rot. Die Trikolore. Noch bis heute hält sich die Mär von einen Tunnel zum benachbarten Rathaus.Wollte uns aber in beiden Häusern niemand bestätigen. www.3farbenhaus.de

Dirty Talk:
Dresden: "Und ob mer wolln oder nich: Mir redn säch'sch". Das kommt nicht bei allen gut an: Der Durex Sex Report verweist Sächsisch auf den letzten Rang. Urteil: unerotisch.

Dialekt:
Redaktionsintern herrscht in Nürnberg beinahe Einigkeit, Fränkisch, vor allem in seiner rabiaten Form Oberfränkisch, ist mehr Lustkiller als -knüller. ElitePartner.de fand bei einer Befragung heraus, dass Bayrisch von 42,2 Prozent aller befragten Singles in Deutschland als sexy empfunden wird, mit beinahe 20 Punkten Abstand folgen Wienerisch, Schwitzerdütsch imd Berlinerisch. Sächsisch liegt auf dem letzten Platz. Fränkisch ist nur ein regionaler Sieger. Laut Brigitte.de finden 16 Prozent der Bayern unseren Dialekt erotisch.

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Experimentierfreude:
Auf einer Skala von 1 bis 10 liegt die Experimentierfreude der Hamburgerinnen bei 6,2. Damit liegen sie auf Platz 4 hinter Berlin (8,9), Sachsen (6,6) und Sachsen-Anhalt (6,4). Laut einer Umfrage sind Sachsens Frauen nach Berlinerinnen am experimentierfreudigsten. Damit liegt Sachsen oberhalb des bundesweiten Durchschnitts. Dass Berlin an uns vorbeigezogen ist, liegt vermutlich an der Anzahl der Sexualpartner. Berlinerinnen haben im Durchschnitt 7,6 und Sachsens Frauen 5,8 Sexualpartner. Frauen denken dabei nicht nur an Kama - sutra und Seitensprung, sondern auch an Fesselspielchen, lesbische Liebesspiele oder Dominarollen. (Quellen: welt.de, fhm-online. de, menshealth.de, statista.com)

England:
Von dort und selbst aus Kairo oder Australien kommen Lady Samanthas Gäste regelmäßig nach Nürnberg. SM statt Sextourismus. Tel. 0170 / 328 77 03, lady-samantha.de

Erotische Literatur:
In ihrem Debütroman "Vögelfrei" (Heyne Hardcore Verlag) plaudert die Berliner Erotikkolumnistin Sophie Andresky deftig aus dem Sex-Nähkästchen. Anatomisch anschaulich und definitiv nix für Romantiker.

Ex-Abend:
Die Münchner Clubszene ist überschaubar - meist weiß man, wer wann wo zu finden ist. Das hat Vor- und Nachteile. Ein Nachteil manifestiert sich an den sporadisch auftretenden "Ex-Abenden". Schon beim Betreten des Clubs sichtet man den/die erste/n Ex - und ein paar Minuten später steht fest: Sämtliche Verflossene haben sich heute hier verabredet. Verdammt!

Experimentierfreude:
Bodenständig, so sind die Niedersachsen. Die Experimentierfreude der dort lebenden Frauen in Sachen Sex liegt knapp unter dem Bundesdurchschnitt.

Die Sex-Experimentierfreude von Frauen in Stuttgart liegt auf einer Skala von 0 bis 10 laut einer Umfrage bei 6,8. Während wir uns noch fragen, wer oder wie so was gemessen wird, wollen wir auch etwaige Vergleichszahlen nicht unterschlagen: Mecklenburg- Vorpommern liegt bei 3,8, Berlin bei 8,9, die Schweiz bei 5,8. Für Botnang gibt's keine Zahlen.

Ekel-Faktor:
Hohe Wellen schlug der Auftritt von Lady Bitch Ray in der Fernsehshow "Schmidt & Pocher". Die Bremer Rapperin schenkte Oliver Pocher ein Döschen, angeblich gefüllt mit ihrem "Intim-Sekret". Der Ekel-Faktor war für viele Zuschauer dermaßen hoch, dass sogar die Absetzung der Sendung diskutiert wurde.

Eintracht:
Fußball und Sex passen nicht zusammen? Von wegen! Wenn es nach den Fanartikelherstellern von Eintracht Frankfurt geht, sind Ball- und Matratzensport eine perfekte Ergänzung. Anders ist nicht zu erklären, warum es im Fanshop das Dreier-"Funpack"- Kondome mit Eintracht- Adler zu kaufen gibt (6,90 Euro). Viel Spaß in der Halbzeitpause! Ebenso skurril wie die Fußball-Pariser: Waldmichl- Dildos, handgedrechselt aus solider Fichte vom Odenwälder Familienunternehmen Thüry (www.waldmichlsholdi.de). Die Thürys sind stolz: "Einen Waldmichl kannst du vererben."

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Flitzer :
Wer beim Nacktsprint am Millerntor in Hamburg erwischt wird, muss mit einer Geldstrafe ab 3000 Euro und Stadionverbot rechnen. Wer es trotzdem nicht lassen kann, sollte diese fünf Punkte beachten: 1. Ticket für die Haupttribüne besorgen (da kein Zaun sie vom Spielfeld trennt, gelangt man am einfachsten aufs Grün). 2. Präparieren (am schnellsten pellt man sich aus Jeans und Hemd. Da die Wahrscheinlichkeit, die Kleider zurück zu kriegen, gegen null tendiert, lieber alte Klamotten anziehen). 3. Günstigen Moment abwarten (ödes Mittelfeldgeschiebe ist perfekt, da die Zuschauer für jede Ablenkung dankbar sind). 4. Haken schlagen (kann in keinem Fall schaden). 5. Einen Ball imitieren, wenn man gefangen wurde (rund ist der Abtransport schwerer).

Wer zum Beispiel bei einem Bundesligaspiel des VfB Stuttgart nackt über den Rasen flitzt, riskiert, dass der gastgebende Verein circa 6 000 Euro Strafe wegen unzureichender Sicherheitsvorkehrungen bezahlen muss. Je kleiner die Liga, desto billiger ist das Vergnügen. Bei den Stuttgarter Kickers in der dritten Liga kostet das zum Beispiel ungefähr 4 000 Euro. Die genaue Höhe der Strafsumme ist allerdings immer vom jeweiligen Fall abhängig: Wer lange auf dem Rasen bleibt, viele Ordner beansprucht und noch einen Feldspieler per Handschlag begrüßt, kann den Preis gut in die Höhe treiben. Aber Vorsicht: Der Verein kann - und wird - die Strafsumme höchstwahrscheinlich auf den Flitzer abwälzen. mehr Infos gibt's bei dfb.de

Fuck for Forest:
Hier wird man zum "Umweltaktivisten", indem man selbstgemachte Pornobildchen oder Videos auf die Internetseite der Berliner Initiative stellt. Zum Angucken müssen die anderen dann Mitgliedsbeiträge entrichten. Das Projekt agiert gemeinnützig und ist die erotische Antwort auf Greenpeace. (fuckforforest.com)

Fun Factory:
Der berühmte Delfin-Dildo ist Bremer: Seit 1996 entwickelt und produziert der größte europäische Hersteller Erotikspielzeug in Bremen. In der Woltmershauser Zentrale entstehen täglich rund 4000 Lustspender - das sind circa 1,2 Millionen pro Jahr, die in 60 Länder auf der ganzen Welt geliefert werden. (funfactory.com)

Feigenblatt:
Mit dem Verkauf ihres Schrebergartens finanzierte die Jungverlegerin Anja Braun 2006 die erste Ausgabe des Magazins Feigenblatt - und riskierte gleichzeitig ein Plädoyer für den Blümchensex. Feigenblatt will nicht schockieren, sucht nicht nach dem Extrem, sondern wagt "den anderen, weiblichen Blick auf die schönste Sache der Welt. Dieser Blick ist nicht prüde, aber enthüllt nicht alles." Silikon-Blondinen und Tipps zum Superorgasmus sucht man hier also vergebens, dafür drehen sich Kurzgeschichten, Reportagen und Gedichte um die Facetten des Begehrens. Bekannte Aktfotografen wie der Hannoveraner Ralf Mohr steuern anspruchsvolle Fotos bei. Das Magazin erscheint alle drei Monate zu einem erotischen Thema. (Preis: 35 Euro, feigenblatt-magazin.de)

"Frankfurt, ich komme" :
Was machen die Lokalpatrioten unter den Pornofreunden, wenn sie die Lust packt? Ganz einfach: Sie schieben sich folgenden Film in den Rekorder: "Frankfurt, ich komme" - die DVD ist Teil Fünf einer erschütternd trashigen Adaption des Heidi-Stoffs ("Das Luder von der Alm"). Falls der Film vergriffen ist, tut es zur Not auch "Frankfurter Fickwasser". Protagonist ist ein sexverrückter Wissenschaftler.

Flirten:
Wer einen heißen Flirt wagen will, sollte unbedingt in den Dresdner Clubs auf der Straße E, im Downtown, zur BRN und an Dresdens Citybeaches einen verführerischen Blick wagen!

FKK:
Unter n a c k t b a d e n . d e beklagen die fränkischen User einen starken Mangel an Nudistenstränden in der Region Nürnberg. Pflichtadresse aller FKK-Fans ist der Birkensee. Allerdings haben Spanner herzlich wenig davon. Hauptsächlich tummeln sich dort Schwulenpärchen, die sich vor allem durch einen großen Altersunterschied auszeichnen. Die nackt badenden Frauen sind größtenteils eine optische Zumutung. Auch im Stadionbad- FKK-Bereich ist der Altersdurchschnitt eher beängstigend hoch.Viele Freunde hat hingegen der Nacktbereich des Palm Beach. "Bekanntschaften lassen sich hier nur schwer anbahnen," warnen die Nackt-User. Der Franke ist eben auch ohne Bekleidung eher kontaktscheu. Birkensee, Diepersdorf, birkensee.nuernberg.ms

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Gruppensex:
Orgien sind in Hamburg nicht unbeliebt. Im "Sexy Heaven"-Pornokino findet jeden ersten und dritten Montag im Monat eine Gruppensexparty statt. Eintritt: 10 Euro.

Go-gos:
So manche Berliner Diskothek (zum Beispiel das Maxxim oder das Kudorf) setzt nach wie vor auf spärlich bekleidete Hüpfdohlen, die das jeweils andere Geschlecht nach allen Regeln der Kunst animieren sollen - aus Sicht der Veranstalter natürlich nicht zum Sex, denn gegessen wird zu Hause. Wir nennen das Erotik von der Stange und finden, dass das eher in ein gemeines Striplokal passt. Die Berliner Agentur berlingogos.de ist sich allerdings nicht zu fein, den Begriff "Go-go" auch für den zeitgenössischen Tanz zu bemühen. Hier tragen die Models deutlich mehr auf der Haut. Wer sich selber mal als Go-go versuchen will, besucht am besten eine der zahlreichen Tanzschulen. (gogo-factory.de, gogo.de)

Gassi gehen:
München = Deutschlands Single-Hauptstadt. Da macht sich der Knuffhund im Einpersonenhaushalt gut. Nicht zuletzt, weil sich beim Gassigehen in den Isarauen oder in einem der vielen Parks schon so manches Herrchen und Frauchen nähergekommen sind. Praktisch: Die mitgeführte Hunderasse lässt auf Charakteristika des Besitzers schließen. Mops? Boxer? Pudel? Dackel? Bulldogge? Was darf's denn sein?

Kostet in Nürnberg pro halbe Stunde ab 100 Euro und zwei lädierte Knie, die Ihren Fetisch verraten könnten. Lady Samantha erregt mit ihrem "Hündchen" nur wenig Aufmerksamkeit. Franken sind eben tolerant.

Geräuschkulisse:
Der Paragraf 117 "Unzulässiger Lärm" des Ordnungswidrigkeitengesetzes (OWiG) sieht ein Bußgeld von 75 Euro vor, sollten sich Nachbarn durch eindeutige Geräusche gestört fühlen.

Gailhof:
Ist zwar irgendwie pubertär, aber manche Ortsnamen lassen uns doch schmunzeln, wie zum Beispiel Gailhof (in der Wedemark), Hetendorf (bei Hermannsburg), Hodenhagen (bei Walsrode), Möse (bei Espelkamp), Poppenburg (bei Nordstemmen) oder Ummeln (bei Sehnde).

Grüneburgpark:
Endlich Sommer! Einige Frischluftfanatiker feiern das mit Sex im Freien. Die lauschigsten Plätze: der Grüneburgpark in Frankfurt, hinter hohen Bäumen im Stadtwald und am Langener Waldsee. Aber Vorsicht: Wer erwischt wird, zahlt zwischen 100 (Ersttäter) und 1000 (Wiederholungstäter) Euro.

Gummipuppe:
Den Rubberdoll-Catsuit haben wir im Internet gefunden. Damit sieht der Partner aus wie eine Gummipuppe. Er kostet nur 369 Euro und sieht totschick aus.Apropos:Wer mit einer echten Puppe ins Kino gehen will, muss in den Stuttgarter Innenstadtkinos keinen Eintritt für sie bezahlen, wenn er sie auf den Schoß nimmt... aber bitte nicht in der Kindervorstellung.

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Helenenstraße:
Seit ihrem Entstehen 1878 ist die Straße in Bremen vom Senat als "Bordellstraße" anerkannt und neben dem Holzhafen bis heute die einzige, in der offiziell Prostitution betrieben werden darf. "Controlliert und reglementiert", wurden die Prostituierten registriert und am Eingang der Straße eine Polizeiwache eingerichtet, um Zuhälterei zu vermeiden. Zweck der Einrichtung war es vor allem, die Verbreitung von Geschlechtskrankheiten in Bremen zu unterbinden. Die Gebäude wurden mit Toiletten und einer Badestube ausgestattet. Den "Controlldirnen" war es durch Polizeiverordnung untersagt, außerhalb der Straße Männer anzulocken. Der Senat Bremens war stolz auf diese einmalige Einrichtung. Daher wurde sogar ein Holzmodell gefertigt und auf internationalen Gesundheitsmessen vorgestellt. Frauen haben hier übrigens ausnahmslos keinen Zutritt, was schon am Tor unmissverständlich klar gemacht wird.

Hamburger Freiheit:
Prostitution ist im ganzen Stadtgebiet von Hamburg erlaubt. Sperrbezirke gibt es nur in St. Georg, St. Pauli, Altona, der Alt- und der Neustadt. Sie gelten von 4 bis 20 Uhr.

Hurenorganisation:
Ein Highheel mit Schlangenkopf ist das Symbol des ersten autonomen Hurenvereins Deutschlands. Er berät seit 1980 Prostituierte zu allen Themen rund um das Gewerbe. Gesundheit und Schutz vor kriminellen Machenschaften stehen an erster Stelle. Die Damen waren teils selbst tätig und wissen, wovon sie sprechen. Ihr Fachwissen floss in die seit 2002 geltenden neuen Gesetze ein. (hydra-ev.org)

Hansastraße:
Der einzige Ort in München, den man - dank Sperrbezirk - als "Strich" bezeichnen kann.

Heilsarmee:
Hilfe für Menschen, die in Not geraten sind, bietet die Heilsarmee. Seit 1962 tut sie das in Hannover im Heilsarmeesaal am Marstall 25 - mitten im Rotlichtviertel.

HIV:
2008 wurden im HIV-Center der Universitätsklinik Frankfurt 58 Neuinfektionen diagnostiziert. Knapp 30 Menschen starben im vergangenen Jahr in Frankfurt an den Folgen von AIDS. Es gibt aber auch gute Nachrichten: Von den etwa 30 HIV-infizierten Müttern, die 2008 entbanden, brachten alle gesunde Kinder zur Welt. Bei keinem einzigen Baby wurde der tödliche Virus gefunden.

HIV-Test:
Lieber nicht alleine machen. Das Pieksen geht noch, doch das bange Warten auf das Ergebnis kostet selbst dann Nerven, wenn man sicher ist. rund 33 Euro, drugtests.de

Hölle auf Erden:
Züchtigung, rustikale Verbalerotik, Beleidigungen und Spaß - Madame Lisa vom renommierten Stuttgarter Dominastudio Arachne zeigt, wie das funktioniert. Der Einsteigerkurs für Dominas kostet ungefähr 200 Euro, geht von 11-18 Uhr und findet einmal im Monat statt. Rabatt gibt's für Freunde des Hauses beziehungsweise Stammkunden. Arbeitsutensilien, Snacks, Getränke und Sklaven werden vom Haus gestellt. Kursteilnehmer bekommen nach dem Kurs ein Zertifikat. Wer schon weiß, wie man's gescheit Krachen lässt, kann gleich im Aufbaukurs einsteigen. lisa-arachne@gmx.de

Auf der nächsten Seite geht's weiter mit dem großen Sex-ABC! Internetporno:
28 Prozent der User, die sich im Internet Pornos ansehen, sind Frauen. Insgesamt schauen sich jede Sekunde 28258 User einen Porno an. Und die Auswahl wächst: Jeden Tag gibt es rund 266 neue Pornoseiten. Andere verabreden sich gleich für spontanen Sex auf Seiten wie berlinintim.de.

Viele Pornodarsteller gibt's in Sachsen nicht, nur fünf in Dresden, dafür wohnt eine wahre Ikone der Pornoindustrie in Leipzig: Sachsen- Paule, der auch Nicht-Pornoschauern aus Talkshows bekannt sein dürfte.

70% Prozent der Pornodaten werden an Werktagen zwischen 9 und 17 Uhr konsumiert. Das stellte netzwelt.de fest. Das also hat ein Teil der Investmentbanker tagsüber statt Aktienkursen beobachtet.

Isarflimmern:
"Rolling Stones im Flussbett, träumen von Lady Jane, das Ufer träumt vom Liebespaar, und s'Gebirg vom Jennerwein, da Fluss träumt von Millionen Jahren, und laft oiwei so dahin, in seim ewigen Tal, smaragdengrün - des is des Isarflimmern mitten im Paradies ..." Willy Michl, Münchens hauptamtlicher Barde und Großstadtindianer, bringt es in seinem Song "Isarflimmern" auf den Punkt: das naturnahe Glücksgefühl, das uns Münchnern von den Isarauen beschert wird. Schon seit den wilden Sixties ist es entlang der Isar Tradition, seinen Gefühlen mehr oder weniger freien Lauf und zudem viel frische Luft an die Haut zu lassen. Was einst in der Pupplinger Au begann, ist mittlerweile vielerorts am Isarstrand Usus: Nackedeis räkeln sich - und das nicht nur, während die Sonne lacht - entlang des Grünwalder Forstes, in den Flaucheranlagen, an der Braunauer Eisenbahnbrücke und auf der Oberföhringer Isarinsel. Aber Obacht: Wer beim "Schnaxeln" erwischt wird, muss mindestens mit einem Strafzettel der Isar-Patrouille rechnen ...

Intimrasur:
Nach einer Umfrage des Magazins Feigenblatt (siehe F) stutzen sich rund 75 Prozent der Befragten die Schamhaare, und zwar Männer ebenso wie Frauen. Wer sich professionell von der Behaarung im Intimbereich trennen will, erkundigt sich in Beautystudios nach "Hollywood Waxing".

Intimpiercing:
Nicht jeder Piercer macht das und schon gar nicht die Krönung der Intimstecherei: den Prinz Albert. Im Piercing Studio P-Planet in Leonberg bei Stuttgart wird der schmucke Penis-Ring weit öfter gestochen, als man annehmen mag. Je nach Stärke des Rings kostet das 90 bis 95 Euro. Über die geschichtliche Herkunft des PA wird übrigens noch eifrig diskutiert. Denn ob Prinz Albert, Gemahl der britischen Königin Viktoria, damit tatsächlich sein "Rolle" sauber halten wollte, ist nicht eindeutig überliefert. Eines schon: Wer derartigen Piercings skeptisch gegenübersteht, dem wird schon beim Hinschauen schwindelig. Reflex/Planet-P,Leo-Center,Leonberger Straße 98-108,Leonberg;Tel. 07152/94 95 63, Ö: Mo nur mit Termin, Mi-Fr 14-18, Sa 12-15 Uhr. planet-p.de

Internet-Ikonen:
Die Internet-Stars der FrankfurterRegion wissen genau, wie es gelingt, mit dem Thema Sex viele Klicks auf sich zu ziehen. Besonders Vollassi Toni, Video-Blogger aus Offenbach, ist stets um Aufklärung bemüht. In seinem Erfolgsclip "Die Wahrheit" räkelt er sich auf einem pfirsichfarbenen Sofa und bringt Licht ins Dunkle zwischen den Geschlechtern. Wichtigste Aussage in neun Minuten auf Youtube: "Weiber sind ausnahmslos verhurte Bitches". Versteckte Ironie, die den Proll als besonders raffinierten Comedian entlarvt? Gibt es nicht. Die Wahrheit: Vollassi Toni ist keine peinliche Kunstfigur wie Mario Barth oder Atze Schröder, sondern bestürzend real. Ebenfalls erschütternd: das Sexleben von Gina Lisa Lohfink, Ex-Kandidatin bei "Germany's Next Topmodel" - sehr anschaulich und sehr unfreiwillig ist es in ein Internet-Video geraten. Vergangenes Jahr war das. Der Porno (eine Indiskretion des Ex-Freundes) löste erst "Bild"-Schlagzeilen, dann hysterisches Googeln aus.

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Jagd:
Bremen hat besseres zu tun, als Liebhabern der Freikörperkultur aufzulauern. Laut Senat, "wird in Bremen keine Jagd auf nackte Menschen gemacht." FKK im Bürgerpark kann aber ebenso wie Sex auf dem Marktplatz oder Oben-ohne-Sonnenbaden am Osterdeich strafrechtlich geahndet werden. Wer zu erwähnten Taten tendiert, kann auf das Motto "Wo kein Kläger, da kein Richter" setzen und hoffen, nicht erwischt zu werden. Ansonsten wird's ein teurer Spaß, und es drohen Geldbußen bis zu 1000 Euro (§ 118 des Ordnungswidrigkeitengesetzes (OWiG)). Nackt Fahrrad fahren im Bürgerpark kann sowohl als Freiheit eines jeden Individuums beziehungsweise als freie Auslebung der Persönlichkeitsrechte gelten als aber auch strafrechtlich zu verurteilende Handlung sein. Dabei kommt es nur darauf an, ob sich jemand gestört fühlt und Anzeige erstattet. Schwierig wird Sex im Lift: Moderne Fahrstühle in Deutschland sind darauf eingestellt, Alarm zu geben, sobald es etwas "ruckeln" sollte.

Jenischpark:
Was raschelt da im Gebüsch? Wenn es Sommer wird und die Temperaturen mit den Rocksäumen nach oben wandern, steigt nicht nur im Jenischpark in Hamburg die Lust auf Outdoor-Abenteuer. Die Mischung aus dem Gefühl von Freiheit und der Angst, entdeckt zu werden, lässt die Hormone tanzen. Die schönsten Plätze für Open-Air-Sex:
1. Jenischpark: Abgesehen von den Tieren des Waldes und Gleichgesinnten ist man hier nachts ungestört.
2. Elbstrand: Die Brandung und der Sternenhimmel sorgen für romantischen Urlaubsleichtsinn.
3. Oortkatener See: Das weitläufige Seeufer eignet sich auch für sexuelle Tagesaktivität.

Jugend:
Der Berliner Pastor und Leiter des Jugendhilfswerks "Arche" Bernd Siggelkow (44) warnt in seinem Buch "Deutschlands sexuelle Tragödie" vor der voranschreitenden Verrohung der Jugend: "frühreif, hypersexualisiert und nicht mehr zu Partnerschaften fähig". Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung gibt dagegen Entwarnung, das Durchschnittsalter fürs erste Mal ist im Vergleich zum Jahr 2004 von 16,2 auf 17,6 Jahre gestiegen.

Jagdtrieb:
Wenn Promis oder coole Musiker in der Stadt weilen, sind die Groupies nicht weit. Skandalboy Peter Doherty wurde im Münchner Baby! von einer hübschen Münchnerin aufgegabelt, die seither hartnäckig einen Trilby-Hut trägt. Und bei seinem Guerilla-Gig im Atomic Café musste das Personal unter Einsatz aller Kräfte den Gang zum Backstage vor kratzenden, tretenden, beißenden und kreischenden Mädels sichern ...

Junggesellenabschied:
Der "letzte Tag in Freiheit" muss natürlich gefeiert werden, am besten nicht unmittelbar vor der Hochzeit, sondern ein paar Tage vorher. Was ist dabei wichtig?
- Verkleiden: Da ein Junggesellenabschied, egal ob für die Braut oder den Bräutigam, immer peinliche Momente enthält, ist eine gute Verkleidung dringend anzuraten.
- Bauchladen: Früher waren die Trauzeugen für die Ausrichtung und Bezahlung der Veranstaltung verantwortlich, heute wird gern die Hauptperson in die Pflicht genommen und mit einem Bauchladen ausgestattet, um allerlei lustiges und peinliches Zeug zu verkaufen.
- Tabledance: Nach landläufiger Meinung ist ein Besuch in einer Tabledance-Bar unverzichtbarer Bestandteil eines Junggesellenabschieds.

Je t'aime:
Mehr Sex verträgt kein Song, ohne peinlich zu sein: Die stilvollste Stöhnballade der Popgeschichte, "Je t'aime" (im Original singen Serge Gainsburg und Jane Birkin im Duett), klingt auch in der Version von Sven Väth und Miss Kittin toll.

Jungfräulichkeit:
Wenig wählerisch beim 1. Mal war die 18-jährige Alina aus Stuttgart. Sie versteigerte ihre Jungfräulichkeit im März via Internet. "Ich mache das einmal und nie wieder", sagte sie. Klingt logisch, irgendwie.

Jaaa!:
Anfang der neunziger Jahre entstand ein sehr erfolgreicher neuer Industriezweig in Dresden: die Pornoindustrie. Vor allem der Ortsamtsbereich Pieschen ist für seine leicht bekleideten Damen berühmt. Einer, der dabei von Anfang an groß dabei war, ist Wolfgang Förster. In der DDR eingesperrt wegen seiner angeblichen Westbeziehungen, startete er nach dem Fall der Mauer durch. Erst als Nachtleben-König und später als Tabledancebar-Besitzer. Inzwischen gehören ihm neben dem Klax (nachtbar-klax.de) und dem Angels (angels-dresden.de) auch das Sushi & Wein (sushi-und-wein.de), das Koch-Eck (koch-eck.de) und der Currywurst-Imbiss Bei Wolle. Vor allem das Klax ist für seine Hausfrauen- und Hausmännerstrips bekannt, die einmal im Jahr stattfinden. Zu Mottopartys tanzen hier spärlich bekleidete bis ganz nackte Frauen und lassen damit nicht nur Männerherzen höherschlagen. Wolle Förster hat sich einen redlichen Namen im Nachtleben verdient und ist zu Recht der König der Tabledancebars in Dresden.

Jägersee:
Zugegeben, ein wenig makaber ist es schon, das Auto auf einem Friedhofsparkplatz in Röthenbach bei Nürnberg zu parken, nur um im nahe gelegenen Wald zu fummeln. Aber es hat auch was Elitäres, schließlich gilt der See als belastet, zum Beispiel durch Rüstungsaltlasten. Trotzdem hat alleine der Abijahrgang unseres Redaktionsleiters am Ufer des kleinen Jägersees Dutzende Grill- und Partyabende mit Schwimmen und Tauchen verbracht. Keiner der Teilnehmer leidet bis heute an schweren Krankheiten. Dafür ist das bewaldete Ufer ein romantischer Hort, um seine Unschuld zu verlieren. Mit den Worten "wir gehen mal Holz sammeln" sind schon einige Pärchen im Unterholz verschwunden. Ein Zwinkern, ein Tuscheln und selbst am Tag lässt sich eine stille Stelle finden. Vorsicht: tagsüber streichen oft spielende Kinder am Waldufer entlang. Sollten Sie entdeckt werden, schnell weg. Die Eltern sind sensibel. Friedhof Röthenbach, dann unter der Autobahn durch

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Kabine:
Das niederländische Städtchen Groningen hat einen Fahrradstrich eingerichtet. Dabei fährt der Freier in eine Art Umkleidekabine. Hamburg wird 2012 Ökostadt, bleibt aber so fahrradunfreundlich wie bisher - und der Strich wohl, wie er ist.

Kick:
Die spannungserzeugende Wirkung von Zuschauern beim Sex törnt Bremer an. Laut OWiG sind Vorhänge vor den Fenstern nicht vorgeschrieben. Wer sich also den Blicken seiner Nachbarn ausliefern möchte, hat freie Fahrt.

Kindermachen:
Die Omnipräsenz von Schwangeren und glücklichen Müttern mit ihren Kleinkindern in Prenzlauer Berg in Berlin sorgte für den wohl am häufigsten erzählten Blödsinn der letzten Jahre, dass der Prenzlauer Berg der Stadtteil mit der höchsten Geburtenrate in ganz Europa sei. Von der Süddeutschen Zeitung bis zur New York Times widmeten sich viele Tageszeitungen dem Thema und bezeichneten den Stadtteil wegen der subjektiv wahrgenommenen Kinderschwemme als "Pregnancy Hill". Doch das stimmt schlicht und einfach nicht, denn laut Erhebungen des Statistischen Landesamtes Berlin war die Zahl der Neugeborenen pro 1 000 Frauen im Alter zwischen 15 und 45 Jahren in anderen Berliner Stadtteilen signifikant höher, allerdings ist laut einer Umfrage des Allenbach Instituts die Zahl der Eltern mit Abitur mit 71 Prozent höher als in jedem anderen deutschen Vergleichsstadtteil, damit ist Prenzlauer Berg immerhin der gebildetste Stadtteil Deutschlands.

Kitty Cat Club:
In sündig rotem Ambiente trifft sich Münchens Fetisch-Gemeinde zur Party. Wer reinschnuppern will, probiert's am besten am dritten Samstag im Monat - da ist der Dresscode (Lack, Leder etc.) nicht ganz so streng. Und wer mal Lust auf Gyn-Stuhl-Sex und Ähnliches hat, kann sich hier für 50 Euro die Stunde ein "Aktionszimmer" mieten - inklusive Getränke, Musik und Endreinigung. (Jeden Samstag, Domagkstr. 33, Haus 99, 21-5 Uhr, kittycatclub.de)

Krise:
Galt die Sexbranche bislang als krisensicher, müssen nun auch Bordellbetreiber und Prostituierte Einnahmeverluste kontastieren. Im "Yes Sir" in der Hamburger Allee in Hannover wird von rund 30 Prozent weniger Besuchern berichtet, besonders die Wohnungsprostitution ist hart getroffen. "Sonja" aus einem großen 70er-Jahre-Baukomplex erklärt, dass fast jede vierte Kollegin aufgehört habe. Um die Kundschaft zu halten, bieten einige Lokalitäten diverse Extras. In der FKK-Villa ist beispielsweise im "Tagesticket" ein Frühstücks- sowie ab 17 Uhr ein Abendbuffet enthalten, mittwochs gibt es eine Dessous- Party, samstags eine Straps-Party und sonntags Glücksrad. Gewinne: freier Eintritt, 30 Minuten Sex, 10 Minuten Solarium oder ein Longdrink. (FKK-Villa, Am Tönniesberg 1, Bornum/Hannover, fkk-villa.de)

Kosten:
Durchschnittlich 20 bis 25 Euro kostet eine "normale" Dienstleistung (Geschlechtsverkehr, Blow- oder Handjob) in einem Frankfurter Puff. Wer länger als die üblichen zehn bis 15 Minuten bis zum Orgasmus braucht, zahlt für eine halbe Stunde etwa 50 Euro.

Kennzeichen:
Immerhin 492 Stuttgarter Autobesitzer finden es sehr witzig, ein Kennzeichen spazieren zu fahren, das mit S-EX anfängt. Bei 271824 in Stuttgart angemeldeten Autos sind das immerhin 0,18 Prozent.

Kästner:
Sexuell höchst aktiv: Das Familienunternehmen von H. Kästner, einer der diskreten Kondomversande mit Sitz in Dresden, verschickte im Jahr bis zu zwei Millionen Mondos oder Gummi-Futzscher, wie Kondome in der DDR genannt wurden.

Katja Kassin
Der Pornostar aus Leipzig drehte vor ihrem Gang in die USA Pornos an Nürnberger Originalschauplätzen. Unter anderem im Agenturhof in der Adamstraße. 150 Euro Miete gab es für den Bürosex. "Katja Kassins Tagebuch 2" DVD

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Live-Sex:
Das Internetangebot ist riesig. Wer aber echtes Rein-Raus ohne zwischengeschaltete Mattscheibe will, muss das Safari in Hamburg besuchen. Hier ist der Live-Sex allerdings von einer abstrusen Musicalhandlung umrahmt. (Safari, Große Freiheit 24-28, St. Pauli, safaricabaret.com)

In Frankfurter Etablissements kriegt man keinen Live-Sex geboten. Bei uns muss man