Adrenalin:
Die Herbertstraße in Hamburg ist für Frauen ein Tabu - und ein besonderer Reiz. Damen, die sich Hamburgs kürzeste Straße anschauen wollen, können zwischen drei Optionen wählen:
1. Rennen (der 60-Meter-Sprint sollte in neun Sekunden geschafft sein)
2. Tarnen (wichtig: ein gutes Mannsbild-Outfit und der richtige Zeitpunkt - nachts sind alle Katzen grau. Wer bei diesen Varianten versagt, muss mit Beschimpfungen und einer Urindusche rechnen)
3. Spähen (neugierige Angsthäsinnen lugen aus dem Touri-Doppeldeckerbus in die Straße)

Schön, dass in Hannover die Wege so kurz sind. So liegt der Durchgang zur Ludwigstraße - ja genau, der Straße, in der die Damen in den Fenstern sitzen und ihre Dienste anbieten - in unmittelbarer Nähe vom Cinemaxx direkt an der viel befahrenen Celler Straße. Da sorgt das Sehen-und-Gesehen-werden gleich für einen zusätzlichen Adrenalinkick vor den eigentlichen Hormonwallungen. Tipp: Entweder gut getarnt den Durchgang nutzen - oder von der anderen Seite in der Rundestraße so tun, als wolle man zu Aldi ...

Ausprobieren:
... bis der oder die Richtige kommt. Bei der Gesamtanzahl der Sexualpartner im Leben eines Menschen zeigen sich Bremerinnen und Bremer experimentierfreudig: Mit 7,2 Partnern im Durchschnitt liegt Bremen an zweiter Stelle hinter Spitzenreiter Berlin im bundesweiten Ranking (Durex Local Report 2006).

Anschaffen:
Da Berlin keinen Rotlichtbezirk wie die Reeperbahn auf St. Pauli hat, findet gewerbsmäßige Prostitution zu großen Teilen in Wohnungen und Saunaclubs statt. Preislich gib es von Bezirk zu Bezirk Unterschiede. Am billigsten ist die schnelle Nummer in Weddinger Puffs. Dort bekommt man(n) die 20 Minuten schon für günstige 25 Euro. In Mitte ist mit der Oranienburger Straße der größte Straßenstrich zu finden. Ab 20 Uhr bieten dort leicht bekleidete Damen (gerne auch im Korsett) aus einem der östlichen Vororte ihre Liebesdienste an.

Die wohl berühmteste Prostituierte Frankfurts hieß Rosemarie Nitribitt. 1957, da war sie gerade mal 24 Jahre alt, fand man sie ermordet in ihrer Wohnung in der Stiftstraße 36. Im Zuge der Ermittlungen kam heraus, dass sie ein für damalige Verhältnisse enormes Jahreseinkommen von 100000 Mark verdient haben soll. Heute arbeiten in Frankfurt etwa 3890 Frauen im horizontalen Gewerbe. Nur 50 davon gehen auf den Strich, 2695 bieten ihre Dienste in einem der 26 Bordelle an, die übrigen in Saunaclubs und Privatwohnungen. Der größte Teil der Prostituierten stammt ursprünglich aus Lateinamerika und aus der Karibik (etwa 47 Prozent). So reich wie die Nitribitt wird kaum eine. Das durchschnittliche Jahreseinkommen einer Frankfurter Hure, die fünf Tage pro Woche arbeitet, wird vom Verein "Dona Carmen" auf 36 800 Euro geschätzt.

Angeber:
In München machen die Kerle grundsätzlich einen auf dicke Hose. Ein Vorurteil, ja. Aber so ganz unberechtigt ist es nicht. Den berühmten Porsche- Schlüssel, ganz beiläufig auf dem Bartresen deponiert, gibt es tatsächlich. Und es gibt auch die Damen, bei denen dieser Lockstoff wirkt - im P1 ebenso wie entlang der Leopoldstraße. Und im Glockenbachviertel? Da punkten die Jungs mit dem unauffällig in der Konversation erwähnten Fixie-Bike vor der Tür. Im Atomic Café genügt dagegen oft schon ein obskures und extrem rares Band-T-Shirt ...

Autopflege:
"Schatz, ich fahr kurz in die Waschanlage." Der FKK Club Sakura in Böblingen bei Stuttgart hat für seine Gäste ein unschlagbares Spezialangebot: Während man sich drinnen das Geländer polieren lassen kann, darf auch das eigene Auto zur Pflegebehandlung abgegeben werden. Da gibt's Teppichreinigung (19,50 Euro), Auto polieren (90 Euro), Lacktiefenreinigung (90 Euro) und noch vieles mehr. Das Autokomplettpaket gibt's für 120 Euro. Finden wir riesig und nach Adam Riese kommt Folgendes dabei heraus: Sauna, Buffet, Getränke, Sex und ein pieksauberes Auto - 240 Euro. Die Autobehandlung wird allerdings nur Mo-Fr zwischen 12-18 Uhr angeboten. www.sakura-fkk.de

Abschleppen:
In Dresden...
1: Citybeach: Baggern was das Zeug hält. Leicht bekleidete Körper sind nicht selten. Nicht nur beim Volleyballspiel kann man hier leicht punkten. citybeachdresden.de
2: Pier 15 / Purobeach: Sonne, Lust und Leidenschaft garantieren, dass man hier immer jemanden findet. Und im Club selbst heißt es Körperkontakt suchen. pier15.de, purobeach.com
3: Fitness First: Leicht verschwitzte Körper sind absolut erotisch. Einfach ansprechen und eine helfende Hand anbieten. fitnessfirst.de
4: Onkel Ralfs Love Boat: Eine Bootsfahrt kann auch erotisch sein - Tauchgänge garantiert.
5: Sunset City: Die Kiesgrube in Leuben ist nicht nur für Wassersportliebhaber ein toller Ort. Flirtfaktor und geschützte Plätze sind auch sicher. sunsetcity.de

Arschgeweih
Vermutlich die beste Möglichkeit, eine Trägerin regional zuzuordnen. Nach dem Ruhrgebiet und Ostdeutschland ist der Großraum Nürnberg das wohl drittstärkste Verbreitungsgebiet der Steißverzierung. Selbst die Eventagenturen von Likörherstellern haben inzwischen begriffen, dass die Wahl zur "Miss Arschgeweih" kein Kompliment ist. Die entsprechende Homepage wurde eingestellt. Das Entfernen des Tattoos ist hingegen bedeutend aufwändiger und kostet erheblich mehr als Tätowieren. tattooweg-nuernberg.de

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Baggern:
Münchens bester Baggerspielplatz - und da erzählen wir jetzt niemandem etwas Neues - ist und bleibt die Wiesn. Wer nach drei Maß und stundenlangem Tanzen auf dem Biertisch noch keinen Kerl in der Krachledernen oder ein fesches Madl kennengelernt hat, dem ist nicht mehr zu helfen. Die Triebe treiben nicht wenige brandneue Paare auf die "Kotzwiese" am Fuße der Schwanthalerhöhe. Der Name verrät's: Wir raten ab! Hartnäckig hält sich der Ruf der Münchener Milchbar als "bester Abschlepp-Club" der Stadt - getrübt allerdings durch die Vergewaltigung, die sich laut Boulevardpresse erst unlängst auf der Clubtoilette abgespielt haben soll.

Der zottelige Bruder des Flirtens und bester Kumpel des Abschleppens fühlt sich in diesen Hamburger Bars und Kneipen besonders wohl:
1: Roschinsky's (Hamburger Berg 19): Auf der Tanzfläche ist es eng, Körperkontakt unvermeidbar. Ein Blick, ein Bier, ein Date.
2: Yakshi's Bar (Simon-von-Utrecht-Str. 31): Gestylte Frauen aus dem Umland hoffen auf den großen Fang.
3: China Lounge (Nobistor 14): Beim "Uniscene Study Club" treffen sich paarungswillige Studenten.
4: Ständige Vertretung (Stadthausbrücke 1-3): Zur fünften Jahreszeit wird hier der Karneval fachgerecht gefeiert, Alkoholverzehr und sexuelle Enthemmung inklusive.
5: Hans-Albers-Platz: Hier ist in allen Bars die Devise: Viele kleine Schnäpse haben eine große Wirkung.

Kann in Bremen schwierig werden, denn jeder dritte Versuch wird laut einer "Men's Health"-Umfrage abgelehnt. Bundesweit liegt Bremen damit mit einer Wertung von 5,8 (1 = nie, 10 = immer) auf dem letzten Platz. Doch wer sich richtig ins Zeug legt, hat in diesen Locations die besten Chancen:
1. Stubu, Bahnhofsvorstadt: Der Name des Partyhochhauses leitet sich ursprünglich aus "Studentenbude" ab. Bremer kennen das Stubu aber viel eher unter dem Namen "Baggertempel".
2. Bolero, Schlachte: Jedes Wochenende ab 18 Uhr treffen sich hier Bremens Mittzwanziger bis Mittdreißiger, von denen ein überzeugender Großteil auf der Suche nach Mr oder Mrs Right ist
3. Modernes, Neustadt: Die Partywochenenden von der Tanznacht über Disco Disco bis zum Freaky Friday sind der ideale Tummelplatz für Singles auf der Suche. Allerdings geht es hier weniger offensiv und eher stilvoll als anderswo zur Sache.

Wenn in diesen Frankfurter Clubs Bier, Verzweiflung und Torschusspanik aufeinander treffen, steigt die Chance auf einen One-Night-Stand.
1: Einsamer sucht Einsame zum Einsamen. Fast so peinlich wie in diesem Spruch geht es an machen Wochenendnächten im Sinkkasten (Stiftstr. 6) zu. Was dann passiert? Paarungswillige Großstädter tanzen einander sexy an und wollen nur das eine.Tipp: Zu später Stunde ist selbst für notorische Alleinebleiber ein One-Night-Stand drin.
2: Baggern für Anfänger: Einfach kurz bevor das Cave (Brönnerstr. 18) die Türen schließt, auf die Tanzfläche stellen! Dort versammeln sich samstagnachts die Übriggebliebenen und warten auf die Liebe. Wichtig: unbedingt ein letztes Bier trinken - das macht Mut und lässt das Gegenüber hübscher wirken.
3: Auf der "27Up"-Party im Odeon (Seilerstr. 34) ist Alter kein Flirt- Hindernis. Im Gegenteil. Hier wird aus so manchem überzeugten Single ein Verzweiflungstäter.
4: Stammgäste in der Gay-Location Pulse (Bleichstr. 38a) beherrschen das wichtigste Flirt-Instrument aus dem Effeff: den kompromisslos prüfenden Blick. Neue werden intensiv gemustert. Wer dem Stand hält, hat Chancen auf eine Bettgeschichte.

Hier geht's in Nürnberg:
1: Unter 18- bis 24-Jährigen zählen der Erlanger Hörsaal sowie das Nürnberger Planet zu den sichersten Adressen, um nicht alleine schlafen zu müssen. Im Mach1 soll es sogar mitunter so gut laufen, dass sie überhaupt nicht zum Schlafen kommen.
2: Sollten Sie tatsächlich mehr erwarten als eine kurze Nacht, empfiehlt PRINZ: nüchtern und bei Tageslicht. Zum Beispiel am Rothsee oder im Bayern07-Bad. Baggerprofis gehen an die Wöhrder Wiese.
3: Studenten haben es zunehmend schwer, denn echte Studipartys wie von Funky Fruits oder an der WiSo und GSO sind selten geworden, versprechen aber immer Erfolg.
4: Menschen um die 40, die keine Zeit mehr für Vorgespräche haben, kommen im Parkcafé unkompliziert zum schnellen Sex.

Burlesque:
Die amerikanische New-Burlesque-Ikone Dita von Teese verhalf dieser Showtradition weltweit zu neuer Berühmtheit. Im Unterschied zum herkömmlichen Striptease verführt New Burlesque nicht durch schnödes Hüllenfallenlassen, sondern durch das gekonnte Spiel mit der Fantasie des Publikums: "The point is not to strip but to tease". Das Berliner Burlesque-Quintett "The Teaserettes" lässt sich dabei sogar nicht nur zuschauen, sondern gibt auch Workshops zum "Selberteasen" (teaserettes.de)

Bullenwiese:
So heißt das FKK-Gelände bei den Ricklinger Kiesteichen in der Nähe von Hannover, das hinter dem Dreiecksteich und ca. 200 Meter südlich vom Schnellweg liegt. Hier sonnen sich jedoch keine Polizisten, sondern schwule Männer. Nicht weit entfernt auf dem Parkplatz an der Brückstraße zwischen Hemmingen und Döhren treffen sich Hetero-Paare und Solomänner. Beste Zeit ist donnerstags und freitags ab 21 Uhr. Eine weitere schwule Cruising-Area liegt in der Eilenriede gegenüber vom Zooparkplatz und wird romantisch "Zauberwald" genannt - auch wenn es dort mitunter weniger romantisch, sondern eher handfest zugeht.

Bordstein-Action:
Dass man bei einer Autowäsche nicht vor Langeweile einschlafen muss, beweisen die Mädels vom "Erotic Car Wash" im Dresdner Industriegelände An der Eisenbahn 2. Leicht bekleidet und unter vollem Körpereinsatz sorgen die sexy Mädels dafür, dass auch ja kein Dreckfleck an der Karosse zurückbleibt. Damit auch Frauen auf ihre Kosten kommen, gibt es sogar ein sexy Pärchen, das für blitzende Schlitten und Augen sorgt. Anmeldung unter Tel. 861 60 61, Kosten: 25,50 Euro, erotic-carwash. de

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Callboy:
Männlicher Escort der gehobenen Klasse kostet Damen für ein zweistündiges Dinner-Date um 200 Euro. Die gleiche Zeit "Private Time" ist für 350 Euro zu haben. Egal ob Alsterspaziergang oder Theaterbesuch, für jeden Anlass gibt es den passenden Mann. Auch bizarre Erotikabenteuer wie die Begleitung zu einer SM-Party können für circa 500 Euro gebucht werden. Wer ganze Wochenenden mit dem Callboy seiner Wahl verbringen möchte, zahlt mindestens 1900 Euro.

Virgin International heißt eine exklusive Escort-Agentur in Hannover. Sie vermittelt zurzeit elf weibliche und vier männliche "Begleitungen". Als Honorar sind 200 bis 400 Euro pro Stunde zu zahlen, wobei sich der Betrag "als Entgelt für die von den Escorts zur Verfügung gestellte Zeit bzw. der gemeinsam verlebten Zeit, und nicht auf Handlungen der Escorts" bezieht. Bei "Chris (27)" und "Leon (29)" etwa sind "Schmusen/Küssen" im Service inbegriffen, weiteres auf Anfrage. (virgin-international.de)

John arbeitet im Großraum Nürnberg und verlangt 70 Euro in der ersten Stunde. "Die Preise gehen vom vollen Service aus". Was auch immer das heißen mag. Über drei Stunden kosten pauschal 200 Euro. Sex gibt es nur mit Kondom und vollen Respekt für die Damen sowieso, die "mehr als einmal zum Höhepunkt kommen". Sein "Joystick ist schön groß und dick". Stellen wir uns mal so eine Managerin vor, die wirklich kein Privatleben mehr hat. Vielleicht schulen wir um.

Callgirl:
Wer sich in den Sperrgebieten Stuttgarts von Callgirls anwerben lässt und dabei erwischt wird, kann mit einer Strafe von 180 Euro rechnen.

Call me:
Eine nette Begleitung, aus der auch etwas mehr werden darf, findet man beim Starmodels Begleitservice. Vom attraktiven, gebildeten Herren bis zur verruchten Lady bietet der gehobene Escortservice, was das Herz begehrt. Auf der Webseite (starmodels-escort.de) kann man sich vorab schon seine Begleiung aussuchen. Wie lange man sich vergnügt, hängt vom Portemonnaie ab: Anderthalb Stunden kosten 180 Euro - egal ob Mister oder Lady. Nach oben sind die Grenzen offen.

Cruising:
Areas für anonyme Treffen in Bremen gibt's im Bürgerpark zwischen Stern und Hollersee sowie im Fockegarten (am Ende der Weserpromenade rechts vor der Eisenbahnbrücke). Vorzugsweise bei Dunkelheit geht es hier ungestört zur Sache. Erlaubt ist, was den Männern gefällt, auch wenn es die Polizei natürlich anders sieht. Auch auf der Seite gegenüber des Badeufers am Mahndorfer See sieht man im Sommer trotz FKK-Verbots regelmäßig Männer, die ihrer Lust nachgehen.

Chemie:
Sex steht unter dem dringenden Tatverdacht des Drogenkonsums. Viagra sorgt für Stehvermögen, Alkohol für Mut, Ingwer soll angeblich potent machen, Zimt die Lust anregen, Ananas das Sperma besser schmecken lassen und die Spanische Fliege gibt es ja auch noch zu kaufen. Wir vermuten, dass in unseren Schlafzimmern sogar noch mehr gedopt wird als im Radsport. Das suggeriert zumindest der Film "Berlin Calling" von Paul Kalkbrenner.

Candy Club:
Münchens junge schöne Schwule und Lesben, die sich nicht der Szene zurechnen und auch keine Lust auf House oder Chartsmucke haben, treffen sich beim Candy Club und tanzen und knutschen zu Cut Copy, Crystal Castles & Co. (candyclub.de)

Caravaggio:
Der italienische Maler war ein obsessiver Puffgänger. Einmal ließ er sogar eine stadtbekannte Hure Modell sitzen: für ein Madonnenbild. Milieustudien von ihm und seinen niederländischen Anhängern sind nun im Städel zu sehen - und wirken merkwürdig prüde.Wer echten Porno sucht, geht lieber in die Sammlung. Sage und schreibe 291 entblößte Körper, großteils splitterfasernackt, haben wir dort gezählt.
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Demo-Nackedei:

2003 wurde in Hamburg zum letzten Mal nackt demonstriert. Damals ging es gegen Studiengebühren. Heute wird gegen alles ohne Klamotten demonstriert: "Fuck For Forest" rettet den Regenwald, "Ständer im Widerstand" will sich als Plattform gegen Rassismus verstanden wissen. Neulich demonstrierten in Paris gar Aktmodelle gegen schlechte Bezahlung - natürlich nackt. Aber was bringt der unverhüllte Protest? Nackt zu demonstrieren macht die Argumente nicht besser, erhöht aber mit Sicherheit das öffentliche Interesse.

Darkroom:
Unpersönlicher zur Sache zu kommen, ist kaum noch möglich. Im Berliner Berghain Club gibt es den wohl bekanntesten Berliner Darkroom für Homos und für Heteros.

Nichts für Achluphobiker (Menschen, die Angst im Dunkeln haben). Eher etwas für schwule Männer, die auf anonymen Sex stehen. In Frankfurt können sie im Stall oder in der Golden Gate Sauna ihrer Leidenschaft frönen.

Discountpreis:
Am Holzhafen, dem einzigen offiziellen Straßenstrich Bremens, bieten Prostituierte ihre Dienste schon ab 15 Euro an. Dabei gelten sie bei Kennern als korrekt und kundenfreundlich. Ab 19 Uhr dürfen Prostituierte hier ihre Dienstleistungen anbieten. Für 15-35 Euro im Auto oder 35-50 Euro auf dem Zimmer sind hier 30 Frauen allabendlich tätig.

Dirndl:
Der Dirndlbalkon ist definitiv die appetitlichste Darbietung von Brüsten, seit es Kleidung gibt.

Drehscheibe:
Die Drehscheibe gehört zu den ältesten Lokalitäten im Hannoveraner Kiez. Hier dreht sich allerdings nicht das Bett, sondern die Bühne, denn "wir sind eine Tanz- und Erotikbar", sagt die Chefin. Auf der Bühne strippen in der Regel "Girls"; Frauen, die einen Männerstrip genießen wollen, müssen dies zwei bis drei Tage vorher anmelden. Egal, ob Mann oder Frau, der Eintritt kostet 2 Euro plus 8 Euro für das Erstgetränk. Und: "Unsere Mädels lassen sich auch gern zu einem Getränk einladen." (Scholvinstr. 2, Di-Do 20-3, Fr/Sa 21-5 Uhr, drehscheibe-hannover.de)

Dreifarbenhaus:
Stuttgarts größtes Laufhaus, wurde 17.2.1957 mit 71 Mitarbeiterinnen beziehungsweise Zimmern eröffnet. Heute arbeiten da 67 Damen. Der Namen bezieht sich auf den ersten Anstrich - Blau,Weiß, Rot. Die Trikolore. Noch bis heute hält sich die Mär von einen Tunnel zum benachbarten Rathaus.Wollte uns aber in beiden Häusern niemand bestätigen. www.3farbenhaus.de

Dirty Talk:
Dresden: "Und ob mer wolln oder nich: Mir redn säch'sch". Das kommt nicht bei allen gut an: Der Durex Sex Report verweist Sächsisch auf den letzten Rang. Urteil: unerotisch.

Dialekt:
Redaktionsintern herrscht in Nürnberg beinahe Einigkeit, Fränkisch, vor allem in seiner rabiaten Form Oberfränkisch, ist mehr Lustkiller als -knüller. ElitePartner.de fand bei einer Befragung heraus, dass Bayrisch von 42,2 Prozent aller befragten Singles in Deutschland als sexy empfunden wird, mit beinahe 20 Punkten Abstand folgen Wienerisch, Schwitzerdütsch imd Berlinerisch. Sächsisch liegt auf dem letzten Platz. Fränkisch ist nur ein regionaler Sieger. Laut Brigitte.de finden 16 Prozent der Bayern unseren Dialekt erotisch.

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Experimentierfreude:
Auf einer Skala von 1 bis 10 liegt die Experimentierfreude der Hamburgerinnen bei 6,2. Damit liegen sie auf Platz 4 hinter Berlin (8,9), Sachsen (6,6) und Sachsen-Anhalt (6,4). Laut einer Umfrage sind Sachsens Frauen nach Berlinerinnen am experimentierfreudigsten. Damit liegt Sachsen oberhalb des bundesweiten Durchschnitts. Dass Berlin an uns vorbeigezogen ist, liegt vermutlich an der Anzahl der Sexualpartner. Berlinerinnen haben im Durchschnitt 7,6 und Sachsens Frauen 5,8 Sexualpartner. Frauen denken dabei nicht nur an Kama - sutra und Seitensprung, sondern auch an Fesselspielchen, lesbische Liebesspiele oder Dominarollen. (Quellen: welt.de, fhm-online. de, menshealth.de, statista.com)

England:
Von dort und selbst aus Kairo oder Australien kommen Lady Samanthas Gäste regelmäßig nach Nürnberg. SM statt Sextourismus. Tel. 0170 / 328 77 03, lady-samantha.de

Erotische Literatur:
In ihrem Debütroman "Vögelfrei" (Heyne Hardcore Verlag) plaudert die Berliner Erotikkolumnistin Sophie Andresky deftig aus dem Sex-Nähkästchen. Anatomisch anschaulich und definitiv nix für Romantiker.

Ex-Abend:
Die Münchner Clubszene ist überschaubar - meist weiß man, wer wann wo zu finden ist. Das hat Vor- und Nachteile. Ein Nachteil manifestiert sich an den sporadisch auftretenden "Ex-Abenden". Schon beim Betreten des Clubs sichtet man den/die erste/n Ex - und ein paar Minuten später steht fest: Sämtliche Verflossene haben sich heute hier verabredet. Verdammt!

Experimentierfreude:
Bodenständig, so sind die Niedersachsen. Die Experimentierfreude der dort lebenden Frauen in Sachen Sex liegt knapp unter dem Bundesdurchschnitt.

Die Sex-Experimentierfreude von Frauen in Stuttgart liegt auf einer Skala von 0 bis 10 laut einer Umfrage bei 6,8. Während wir uns noch fragen, wer oder wie so was gemessen wird, wollen wir auch etwaige Vergleichszahlen nicht unterschlagen: Mecklenburg- Vorpommern liegt bei 3,8, Berlin bei 8,9, die Schweiz bei 5,8. Für Botnang gibt's keine Zahlen.

Ekel-Faktor:
Hohe Wellen schlug der Auftritt von Lady Bitch Ray in der Fernsehshow "Schmidt & Pocher". Die Bremer Rapperin schenkte Oliver Pocher ein Döschen, angeblich gefüllt mit ihrem "Intim-Sekret". Der Ekel-Faktor war für viele Zuschauer dermaßen hoch, dass sogar die Absetzung der Sendung diskutiert wurde.

Eintracht:
Fußball und Sex passen nicht zusammen? Von wegen! Wenn es nach den Fanartikelherstellern von Eintracht Frankfurt geht, sind Ball- und Matratzensport eine perfekte Ergänzung. Anders ist nicht zu erklären, warum es im Fanshop das Dreier-"Funpack"- Kondome mit Eintracht- Adler zu kaufen gibt (6,90 Euro). Viel Spaß in der Halbzeitpause! Ebenso skurril wie die Fußball-Pariser: Waldmichl- Dildos, handgedrechselt aus solider Fichte vom Odenwälder Familienunternehmen Thüry (www.waldmichlsholdi.de). Die Thürys sind stolz: "Einen Waldmichl kannst du vererben."

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Flitzer :
Wer beim Nacktsprint am Millerntor in Hamburg erwischt wird, muss mit einer Geldstrafe ab 3000 Euro und Stadionverbot rechnen. Wer es trotzdem nicht lassen kann, sollte diese fünf Punkte beachten: 1. Ticket für die Haupttribüne besorgen (da kein Zaun sie vom Spielfeld trennt, gelangt man am einfachsten aufs Grün). 2. Präparieren (am schnellsten pellt man sich aus Jeans und Hemd. Da die Wahrscheinlichkeit, die Kleider zurück zu kriegen, gegen null tendiert, lieber alte Klamotten anziehen). 3. Günstigen Moment abwarten (ödes Mittelfeldgeschiebe ist perfekt, da die Zuschauer für jede Ablenkung dankbar sind). 4. Haken schlagen (kann in keinem Fall schaden). 5. Einen Ball imitieren, wenn man gefangen wurde (rund ist der Abtransport schwerer).

Wer zum Beispiel bei einem Bundesligaspiel des VfB Stuttgart nackt über den Rasen flitzt, riskiert, dass der gastgebende Verein circa 6 000 Euro Strafe wegen unzureichender Sicherheitsvorkehrungen bezahlen muss. Je kleiner die Liga, desto billiger ist das Vergnügen. Bei den Stuttgarter Kickers in der dritten Liga kostet das zum Beispiel ungefähr 4 000 Euro. Die genaue Höhe der Strafsumme ist allerdings immer vom jeweiligen Fall abhängig: Wer lange auf dem Rasen bleibt, viele Ordner beansprucht und noch einen Feldspieler per Handschlag begrüßt, kann den Preis gut in die Höhe treiben. Aber Vorsicht: Der Verein kann - und wird - die Strafsumme höchstwahrscheinlich auf den Flitzer abwälzen. mehr Infos gibt's bei dfb.de

Fuck for Forest:
Hier wird man zum "Umweltaktivisten", indem man selbstgemachte Pornobildchen oder Videos auf die Internetseite der Berliner Initiative stellt. Zum Angucken müssen die anderen dann Mitgliedsbeiträge entrichten. Das Projekt agiert gemeinnützig und ist die erotische Antwort auf Greenpeace. (fuckforforest.com)

Fun Factory:
Der berühmte Delfin-Dildo ist Bremer: Seit 1996 entwickelt und produziert der größte europäische Hersteller Erotikspielzeug in Bremen. In der Woltmershauser Zentrale entstehen täglich rund 4000 Lustspender - das sind circa 1,2 Millionen pro Jahr, die in 60 Länder auf der ganzen Welt geliefert werden. (funfactory.com)

Feigenblatt:
Mit dem Verkauf ihres Schrebergartens finanzierte die Jungverlegerin Anja Braun 2006 die erste Ausgabe des Magazins Feigenblatt - und riskierte gleichzeitig ein Plädoyer für den Blümchensex. Feigenblatt will nicht schockieren, sucht nicht nach dem Extrem, sondern wagt "den anderen, weiblichen Blick auf die schönste Sache der Welt. Dieser Blick ist nicht prüde, aber enthüllt nicht alles." Silikon-Blondinen und Tipps zum Superorgasmus sucht man hier also vergebens, dafür drehen sich Kurzgeschichten, Reportagen und Gedichte um die Facetten des Begehrens. Bekannte Aktfotografen wie der Hannoveraner Ralf Mohr steuern anspruchsvolle Fotos bei. Das Magazin erscheint alle drei Monate zu einem erotischen Thema. (Preis: 35 Euro, feigenblatt-magazin.de)

"Frankfurt, ich komme" :
Was machen die Lokalpatrioten unter den Pornofreunden, wenn sie die Lust packt? Ganz einfach: Sie schieben sich folgenden Film in den Rekorder: "Frankfurt, ich komme" - die DVD ist Teil Fünf einer erschütternd trashigen Adaption des Heidi-Stoffs ("Das Luder von der Alm"). Falls der Film vergriffen ist, tut es zur Not auch "Frankfurter Fickwasser". Protagonist ist ein sexverrückter Wissenschaftler.

Flirten:
Wer einen heißen Flirt wagen will, sollte unbedingt in den Dresdner Clubs auf der Straße E, im Downtown, zur BRN und an Dresdens Citybeaches einen verführerischen Blick wagen!

FKK:
Unter n a c k t b a d e n . d e beklagen die fränkischen User einen starken Mangel an Nudistenstränden in der Region Nürnberg. Pflichtadresse aller FKK-Fans ist der Birkensee. Allerdings haben Spanner herzlich wenig davon. Hauptsächlich tummeln sich dort Schwulenpärchen, die sich vor allem durch einen großen Altersunterschied auszeichnen. Die nackt badenden Frauen sind größtenteils eine optische Zumutung. Auch im Stadionbad- FKK-Bereich ist der Altersdurchschnitt eher beängstigend hoch.Viele Freunde hat hingegen der Nacktbereich des Palm Beach. "Bekanntschaften lassen sich hier nur schwer anbahnen," warnen die Nackt-User. Der Franke ist eben auch ohne Bekleidung eher kontaktscheu. Birkensee, Diepersdorf, birkensee.nuernberg.ms

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Gruppensex:
Orgien sind in Hamburg nicht unbeliebt. Im "Sexy Heaven"-Pornokino findet jeden ersten und dritten Montag im Monat eine Gruppensexparty statt. Eintritt: 10 Euro.

Go-gos:
So manche Berliner Diskothek (zum Beispiel das Maxxim oder das Kudorf) setzt nach wie vor auf spärlich bekleidete Hüpfdohlen, die das jeweils andere Geschlecht nach allen Regeln der Kunst animieren sollen - aus Sicht der Veranstalter natürlich nicht zum Sex, denn gegessen wird zu Hause. Wir nennen das Erotik von der Stange und finden, dass das eher in ein gemeines Striplokal passt. Die Berliner Agentur berlingogos.de ist sich allerdings nicht zu fein, den Begriff "Go-go" auch für den zeitgenössischen Tanz zu bemühen. Hier tragen die Models deutlich mehr auf der Haut. Wer sich selber mal als Go-go versuchen will, besucht am besten eine der zahlreichen Tanzschulen. (gogo-factory.de, gogo.de)

Gassi gehen:
München = Deutschlands Single-Hauptstadt. Da macht sich der Knuffhund im Einpersonenhaushalt gut. Nicht zuletzt, weil sich beim Gassigehen in den Isarauen oder in einem der vielen Parks schon so manches Herrchen und Frauchen nähergekommen sind. Praktisch: Die mitgeführte Hunderasse lässt auf Charakteristika des Besitzers schließen. Mops? Boxer? Pudel? Dackel? Bulldogge? Was darf's denn sein?

Kostet in Nürnberg pro halbe Stunde ab 100 Euro und zwei lädierte Knie, die Ihren Fetisch verraten könnten. Lady Samantha erregt mit ihrem "Hündchen" nur wenig Aufmerksamkeit. Franken sind eben tolerant.

Geräuschkulisse:
Der Paragraf 117 "Unzulässiger Lärm" des Ordnungswidrigkeitengesetzes (OWiG) sieht ein Bußgeld von 75 Euro vor, sollten sich Nachbarn durch eindeutige Geräusche gestört fühlen.

Gailhof:
Ist zwar irgendwie pubertär, aber manche Ortsnamen lassen uns doch schmunzeln, wie zum Beispiel Gailhof (in der Wedemark), Hetendorf (bei Hermannsburg), Hodenhagen (bei Walsrode), Möse (bei Espelkamp), Poppenburg (bei Nordstemmen) oder Ummeln (bei Sehnde).

Grüneburgpark:
Endlich Sommer! Einige Frischluftfanatiker feiern das mit Sex im Freien. Die lauschigsten Plätze: der Grüneburgpark in Frankfurt, hinter hohen Bäumen im Stadtwald und am Langener Waldsee. Aber Vorsicht: Wer erwischt wird, zahlt zwischen 100 (Ersttäter) und 1000 (Wiederholungstäter) Euro.

Gummipuppe:
Den Rubberdoll-Catsuit haben wir im Internet gefunden. Damit sieht der Partner aus wie eine Gummipuppe. Er kostet nur 369 Euro und sieht totschick aus.Apropos:Wer mit einer echten Puppe ins Kino gehen will, muss in den Stuttgarter Innenstadtkinos keinen Eintritt für sie bezahlen, wenn er sie auf den Schoß nimmt... aber bitte nicht in der Kindervorstellung.

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Helenenstraße:
Seit ihrem Entstehen 1878 ist die Straße in Bremen vom Senat als "Bordellstraße" anerkannt und neben dem Holzhafen bis heute die einzige, in der offiziell Prostitution betrieben werden darf. "Controlliert und reglementiert", wurden die Prostituierten registriert und am Eingang der Straße eine Polizeiwache eingerichtet, um Zuhälterei zu vermeiden. Zweck der Einrichtung war es vor allem, die Verbreitung von Geschlechtskrankheiten in Bremen zu unterbinden. Die Gebäude wurden mit Toiletten und einer Badestube ausgestattet. Den "Controlldirnen" war es durch Polizeiverordnung untersagt, außerhalb der Straße Männer anzulocken. Der Senat Bremens war stolz auf diese einmalige Einrichtung. Daher wurde sogar ein Holzmodell gefertigt und auf internationalen Gesundheitsmessen vorgestellt. Frauen haben hier übrigens ausnahmslos keinen Zutritt, was schon am Tor unmissverständlich klar gemacht wird.

Hamburger Freiheit:
Prostitution ist im ganzen Stadtgebiet von Hamburg erlaubt. Sperrbezirke gibt es nur in St. Georg, St. Pauli, Altona, der Alt- und der Neustadt. Sie gelten von 4 bis 20 Uhr.

Hurenorganisation:
Ein Highheel mit Schlangenkopf ist das Symbol des ersten autonomen Hurenvereins Deutschlands. Er berät seit 1980 Prostituierte zu allen Themen rund um das Gewerbe. Gesundheit und Schutz vor kriminellen Machenschaften stehen an erster Stelle. Die Damen waren teils selbst tätig und wissen, wovon sie sprechen. Ihr Fachwissen floss in die seit 2002 geltenden neuen Gesetze ein. (hydra-ev.org)

Hansastraße:
Der einzige Ort in München, den man - dank Sperrbezirk - als "Strich" bezeichnen kann.

Heilsarmee:
Hilfe für Menschen, die in Not geraten sind, bietet die Heilsarmee. Seit 1962 tut sie das in Hannover im Heilsarmeesaal am Marstall 25 - mitten im Rotlichtviertel.

HIV:
2008 wurden im HIV-Center der Universitätsklinik Frankfurt 58 Neuinfektionen diagnostiziert. Knapp 30 Menschen starben im vergangenen Jahr in Frankfurt an den Folgen von AIDS. Es gibt aber auch gute Nachrichten: Von den etwa 30 HIV-infizierten Müttern, die 2008 entbanden, brachten alle gesunde Kinder zur Welt. Bei keinem einzigen Baby wurde der tödliche Virus gefunden.

HIV-Test:
Lieber nicht alleine machen. Das Pieksen geht noch, doch das bange Warten auf das Ergebnis kostet selbst dann Nerven, wenn man sicher ist. rund 33 Euro, drugtests.de

Hölle auf Erden:
Züchtigung, rustikale Verbalerotik, Beleidigungen und Spaß - Madame Lisa vom renommierten Stuttgarter Dominastudio Arachne zeigt, wie das funktioniert. Der Einsteigerkurs für Dominas kostet ungefähr 200 Euro, geht von 11-18 Uhr und findet einmal im Monat statt. Rabatt gibt's für Freunde des Hauses beziehungsweise Stammkunden. Arbeitsutensilien, Snacks, Getränke und Sklaven werden vom Haus gestellt. Kursteilnehmer bekommen nach dem Kurs ein Zertifikat. Wer schon weiß, wie man's gescheit Krachen lässt, kann gleich im Aufbaukurs einsteigen. lisa-arachne@gmx.de

Auf der nächsten Seite geht's weiter mit dem großen Sex-ABC! Internetporno:
28 Prozent der User, die sich im Internet Pornos ansehen, sind Frauen. Insgesamt schauen sich jede Sekunde 28258 User einen Porno an. Und die Auswahl wächst: Jeden Tag gibt es rund 266 neue Pornoseiten. Andere verabreden sich gleich für spontanen Sex auf Seiten wie berlinintim.de.

Viele Pornodarsteller gibt's in Sachsen nicht, nur fünf in Dresden, dafür wohnt eine wahre Ikone der Pornoindustrie in Leipzig: Sachsen- Paule, der auch Nicht-Pornoschauern aus Talkshows bekannt sein dürfte.

70% Prozent der Pornodaten werden an Werktagen zwischen 9 und 17 Uhr konsumiert. Das stellte netzwelt.de fest. Das also hat ein Teil der Investmentbanker tagsüber statt Aktienkursen beobachtet.

Isarflimmern:
"Rolling Stones im Flussbett, träumen von Lady Jane, das Ufer träumt vom Liebespaar, und s'Gebirg vom Jennerwein, da Fluss träumt von Millionen Jahren, und laft oiwei so dahin, in seim ewigen Tal, smaragdengrün - des is des Isarflimmern mitten im Paradies ..." Willy Michl, Münchens hauptamtlicher Barde und Großstadtindianer, bringt es in seinem Song "Isarflimmern" auf den Punkt: das naturnahe Glücksgefühl, das uns Münchnern von den Isarauen beschert wird. Schon seit den wilden Sixties ist es entlang der Isar Tradition, seinen Gefühlen mehr oder weniger freien Lauf und zudem viel frische Luft an die Haut zu lassen. Was einst in der Pupplinger Au begann, ist mittlerweile vielerorts am Isarstrand Usus: Nackedeis räkeln sich - und das nicht nur, während die Sonne lacht - entlang des Grünwalder Forstes, in den Flaucheranlagen, an der Braunauer Eisenbahnbrücke und auf der Oberföhringer Isarinsel. Aber Obacht: Wer beim "Schnaxeln" erwischt wird, muss mindestens mit einem Strafzettel der Isar-Patrouille rechnen ...

Intimrasur:
Nach einer Umfrage des Magazins Feigenblatt (siehe F) stutzen sich rund 75 Prozent der Befragten die Schamhaare, und zwar Männer ebenso wie Frauen. Wer sich professionell von der Behaarung im Intimbereich trennen will, erkundigt sich in Beautystudios nach "Hollywood Waxing".

Intimpiercing:
Nicht jeder Piercer macht das und schon gar nicht die Krönung der Intimstecherei: den Prinz Albert. Im Piercing Studio P-Planet in Leonberg bei Stuttgart wird der schmucke Penis-Ring weit öfter gestochen, als man annehmen mag. Je nach Stärke des Rings kostet das 90 bis 95 Euro. Über die geschichtliche Herkunft des PA wird übrigens noch eifrig diskutiert. Denn ob Prinz Albert, Gemahl der britischen Königin Viktoria, damit tatsächlich sein "Rolle" sauber halten wollte, ist nicht eindeutig überliefert. Eines schon: Wer derartigen Piercings skeptisch gegenübersteht, dem wird schon beim Hinschauen schwindelig. Reflex/Planet-P,Leo-Center,Leonberger Straße 98-108,Leonberg;Tel. 07152/94 95 63, Ö: Mo nur mit Termin, Mi-Fr 14-18, Sa 12-15 Uhr. planet-p.de

Internet-Ikonen:
Die Internet-Stars der FrankfurterRegion wissen genau, wie es gelingt, mit dem Thema Sex viele Klicks auf sich zu ziehen. Besonders Vollassi Toni, Video-Blogger aus Offenbach, ist stets um Aufklärung bemüht. In seinem Erfolgsclip "Die Wahrheit" räkelt er sich auf einem pfirsichfarbenen Sofa und bringt Licht ins Dunkle zwischen den Geschlechtern. Wichtigste Aussage in neun Minuten auf Youtube: "Weiber sind ausnahmslos verhurte Bitches". Versteckte Ironie, die den Proll als besonders raffinierten Comedian entlarvt? Gibt es nicht. Die Wahrheit: Vollassi Toni ist keine peinliche Kunstfigur wie Mario Barth oder Atze Schröder, sondern bestürzend real. Ebenfalls erschütternd: das Sexleben von Gina Lisa Lohfink, Ex-Kandidatin bei "Germany's Next Topmodel" - sehr anschaulich und sehr unfreiwillig ist es in ein Internet-Video geraten. Vergangenes Jahr war das. Der Porno (eine Indiskretion des Ex-Freundes) löste erst "Bild"-Schlagzeilen, dann hysterisches Googeln aus.

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Jagd:
Bremen hat besseres zu tun, als Liebhabern der Freikörperkultur aufzulauern. Laut Senat, "wird in Bremen keine Jagd auf nackte Menschen gemacht." FKK im Bürgerpark kann aber ebenso wie Sex auf dem Marktplatz oder Oben-ohne-Sonnenbaden am Osterdeich strafrechtlich geahndet werden. Wer zu erwähnten Taten tendiert, kann auf das Motto "Wo kein Kläger, da kein Richter" setzen und hoffen, nicht erwischt zu werden. Ansonsten wird's ein teurer Spaß, und es drohen Geldbußen bis zu 1000 Euro (§ 118 des Ordnungswidrigkeitengesetzes (OWiG)). Nackt Fahrrad fahren im Bürgerpark kann sowohl als Freiheit eines jeden Individuums beziehungsweise als freie Auslebung der Persönlichkeitsrechte gelten als aber auch strafrechtlich zu verurteilende Handlung sein. Dabei kommt es nur darauf an, ob sich jemand gestört fühlt und Anzeige erstattet. Schwierig wird Sex im Lift: Moderne Fahrstühle in Deutschland sind darauf eingestellt, Alarm zu geben, sobald es etwas "ruckeln" sollte.

Jenischpark:
Was raschelt da im Gebüsch? Wenn es Sommer wird und die Temperaturen mit den Rocksäumen nach oben wandern, steigt nicht nur im Jenischpark in Hamburg die Lust auf Outdoor-Abenteuer. Die Mischung aus dem Gefühl von Freiheit und der Angst, entdeckt zu werden, lässt die Hormone tanzen. Die schönsten Plätze für Open-Air-Sex:
1. Jenischpark: Abgesehen von den Tieren des Waldes und Gleichgesinnten ist man hier nachts ungestört.
2. Elbstrand: Die Brandung und der Sternenhimmel sorgen für romantischen Urlaubsleichtsinn.
3. Oortkatener See: Das weitläufige Seeufer eignet sich auch für sexuelle Tagesaktivität.

Jugend:
Der Berliner Pastor und Leiter des Jugendhilfswerks "Arche" Bernd Siggelkow (44) warnt in seinem Buch "Deutschlands sexuelle Tragödie" vor der voranschreitenden Verrohung der Jugend: "frühreif, hypersexualisiert und nicht mehr zu Partnerschaften fähig". Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung gibt dagegen Entwarnung, das Durchschnittsalter fürs erste Mal ist im Vergleich zum Jahr 2004 von 16,2 auf 17,6 Jahre gestiegen.

Jagdtrieb:
Wenn Promis oder coole Musiker in der Stadt weilen, sind die Groupies nicht weit. Skandalboy Peter Doherty wurde im Münchner Baby! von einer hübschen Münchnerin aufgegabelt, die seither hartnäckig einen Trilby-Hut trägt. Und bei seinem Guerilla-Gig im Atomic Café musste das Personal unter Einsatz aller Kräfte den Gang zum Backstage vor kratzenden, tretenden, beißenden und kreischenden Mädels sichern ...

Junggesellenabschied:
Der "letzte Tag in Freiheit" muss natürlich gefeiert werden, am besten nicht unmittelbar vor der Hochzeit, sondern ein paar Tage vorher. Was ist dabei wichtig?
- Verkleiden: Da ein Junggesellenabschied, egal ob für die Braut oder den Bräutigam, immer peinliche Momente enthält, ist eine gute Verkleidung dringend anzuraten.
- Bauchladen: Früher waren die Trauzeugen für die Ausrichtung und Bezahlung der Veranstaltung verantwortlich, heute wird gern die Hauptperson in die Pflicht genommen und mit einem Bauchladen ausgestattet, um allerlei lustiges und peinliches Zeug zu verkaufen.
- Tabledance: Nach landläufiger Meinung ist ein Besuch in einer Tabledance-Bar unverzichtbarer Bestandteil eines Junggesellenabschieds.

Je t'aime:
Mehr Sex verträgt kein Song, ohne peinlich zu sein: Die stilvollste Stöhnballade der Popgeschichte, "Je t'aime" (im Original singen Serge Gainsburg und Jane Birkin im Duett), klingt auch in der Version von Sven Väth und Miss Kittin toll.

Jungfräulichkeit:
Wenig wählerisch beim 1. Mal war die 18-jährige Alina aus Stuttgart. Sie versteigerte ihre Jungfräulichkeit im März via Internet. "Ich mache das einmal und nie wieder", sagte sie. Klingt logisch, irgendwie.

Jaaa!:
Anfang der neunziger Jahre entstand ein sehr erfolgreicher neuer Industriezweig in Dresden: die Pornoindustrie. Vor allem der Ortsamtsbereich Pieschen ist für seine leicht bekleideten Damen berühmt. Einer, der dabei von Anfang an groß dabei war, ist Wolfgang Förster. In der DDR eingesperrt wegen seiner angeblichen Westbeziehungen, startete er nach dem Fall der Mauer durch. Erst als Nachtleben-König und später als Tabledancebar-Besitzer. Inzwischen gehören ihm neben dem Klax (nachtbar-klax.de) und dem Angels (angels-dresden.de) auch das Sushi & Wein (sushi-und-wein.de), das Koch-Eck (koch-eck.de) und der Currywurst-Imbiss Bei Wolle. Vor allem das Klax ist für seine Hausfrauen- und Hausmännerstrips bekannt, die einmal im Jahr stattfinden. Zu Mottopartys tanzen hier spärlich bekleidete bis ganz nackte Frauen und lassen damit nicht nur Männerherzen höherschlagen. Wolle Förster hat sich einen redlichen Namen im Nachtleben verdient und ist zu Recht der König der Tabledancebars in Dresden.

Jägersee:
Zugegeben, ein wenig makaber ist es schon, das Auto auf einem Friedhofsparkplatz in Röthenbach bei Nürnberg zu parken, nur um im nahe gelegenen Wald zu fummeln. Aber es hat auch was Elitäres, schließlich gilt der See als belastet, zum Beispiel durch Rüstungsaltlasten. Trotzdem hat alleine der Abijahrgang unseres Redaktionsleiters am Ufer des kleinen Jägersees Dutzende Grill- und Partyabende mit Schwimmen und Tauchen verbracht. Keiner der Teilnehmer leidet bis heute an schweren Krankheiten. Dafür ist das bewaldete Ufer ein romantischer Hort, um seine Unschuld zu verlieren. Mit den Worten "wir gehen mal Holz sammeln" sind schon einige Pärchen im Unterholz verschwunden. Ein Zwinkern, ein Tuscheln und selbst am Tag lässt sich eine stille Stelle finden. Vorsicht: tagsüber streichen oft spielende Kinder am Waldufer entlang. Sollten Sie entdeckt werden, schnell weg. Die Eltern sind sensibel. Friedhof Röthenbach, dann unter der Autobahn durch

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Kabine:
Das niederländische Städtchen Groningen hat einen Fahrradstrich eingerichtet. Dabei fährt der Freier in eine Art Umkleidekabine. Hamburg wird 2012 Ökostadt, bleibt aber so fahrradunfreundlich wie bisher - und der Strich wohl, wie er ist.

Kick:
Die spannungserzeugende Wirkung von Zuschauern beim Sex törnt Bremer an. Laut OWiG sind Vorhänge vor den Fenstern nicht vorgeschrieben. Wer sich also den Blicken seiner Nachbarn ausliefern möchte, hat freie Fahrt.

Kindermachen:
Die Omnipräsenz von Schwangeren und glücklichen Müttern mit ihren Kleinkindern in Prenzlauer Berg in Berlin sorgte für den wohl am häufigsten erzählten Blödsinn der letzten Jahre, dass der Prenzlauer Berg der Stadtteil mit der höchsten Geburtenrate in ganz Europa sei. Von der Süddeutschen Zeitung bis zur New York Times widmeten sich viele Tageszeitungen dem Thema und bezeichneten den Stadtteil wegen der subjektiv wahrgenommenen Kinderschwemme als "Pregnancy Hill". Doch das stimmt schlicht und einfach nicht, denn laut Erhebungen des Statistischen Landesamtes Berlin war die Zahl der Neugeborenen pro 1 000 Frauen im Alter zwischen 15 und 45 Jahren in anderen Berliner Stadtteilen signifikant höher, allerdings ist laut einer Umfrage des Allenbach Instituts die Zahl der Eltern mit Abitur mit 71 Prozent höher als in jedem anderen deutschen Vergleichsstadtteil, damit ist Prenzlauer Berg immerhin der gebildetste Stadtteil Deutschlands.

Kitty Cat Club:
In sündig rotem Ambiente trifft sich Münchens Fetisch-Gemeinde zur Party. Wer reinschnuppern will, probiert's am besten am dritten Samstag im Monat - da ist der Dresscode (Lack, Leder etc.) nicht ganz so streng. Und wer mal Lust auf Gyn-Stuhl-Sex und Ähnliches hat, kann sich hier für 50 Euro die Stunde ein "Aktionszimmer" mieten - inklusive Getränke, Musik und Endreinigung. (Jeden Samstag, Domagkstr. 33, Haus 99, 21-5 Uhr, kittycatclub.de)

Krise:
Galt die Sexbranche bislang als krisensicher, müssen nun auch Bordellbetreiber und Prostituierte Einnahmeverluste kontastieren. Im "Yes Sir" in der Hamburger Allee in Hannover wird von rund 30 Prozent weniger Besuchern berichtet, besonders die Wohnungsprostitution ist hart getroffen. "Sonja" aus einem großen 70er-Jahre-Baukomplex erklärt, dass fast jede vierte Kollegin aufgehört habe. Um die Kundschaft zu halten, bieten einige Lokalitäten diverse Extras. In der FKK-Villa ist beispielsweise im "Tagesticket" ein Frühstücks- sowie ab 17 Uhr ein Abendbuffet enthalten, mittwochs gibt es eine Dessous- Party, samstags eine Straps-Party und sonntags Glücksrad. Gewinne: freier Eintritt, 30 Minuten Sex, 10 Minuten Solarium oder ein Longdrink. (FKK-Villa, Am Tönniesberg 1, Bornum/Hannover, fkk-villa.de)

Kosten:
Durchschnittlich 20 bis 25 Euro kostet eine "normale" Dienstleistung (Geschlechtsverkehr, Blow- oder Handjob) in einem Frankfurter Puff. Wer länger als die üblichen zehn bis 15 Minuten bis zum Orgasmus braucht, zahlt für eine halbe Stunde etwa 50 Euro.

Kennzeichen:
Immerhin 492 Stuttgarter Autobesitzer finden es sehr witzig, ein Kennzeichen spazieren zu fahren, das mit S-EX anfängt. Bei 271824 in Stuttgart angemeldeten Autos sind das immerhin 0,18 Prozent.

Kästner:
Sexuell höchst aktiv: Das Familienunternehmen von H. Kästner, einer der diskreten Kondomversande mit Sitz in Dresden, verschickte im Jahr bis zu zwei Millionen Mondos oder Gummi-Futzscher, wie Kondome in der DDR genannt wurden.

Katja Kassin
Der Pornostar aus Leipzig drehte vor ihrem Gang in die USA Pornos an Nürnberger Originalschauplätzen. Unter anderem im Agenturhof in der Adamstraße. 150 Euro Miete gab es für den Bürosex. "Katja Kassins Tagebuch 2" DVD

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Live-Sex:
Das Internetangebot ist riesig. Wer aber echtes Rein-Raus ohne zwischengeschaltete Mattscheibe will, muss das Safari in Hamburg besuchen. Hier ist der Live-Sex allerdings von einer abstrusen Musicalhandlung umrahmt. (Safari, Große Freiheit 24-28, St. Pauli, safaricabaret.com)

In Frankfurter Etablissements kriegt man keinen Live-Sex geboten. Bei uns muss man dafür eher ins Theater gehen. Bei einem Auftritt der spanischen Performancegruppe "La Fura del Baus" kam es im Schauspiel einmal zu oralen Spielen (einige schwören gar, es wurde auf der Bühne kopuliert) - und kleineren medialen Beben nach der Aufführung.

Liebe:
Laut einer Studie bleiben Paare, die bei ihrem ersten Date gemeinsam Eis essen waren, länger als alle anderen zusammen. Die besten Berliner Plätze für den Beginn einer glücklichen Beziehung sind:
Eis-Henning, Hasenheide 107, Kreuzberg, Mo-Fr 9-22, Sa/So 9.30-22 Uhr, eishennig.com
Franken & Grunewald Eis, Gossowstr. Ecke Motzstr., Schöneberg, tgl. 11-22 Uhr, franken-grunewald-eis.de
Aldemir, Falckensteinstr. 7, Kreuzberg, tgl. ab 10 Uhr

Luder:
Rote Teppiche an jeder Ecke, Schauspieler, TV-Stars und Kicker-Millionäre allenthalben. München ist die Stadt für hauptberufliche Luder. Wie's geht, zeigt uns Davorka.

Lümmeltüte:
Das Fan-Kondom aus Bremen: Unter dem Namen "Freundschaftsspiel" gibt es im Werder-Shop das grün-weiße Fan-Kondom mit dem Motiv der Werder-Raute für 1,50 Euro. Für vor dem Spiel, die Halbzeit und danach.

Liebhabereien:
Zarte Glöckchen am Eingang, eine freundliche Dame hinterm Tresen, einladende, wohlige Musik und zarter Raumduft, weiße, geschwungene Regale, rote Teppiche - auch so kann ein Sexshop aussehen. Seit 2003 werden bei Liebhabereien in der Hannoveraner Altstadt hauptsächlich ausgesuchte Produkte für die Frau angeboten, vom handgefertigten Korsett bis zum Massageöl, dazu Vibratoren, anregende Filme, Ratgeber und besondere Dessous. In der Lederwerkstatt wird individuelles Liebesspielzeug nach Vorgaben der Kunden gefertigt. Männer sind übrigens auch willkommen. Außerdem finden erotische Lesungen statt sowie regelmäßig der "Erotische Salon" für Frauen. Die Veranstaltungen sind schnell ausgebucht, da sie sehr beliebt sind und nur Platz für 25 Gäste vorhanden ist. (Knochenhauerstr. 6, Hannover Mitte, liebhabereien.com)

Liebesknochen:
Die Bäckerei Luxem in Stuttgart verkauft süße Stückle, die "Liebesknochen" heißen, wie Schwänze aussehen, aber vielen Leuten wesentlich besser schmecken. Franzosen sagen Eclaire dazu. Die nennen Kondome aber auch nicht Pariser

Liebestöter:
Feinrippbuchsen lassen die größte Lust in Sekunden verschwinden. Zu toppen ist das nur durch eine penetrante Knoblauchfahne. Auf ein cremiges Süppchen der weißen Knolle im Dresdner Restaurant Stilbruch (stilbruch-dresden.de) sollte man in heißen Nächten also verzichten.

Lederhose:
Während die Münchner bei jedem Wiesn-Besuch mutig in die Krachlederne schlüpfen und reihenweise Frauenherzen brechen, sind die Nürnberger fast schon trachtenfaul. Ein bisschen mehr Brauchtum beweist Selbstbewusstsein und das macht attraktiv.

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Machthaber:
Früher gab es mit dem legendären Willi Bartels noch so etwas wie einen König von St. Pauli. Heute ist die Machtsituation undurchsichtiger geworden, selbst die Polizei weiß nicht genau, wer dort das Sagen hat. Sowohl albanische Banden als auch die berüchtigten Hells Angels kämpfen um Prostituierte, Immobilienbesitz und Respekt auf dem Kiez.

Mann liebt Mann:
Zwar haben die Bremer keinen spezifischen Schwulenstrich und Stricher sind in Sexkinos nicht gern gesehen, doch das Internet führt die gleichgeschlechtlichen Sexpartner zusammen. Der Club "Zone 283" in der Neustadt bietet Gays einen Ort, der das Fetisch-Herz höher schlagen lässt. Hier wird gefesselt, geschlagen und auf Naked-Sex-Partys zügellos gefeiert.

Musik:
Viele Berliner Künstler kokettieren mit der Lust. Elektro-Rockerin Peaches zeigt sich gerne in frivolen Posen, Rapperin Jasmin Shakeri bringt anstößige Reime, ihr Berliner Kollege King Orgasmus One steht dem nicht nach und rappt gleich am Porno-Set. Und die Berliner DJs Massimo Sex d'Elektro und Drama Nui haben auch nichts anderes als Sex im Kopf.

"München liebt dich":
Der Slogan zum 850. Stadtgeburtstag ist wahr - zumindest im Sommer. Da bieten München und das nahe Umland so viele romantische Plätzchen, dass man gar nicht umhinkommt, sich zu verlieben: in diese Stadt.

Macher:
"Es stimmt schon", sagt Frank Hanebuth, 44, im PRINZ-Interview, "der Steintor-Chef bin ich." Dabei wird der groß gewachsene 44-Jährige mit dem kräftigen Händedruck nicht müde zu betonen, dass das Gemeinschaftsgefühl unter den Hannoveraner Clubbetreibern Grundlage des Kiezerfolgs als Vergnügungsviertel ist. Seit 25 Jahren kennt er das Rotlichtviertel, erinnert sich an Zeiten, da man bei "Boxkämpfen als Lude in den ersten Reihen saß" - dort, wo heute die Promis sitzen. Zwar liegt der Anteil des Sexgewerbes mit seinen 12 Bordellen und 200 bis 250 Prostituierten am Gesamtumsatz bei 50 Prozent, doch die bunte Clubgemeinschaft hat das Viertel gesellschaftsfähig gemacht. "Leute kommen von auswärts, um hier ein Wochenende zu verbringen. Da können sie sich mal gehen lassen, ordentlich trinken, essen und auch Sex haben." Und: "Schießereien wie früher gibt es hier nicht mehr." Das stimmt. Wohl auch halten manche die hannoverschen Behörden in Sachen Hanebuth eher für zurückhaltend.

Michel Friedman:
"Paolo Pinkel", der Deckname, unter dem sich Michel Friedman angeblich Nutten und Koks bestellt haben soll, war das einzig Lustige an dem Sexskandal von 2003. Die Wahrheit ist jedoch oft frei von Humor: Das schnöselige Pseudonym beruhte auf einem Hörfehler der Polizei. In Wirklichkeit nannte sich Friedman bei seinen nächtlichen Umtrieben schlicht "Pinkas" statt "Pinkel".

Masochistentreff:
Stuttgarts größtes Masochistentreffen findet circa alle zwei Wochen auf der Waldau statt: Heimspiele im Stadion der Stuttgarter Kickers. stuttgarter-kickers.de

Mätressen:
Genügend davon hatte zumindest König August der Starke, dem man eine sehr hohe Potenz nachsagt. Er soll über 354 Kinder gezeugt haben. Seine bekannteste Mätresse war Grafin Cosel, die später auch dafür büßte. Auf vielen seiner Lustschlösser wurden die wildesten Partys gefeiert, wo am Ende des Abends die Gäste meistens ihre Hüllen fallen ließen.

Mächtig was los:
Anfang April eröffneten "Daggi und Marc" das "Swinger-Paradies Deluxe" neu. Das ist Nordbayerns größter Swingertreff mit Erotic-Disco. Eine Koop mit dem Club Shangrila Nürnberg besteht außerdem. Die Zehnerkarten für Paare kosten 200 Euro und gelten in beiden Clubs. Die Partyfotos auf der Homepage sind lecker. daggi-marc.de

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Nacktmimen:
Dass Nacktheit auf der Bühne provozierte, ist schon gefühlte 100 Jahre her. Trotzdem gibt es sie noch, manchmal passt sie schlicht zum Stück. In der Spielzeit 2008/09 zogen in Hamburg unter anderem folgende Schauspieler blank: Andreas Döhler in "Herr Puntila und sein Knecht Matti", Norman Hacker im "Reigen", Lisa Hagmeister im "Urfaust", Felix Kramer in "Kabale und Liebe".

Christoph Franken zählt für das Publikum am Schauspiel Hannover zu den Schauspielern, die sich immer ausziehen. Wobei das eigentlich gar nicht stimmt! "In dreieinhalb Jahren Engagement habe ich 15 Premieren gehabt - und wirklich nackt, also ganz ohne Kleider, war ich nur dreimal," sagt der füllige 31-Jährige Schauspieler vom Staatstheater Hannover.

Nackt:
Trotz ihrer flächendeckenden medialen Verbreitung erfreut sich Nacktheit auch in der Berliner Hochkultur noch immer großer Beliebtheit. So gibt es kaum ein Castorf-Stück ohne hüllenlose Protagonisten. Unklar bleibt jedoch, ob die Nacktheit hier noch immer Mittel zur Provokation oder einfach nur Ausdruck ihrer Allgegenwärtigkeit sein soll. (volksbuehne-berlin.de)

Nackte Tatsachen:
Kichernd halten sich die Mitglieder der japanischen Reisegruppe ihre München-Prospekte vors errötende Gesicht: Splitternackte Menschen mitten in Europas größtem Stadtpark - für prüde Touristen unfassbar, für Einheimische ganz normal. Nur die Tatsache, dass sich so mancher Touri mit einem Teleobjektiv bewaffnet, stößt im E-Garten auf wenig Gegenliebe.

Die Zeit, in der Dresdner Studenten in weiten T-Shirts zur Vorlesung erschienen, sind vorbei. Spießig und langweilig ist das studentische Leben schon lange nicht mehr. Das zeigen jedes Jahr zwölf sexy Jungs und Mädels von sächsischen Hochschulen. Im erotischen Studentenkalender "Geist ist geil" lichtet Fotograf Toni Kretschmer die Studis in heißen Posen ab. studentenkalender.de

Nymphomanie:
Sexsucht oder - im wissenschaftlichen Jargon - Hypersexualität und ihre männliche Entsprechung, der "Don-Juan-Komplex" sind in Bremen unterrepräsentiert. Mit 2,1-mal Sex pro Woche kommt Nymphomanie hier kaum vor. (Durex Local Report 2006)

Niedlich:
Keinen Sex, aber Körperkontakt für Anfänger bieten Kuschelpartys (diekuschelparty. de) und Engtanzabende (engtanzabend.de)

Notfall:
Egal welches Malheur, welche Peinlichkeit oder auch nur Juckreiz: Die Apotheke in der Schwabstraße 55, Stuttgart West gilt seit Jahren als kompetenter Anlaufpunkt für Notfälle aller Art. Braucht niemandem peinlich zu sein. apotheke55.com

Nancy:
So heißt die Ende März gekrönte "Miss table Dance Bayern 2009". Sie ist 24 Jahre alt und wohnt in Fürth. Gewählt wurde die großflächig Tätowierte von einer fachkundigen Jury im Nürnberger "Live Time". Seitdem Nordbayerns größter Table Dance Club sein puffiges Image abgelegt hat, trinkt man dort auch Feierabendbier. Klingenhofstraße 58, Do-Sa ab 22 Uhr livetime-nuernberg.de

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Onanieverbot:
Wer in der Öffentlichkeit onaniert, muss mit einer Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr oder einer Geldstrafe rechnen. Die Höhe der Geldstrafe ist vom Einkommen abhängig. Endlich soziale Gerechtigkeit.

One-Night-Stand:
Das Heartbreak Hotel in Bremen ist dank permanentem Männerüberschuss die sicherste Adresse für Frauen, die eine Blitz-Affäre suchen. Auch wenn Bremen laut "Men's Health" auf dem letzten Platz liegt, wenn es um Sex beim ersten Date geht.

Orgie:
Die Berliner Band Stereo Total hat mit ihrem Hit "Liebe zu dritt" das Thema Gruppensex ein gutes Stück weit enttabuisiert. So locker die Sängerin Françoise Cactus über den multipersonalen Sexakt singt, so leicht mag es dem einen oder anderen vielleicht nicht fallen, die entsprechende Intimsituation herbeizuführen. Dafür gibt es in Berlin einige Gangbang-Partys, veranstaltet unter anderem von der Berliner Pornoschmiede Inflagranti. (inflagranti.de)

Ortsnamen:
Ach wie schön ist eine Landpartie durch Bayern: Da geht es von Ortschaften wie Titting und Tittmoning über Tunten- und Tussenhausen bis nach Kissing, Hasloch, Feucht, Poppenhausen und Petting. Wer danach noch Benzin im Tank hat, dem empfehlen wir einen kleinen Abstecher über die österreichische Grenze - nach Fucking. Wir wünschen flüssigen Verkehr!

Öffentliches Ärgernis:
...wird jemandem vorgeworfen, der öffentlich sexuelle Handlungen vornimmt. Wie zum Beispiel das Paar, das sich vor einiger Zeit im Waschsalon am Engelbosteler Damm in Hannover an die Wäsche ging.

Orden:
In den 80er-Jahren erhielt Gerhard Goller, einst Chef der Stuttgarter Gaststättenbehörde, von einem Frauenforum spöttisch einen Orden für seine "Verdienste um das Tag- und Nacktleben", weil er zuvor den Betrieb von zwei Peep-Shows nicht untersagte.

Ove Landgraf:
Als Stand fotograf und Kameramann bei Orion- Produktionen hat der Dresdner von Soft- bis Hardpornos schon alles miterlebt. Bekannt wurde er durch sein Mitwirken bei "Wa(h)re Liebe". ovelandgraf.de

Oralsex:
Ist laut focus.de eine der beliebtesten Sexpraktiken der Deutschen. Lieber nehmen als geben, gilt da bei den Nürnbergerinnen. Bei einer Straßenumfrage war keine von Zehn zum spontanen Oralsex bereit.

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Peniskrakelei:
Lieblingsbeschäftigung männlicher Schüler bis zum 17. Lebensjahr. Der normale Kritzelpenis sieht etwa so aus wie in unserer Bildergalerie (aus der Egalbar in Hamburg). Nebenbei: Der Brite Tim Patch zeichnet mit seinem Penis - am liebsten Porträts.

Peinlich:
Darius M. (36): Mein schlimmstes Sexerlebnis verdanke ich einem Kleidungsstück, das Ende der 80er von dieser Welt hätte verschwinden sollen: dem Body. Beim Rumgerolle mit einer derart bekleideten Frau verletzte ich mir mein bestes Stück an einem Druckknopf und musste sofort in die Notaufnahme.
Anna D. (26): Nicht wirklich peinlich, dafür aber ziemlich lustig war eine Situation, bei der ich mit meinem damaligen Freund Oralsex hatte. Plötzlich drehte er sich weg und musste Niesen. Als er dann sagte, dass er einen Kitzler in der Nase hatte, konnte ich nicht mehr aufhören zu lachen.
Kathrin L. (28): Weil uns Freunde von Koks als Aphrodisiakum vorgeschwärmt hatten, beschlossen mein Freund und ich, das auszuprobieren. Leider mit inkompatibler Wirkung: Während mein Freund total heiß wurde, wurde ich vom unbezwingbaren Wunsch überfallen, sofort mein Zimmer aufzuräumen.
Emil M. (36): Einmal, als wir gerade ganz doll dabei waren, merkte ich, dass in mir eine Blähung wuchs. Ich versuchte, mich ganz auf unsere Körper zu konzentrieren. Und dann passierte es doch. Mir entwich ein ewig langer, lauter Furz. Ich hab mich so geschämt. Aber dann haben wir gelacht.

Pornoproduktion:
GGG heißt die Pornoproduktionsfirma mitten in München - unter Trenchcoatkragen- Hochziehern-und-kurz-vor-Ladenschluss-in-die-Videothek-Schleichern wohlbekannt. Das Erfolgs-Rezept: Man nehme eine Frau, biete Männern kostenloses Mitmachen an - und Film ab! (Leopoldstr. 82, Tel. 386 66 03, ggg-film.de)

Phoenix:
Unter Wahrung der Grundsätze von Anonymität, Freiwilligkeit und Parteilichkeit berät dieser Verein Prostituierte und Stricher, aber auch Freier und Bordellbetreiber. (phoenix-beratung.de)

Prostitution:
Dem Land Bremen liegen über das Rotlichtmilieu keine genauen Zahlen, aber immerhin Schätzungen vor. So arbeiten aktuell ungefähr 110 "leichte Mädchen" in Bordellen, 50 in der Helenenstraße, 30 auf dem Straßenstrich Humboldtstraße, ebenso viele auf dem Straßenstrich Holzhafen, 500 in Modellwohnungen und weitere 100 privat. Insgesamt sind also 1000 Frauen als Prostituierte tätig. Neben den bekannten Straßenstrichen in Bremen gibt es rund 15 Barbetriebe und knapp 250 Modellwohnungen.

In Stuttgart arbeiten ungefähr 3 700 weibliche und 600 männliche Prostituierte. Allerdings nicht gleichzeitig. Es gibt 146 offizielle Bordellbetriebe - inklusive Tageswohnungen. 65 Prozent der Frauen und 73 Prozent der Männer, die mit Prostitution ihr Geld verdienen, haben keinen deutschen Pass. Die Männer arbeiten auf der Straße.

Penisskulptur:
"Wolkenkratzer singen das Lied von Zeugungskraft", meinte schon Louis Sullivan, einer der wichtigsten Hochhausarchitekten des 19. Jahrhunderts. Wenn Sullivan Recht hat, ist Frankfurt die sexuellste Stadt Deutschlands - überall stehen hier Stein gewordene Phallussymbole herum. Ein besonders kurioses und unfassbar eindeutiges Exemplar findet man im FKK-Bereich des Bordells Sudfass: ein Marmorbrunnen mit riesiger Penisskulptur, aus deren Spitze Wasser spritzt.

Party:
Bei einigen Partys in Dresden ist Freizügigkeit und Hemmungslosigkeit Pflicht. Die - jenigen, die es sich trauen, sollten vor allem bei der Wahl ihres Outfits auf den Anlass achten. Die passende Party: Nasty Love Club (jeden zweiten Freitag im Monat, Paula, Industriegelände, Meschwitzstraße 14-16)

Poppenreuth:
Der Ortsteil von Fürth bei Nürnberg ist eher wegen eines schwedischen Möbelhauses als wegen seines Namens so stark frequentiert. Kein Wunder, der Name leitet sich nur von "Rodung des Bodebert" ab, einem Haus- und Adelsnamen.

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Queer:
Die rechtlich abgesicherte Form des Zusammenlebens homosexueller Paare erlebte in Bremen einen Aufschwung: 2008 wurden beim Bremer Standesamt 45 "eingetragene Partnerschaften" registriert. Der Anteil von Lesben und Schwulen ist hierbei etwa gleich groß. Im Jahre 2007 waren es dagegen nur 30. Weil es keinen offiziellen Schwulen- und Lesbenstrich in Bremen gibt, müssen sich einschlägig Interessierte ihre Partner im Internet suchen. Auf diesem Weg entwickelte sich letztes Jahr in Bremen die Uniwildnis zu einem Treffpunkt der Schwulenszene. Nach der Online-Verabredung ging man dann in den großzügigen Grünflächen dem Hobby ungezügelt nach. Bis die Polizei davon Wind bekam und dem Treiben mit Bußgeldern ein Ende zu bereiten versuchte. Und das ausgerechnet in einer Stadt, die sich 1979 Berlin angeschlossen hatte, um gemeinsam als erste Bundesländer die ersten Christopher-Street-Days zu feiern. Auf dem Schwulenstrich, den es in Bremen also nur inoffiziell gibt, sehen die Preise, die im Internet gehandelt werden, wie folgt aus: 50 bis 150 Euro die Stunde werden für einmal Sex bezahlt.

Quickborn:
Achtung, Pubertätskalauer! Und nicht nur im Hamburger Umland gibt es mit Quickborn und Poppenbüttel zweideutige Ortsnamen. Unser deutschen Favoriten:
Bettenhausen: Wer in dem Kasseler Stadtteil im "Spot" feiert, findet bestimmt jemanden fürs Bett.
Busendorf: Es ist ungewiss, ob sich der Name des sächsischen Ortes aus Bucht oder Buße entwickelte.
Fickmühlen: Schmutziges Niedersachsen: Fickmühlen gehört zur an Flögeln grenzenden Gemeinde Bad Bederkesa - unweit von Hodenhagen.
Fucking: Nichts schlägt den mehr als tausend Jahre alten Ort in Österreich. Der Name geht auf einen Mann namens Focko zurück. Müßig zu erwähnen, dass die Ortsschilder regelmäßig entwendet werden.
Obergail: Beliebter Urlaubsort in Österreich. Lockt trotz des Namens mehr Wanderer als Sextouristen.
Petting: Verwunderlicherweise steigt die Einwohnerzahl stetig.
Sexbierum: Klingt nach einem feuchten Männertraum à la Asterix, gibt's aber wirklich: in den Niederlanden.
Tuntenhausen: Zumindest dem Namen nach eine liberale Oase im konservativen Bayern.
Wixhausen: Der Darmstädter Stadtteil Wixhausen verfügt über ein eigenes Blasorchester - hier scheint man für alles offen zu sein.

Quickie:
Fragt man Freunde, Bekannte und Kollegen, an welchen besonderen Orten sie schon einmal Sex gehabt haben, dann kommt man zum ernüchternden Ergebnis, dass mit Fahrstuhl, Clubtoilette und Beifahrersitz schon alles gesagt sei. Nur vereinzelt wird von mehr oder weniger extraordinären Plätzen wie dem Fernsehturm, Arbeitsamt, OP-Saal oder einer schwimmenden Luftmatratze berichtet. Na ja, da bekommt man ja fast mehr Inspiration beim Sextalk in der "Bravo".

Und wohin geht's zum schnellen Sex im Münchener Nachtleben? PRINZ hat recherchiert:
1. Der Spielplatz an der Ecke Hochbrücken-/Neuturmstraße ist völlig deplaziert. Spielende Kinder wurden hier - mangels Anwohnern - noch nie gesichtet. Dafür ist das Areal mit Sandkiste und Schaukelpferd gut geeignet für die nächtlichen Spielchen der Indiekids aus dem Atomic Café. Aber Vorsicht: Die Polizeiwache ist gleich gegenüber ...
2. Der Aufzug in der Max Suite (hinten links bei den Toiletten) hat angeblich schon so manche pornoreife Darbietung gesehen.
3. Die Tapeten und Wandcollagen in folgenden stillen Örtchen animieren geradezu zu sexueller Betätigung: Paradiso Tanzbar, Café am Hochhaus (Damenklo), Alter Ofen. Erotik atmet auch die P1-Toilette - mit halbdurchsichtigen Milchglaswänden und einer Öffnung in der Wand zwischen Damen- und Herrenklo. Und noch ein Tipp für nicht ganz so knackige Jungs: Im Spiegel des Americano's sehen auch Hackfressen plötzlich aus wie Brad Pitt.
4. Die Klappe an der Ecke Pestalozzi-/Holzstraße ist eine der letzten der Stadt - und liegt nahe genug an der Piste, um einen schnellen Abstecher zu wagen.

Quatsch:
Jeden Monat erreichen uns Dutzende von Partytermine. Manche der Veranstalter haben sich extra heiße Mottos einfallen lassen. Hier eine Auswahl der denkwürdigsten sexy Partynamen: "Fuck Me I'm Famous", "Fucking Bed", "Clit Cat Club", "Sex-A-Pir", "Don Cohone's Pussy Club", "Fucking White", "Feeling Sexy", R'n'B goes Sexy", "Hot Chicks Night". Einen Klassiker hätten wir auch noch: das alte N-Pir- Motto. "Geil auf House - von House aus geil".

Quittung:
Während der großen Messen steigt in Hannover die Zahl der Prostituierten um nahezu 100 Prozent. Aber nicht nur das, es müssen auch viel mehr Quittungen geschrieben werden - für das Finanzamt ...

Quadratmeter:
Manche Wörter machen einen ziemlich lächerlichen Eindruck. Das Wort "Sex-Steuer" zum Beispiel klingt wie ein äußerst müder Stammtischwitz. Die Idee hinter der "Steuer für Vergnügen der besonderen Art" (die gibt es in Frankfurt wirklich) ist aber gar nicht mal so blöd, wie es scheint: Wer einen Puff betreibt oder im Bahnhofsviertel eines dieser Pornokinos mit Masturbationskabinen sein Eigen nennt, zahlt dafür Geld an den Fiskus. In Frankfurt ist die Sex-Steuer relativ hoch und wird nach Quadratmetern bemessen. Die Formel: Puff-Quadratmeter geteilt durch zehn, das Ganze mal fünf Euro sind gleich die Steuern pro Arbeitstag.

Qualen:
Im Taumel der Leidenschaft und Gefühle kann er schon einmal passieren - der Sexunfall. Doch er kann nicht nur peinlich, sondern auch schmerzhaft sein. Meist verschweigt man ihn oder versucht wenigstens dem Spott zu entgehen, indem man die Geschichte über das missglückte Liebesspiel - natürlich gewaltig entstellt - beim Notarzt, Urologen oder Allgemeinmediziner erklärt. So mancher Arzt durfte sich deswegen schon anhören, dass Mann sich einen Penisbruch zugezogen hat, weil er beim Weg zum allmorgendlichen Toilettengang mit der Morgenlatte irgendwo hängen geblieben ist. "Die Geschichte ist nett, aber bei maxi - maler Erektion ist ein Bruch auch durchaus möglich, wenn der Mann besonders ungestüm eindringt und dabei an den Beckenknochen der Frau stößt", erklärt der Dresdner Urologe Dr. Ulrich Gerhart. Neben Kuriositäten wie festgesaugten Sektflaschen in der Vagina, verhakten Piercings oder Kugelschreiberminen in der Harnröhre kommt es beim Liebesspiel auch beim Versuch, das Kamasutra durchzuexerzieren, immer wieder zu Bandscheibenvorfällen, Beulen am Kopf, blauen Flecken und Prellungen, Abschürfungen an Knien, Ellbogen und dem Gesäß sowie zu Arm- und Beinbrüchen - autsch!

Quelleturm:
Im Stadtgebiet Nürnberg ragen einige Gebäude phallusartig selbstbewusst in den Himmel. Hier unsere liebsten Exemplare:
Businesstower
Im Volksmund auch lax "Dildo-Tower" genannt. Er ist rund, er ist gläsern und glänzt in der Sonne wie ein Latexdildo. 135 Meter urbane Männlichkeit strahlen weit über die Skyline hinaus.
Quelleturm
Wirtschaftliche Potenz wurde von fränkischen Familienunternehmen schon frühzeitig gerne mit Phallustürmen gezeigt. Heute ragt der rund 90 Meter hohe Turm eher trostlos am Rande der Fürther Straße in die Höhe.
Milchversorgungsturm
Der 80 Meter hohe Milchturm wurde am 15. März 2008 gesprengt. Im Schatten des Businesstowers fristete das Industrierelikt ohnehin ein trauriges Dasein voll Längen- und Umfangneid.
Fernsehturm
Trotz seiner 292,80 Meter Länge ist das "Nürnberger Ei" der Lächerlichkeit preisgegeben. Er ist spindeldürr, ähnelt ahnungsloser Weltraumarchitektur und ist einfach unsexy. Das Schlimmste jedoch, er wird nur noch selten und wenn dann von Telekom-Mitarbeitern bestiegen.
Sinwellturm
"Kurz und dick, der Frauen Glück." Der Volksmund als Architekt im Mittelalter?

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Romantik:
Paare, die beim ersten gemeinsamen Date Eis essen waren, bleiben einer wissenschaftlichen Studie zufolge länger zusammen. Wie romantisch!

Die besten Orte für die Beziehungspflege in Frankfurt sind: Eis Christina (Eckenheimer Landstr. 78), die Sachsenhäuser Filiale von Dulce (Schweizer Str. 43) und das Eiscafé Olympio im Nordend (Oeder Weg 58).

Die besten Plätze zum Anbandeln in Dresden sind: Eiscafé Venezia, Eisgarten Huß, Haselbauer Eis, Eiscafé Bühlau, Gelati Eis.

Reizwäsche:
Von wegen Stringtanga. Verführen mit Stil geht anders. Die maßgeschneiderten Korsetts von TO.mT0 (tomto.de) sind zwar nix für den kleinen Geldbeutel, aber ein Aphrodisiakum für eingeschlafene Langzeitbeziehungen.

Runner:
Tuchfühlung garantiert: Wenn Münchens Runner sich durchs dichte Gedränge der Clubs schieben und sich der Bizeps unterm Biertragerl spannt, wird so manche Disco-Queen schwach. Der Cord-Club erkannte das Potenzial der sexy Jungs -- und druckte in seinem Kalender Autogrammkarten mit Kussmund ab.

Romantische Orte...
...in Hannover sind:
- Leibniztempel: Seitdem ich mal Yoga dort gemacht habe, bin ich verliebt in den Ort. Der kleine Pavillon steht im Georgengarten mitten im Grünen und von Wasser umflossen. Romantisch! (Kendra, 20, Erzieher-Azubi, Otze)
- Conti-Gelände: In der Industrie-Ruine sind tolle Graffitis zu sehen. Und wenn man oben sitzt, kann man ganz Hannover sehen und hat das Gefühl, der einzige Mensch in drei Kilometern Umkreis zu sein. (Alex, 26,Tischler, Linden)
- Maschsee: Hier gehe oft mit meinem Freund spazieren. Man hat eine schöne Aussicht, ist ungestört, wenn man die richtigen Orte kennt - einfach ein ideales Plätzchen für Verliebte. (Kezban, 18, Schülerin, Linden)

Rotlichtviertel:
Viele Bars im Bremer Oster- und Steintor waren früher Rotlicht-Etablissements. So dienten die Capri-Bar, das Heartbreak Hotel und auch das Wohnzimmer zwischen den Fünfzigern und Sechzigern dem Sex-Gewerbe. Dabei befanden sich meist im Keller die "Kontakt-Räume" und in der ersten Etage das Stundenhotel. Die Schauburg war in den Siebzigern einige Jahre lang ebenso ein Pornokino wie das Modernes, das seit 1986 als Disco nur noch durch den schrägen Boden an seine Kinozeit erinnert.

Stuttgarts sündige Meile ist gerade mal 105 Meter lang. Und sie wird nicht länger. Neben der Bar FouFou öffnet auf dieser nun mit dem Bounce schon der zweite Nicht-Rotlicht-Club.

Rudern:
Im Internet sucht Micha Schreyer Leute, die mit ihm im Raum Gunzenhausen bei Nürnberg nackt rudern gehen. Mit wenig Erfolg. Bitte geben Sie ihm eine Chance! ipernity.com/doc/53465/ home/video

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Sozialabgaben:
Da es erst seit Ende 2008 eine eigene Gewerbekennziffer "Prostitution" gibt, hat das Finanzamt bis dahin die verschiedenen Tätigkeiten unter "Erbringung von sonstigen Dienstleistungen" erfasst - wie auch Tiertrainer, Rutengänger und Klavierstimmer. Um den Begriff Prostitution zu meiden, dürften Bordellbesitzer nach wie vor diese Bezeichnung verwenden. Eine verlässliche Statistik über die Höhe der Sozialabgaben, die für Sexarbeit geleistet werden, wird es deshalb auch in Zukunft nicht geben.

Sexualverhalten:
Das Sexualverhalten der Berliner hebt sich durchaus vom Rest der Republik ab und ist im oberen Bereich der Frivolitätsskala angesiedelt: 44 Prozent der Berliner geben an, schon mal einen Seitensprung gehabt zu haben. Damit liegen sie deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 32 Prozent. Auch was die Zahl der Geschlechtsakte pro Jahr angeht spielen die Berliner in der 1. Liga mit: 114 Mal haben sie durchschnittlich Sex pro Jahr. Öfter treiben es nur die Thüringer (116) und Mecklenburger (122).

SD Evolution:
Bis 2008 drehte die Filmproduktionsfirma in Bremen hochwertige Pornos. 2007 gab es den Golden Keyboard Award als erfolgreichstes junges Pornolabel sowie den Eroticline Award für Darstellerin Mandy Blue.

Skandal:
Vom Callboy-Mord bis zum Zicken-Zoff - München ist nicht arm an Sex-Skandalen. Das Thema greifen nun auch die Ludwig-Maximilians-Universität und die Hochschule für Film und Fernsehen auf und präsentieren die zweite Reihe des Uni-Kinos mit dem Rahmenthema "Die Skandalfilme der Filmgeschichte." (www.cinemaxx.de)

Speerwerfen:
Beate Uhse, Grand Dame der gepflegten Pornografie, hat der Erotik treue Dienste erwiesen - nach dem Krieg eröffnete sie den ersten Sexshop der Welt. Die Erfolgsgeschichte ist bekannt. Was aber nur wenige wissen: Mit 15 wurde Fräulein Uhse, damals Schülerin im Odenwald-Internat, hessische Meisterin im Speerwerfen.

Sprüche, die wir beim Sex nicht hören wollen*:
Geht's? ++ Das macht dann 250 Euro ++ Erster! Keine Sorge, das ist wirklich nicht ansteckend Mist! ++ Aua! ++ Naahein! ++ Kann ich kurz ans Telefon rangehen? ++ Hat dein Mitbewohner eigentlich eine Freundin? ++ Wie heißt Du nochmal? ++ Oups ++ Reicht's? ++ War's recht? ++ Nie wieder VodkaBull, ich schwöre! ++ Heut' noch! Pfähle mich wie eine räudige Hündin Du Kriegsgott! ++ Warm, wärmer, ja also! * eine nicht repräsentative Umfrage im Freundeskreis

Speed-Dating:
Wer kennt das nicht: Man hat ein Blind Date, doch die Chemie stimmt von Anfang an nicht. Eine Lösung bietet das Speed-Dating. Veranstaltungen bietet zum Beispiel speeddating.de im Max in der Dresdner Wilsdruffer Straße (maxdresden. de/max_altstadt) an. Dort kann man für 29 Euro sieben Menschen sieben Minuten lang kennenlernen. Nach dem ersten Beschnuppern entscheidet man, wen man noch mal treffen will. Vielleicht ist ja der Traumpartner dabei... speeddating.de

Spannen:
In Nürnberg sind Umkleidekabinen ein sicheres Terrain. 80 Prozent der ehemaligen PRINZ-Praktikantinnen würden sich bedenkenlos in einer Umkleide der städtischen Modeshops nackt ausziehen. Allerdings wussten sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass die Statistik veröffentlicht wird. PRINZ hatte in 77 Monaten rund 28 Praktikantinnen. Die Chance, eine Nackte zu erwischen, ist also groß. Viele Shops haben wohl deshalb auf spannersichere Kabinen umgestellt. Vor allem H&M. Fies.

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Tiernamen:
PRINZ fragt nach: "Welches sind die kuriosesten Namen, die Sie ihrem oder seinem besten Stück geben, oder mit welchen Namen wurden sie schon überrascht?" Frauen nennen ihn am häufigsten "Wurm". Männer kontern mit "Bärchen" für das weibliche Geschlechtsteil. Auch überraschend: Kosenamen wie "Mausi", "Hasi" oder "Schnuffel" sind immer noch weit verbreitet. Wildes Treiben auch bei Hagenbecks Tierpark in Hamburg: Die starke sexuellen Aktivität der Tierparkbewohner führt zu reichlich Nachwuchs. Also werden ständig neue Namen gebraucht. Die Tierpfleger achten stets darauf, aus welcher Region der Welt die jeweilige Tierart stammt. So wird das persische Wildeselfohlen "Ramin" gerufen, das Kängurubaby heißt "Joey" und das indische Elefantenkälbchen "Sharukh".

In der fränkischen Sprachkultur ein heikles Thema. Begriffe wie "Schneggala" finden meist im freundschaftlichen Umgangston Verwendung. "Geile Sau" sollte die Frau im Idealfall nicht hören. "Hennerficker" ist eher rabiat. Tatsächlich sind "Maus" und "Hase" die langweiligen Spitzenreiter, wenn es um wahre Liebe geht. Mit der Dauer der Beziehung werden die Tiere größer, bis hin zu "Esel" oder "Elefant".

Toys:
Beim Berliner Versandshop Dildoking (sexshop-dildo-king.de) gibt's mehr als 1 000 verschiedene Sexartikel. Geduldig und kompetent wird man im Gorgeous-Erotikladen (Gorgeous, Schönhauser Allee 130, Prenzlauer Berg, gorgeousberlin.de) beraten. Im Verwöhn-dich-Shop (Köpenicker Landstr. 244a, verwoehndich.de) in Treptow kann man das Produkt sogar gleich vor Ort testen.

Tanzverbot:
Sex im katholischen Bayern - am liebsten würden die Kirchenoberen von München und Freising jegliche Fleischeslust hintertreiben. Da sich ein solches Unterfangen in einer modernen Demokratie jedoch etwas schwierig gestaltet, versuchen sie es über Umwege. Einer davon nennt sich "Tanzverbot" und wird an hohen Feiertagen in den Münchner Clubs rigoros und unter Mithilfe der örtlichen Polizei durchgesetzt. Freunde aus Restdeutschland halten das Ganze übrigens gerne mal für einen Scherz. Ihnen sei gesagt: T wie Tatsache!

Trinkhalle:
Frankfurts lässigste Bar spielt subtil mit der Soft-Porno-Ästhetik der Siebziger.Die grünen Barhocker stammen aus einem Stuttgarter Puff.

Tänzerinnen:
In den Richtlinien für Tänzerinnen von 1961 steht: "Das Publikum darf nicht zum Öffnen der Reißverschlüsse aufgefordert werden." Außerdem sind "laszive Gebärden zu unterlassen, die nur sinnliche Aufreizung bezwecken."

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Unfall:
Dieter Bohlens Penisbruch ist nicht Ungewöhnliches: Im Krankenhaus Altona wurden vergangenes Jahr außer diversen Vibratoren, Flaschen, Dosen und Verschlusskappen von Deosprays sogar eine Unterkiefervollprothese und eine hölzerne Handgranate operativ aus dem Rektum entfernt. Zu den behandelten Sexverletzungen gehörten ein Harnröhrenabriss nach exzessiver Masturbation sowie ein in einen Hammerkopf gequetschter Penis, der von der Feuerwehr freigeflext werden musste.

Die Berliner Notfallaufnahmen wissen vor allem von Unfällen bei der Selbstbefriedigung zu berichten. Von Apfelkuchen bis Zahnpastatube ist hier alles vertreten, besteig- bzw. einführbar. Lustig sind meist aber nur die vorgetragenen Ausreden: "Da bin ich auf die Staubsaugeröffnung gefallen und einfach stecken geblieben." Beim Sex zu zweit kommt es gelegentlich zum Krampf des Vaginalmuskels und zum schmerzhaften Penisbruch. Weiterhin existieren unendlich viele (unbestätigte) Legenden, die wir hier nicht näher erklären wollen.

Autsch! Etwa 20 schwere und 150 leichte Sexverletzungen werden pro Jahr in der Universitätsklinik Frankfurt behandelt. Darunter: Penisfrakturen, Darmverletzungen durch rektal eingeführte Gegenstände (zum Beispiel Dildos und Luftballons), Zerreißungen der weiblichen Geschlechtsorgane, Bisswunden, Harnröhrenverletzungen, Entzündungen durch Intimpiercings und vieles mehr. Die Konsequenzen sind oft bitter: künstlicher Darmausgang, fast vollständiger Verlust der Geschlechtsteile, im schlimmsten Fall sterben die Patienten. Also bitte: Erst nachdenken, dann reinstecken!

Unfassbar:
Sex sells - das dürfte inzwischen bekannt sein. Das mittlerweile aber auch schon Brathähnchen die knusprigen Beinchen spreizen und "Nimm mich" hauchen müssen, um an den Mann gebracht zu werden, ist ein starkes Stück. Trotzdem: Der Imbisswagen mit Plastikhuhn bringt definitiv einen Lacher im ansonsten öden Pasinger Industriegebiet.

Untreu:
Gewusst wie: Wer beinahe professionell "neben raus" will, der kann sich vom Seitensprung Netzwerk Ba-Wü auf die Sprünge helfen lassen. Aber auch wer nur ein Dach über dem Kopf sucht, der lässt sich bei Skyrooms oder anderen Anbietern ein Zimmer raus, das auch nur stundenweise gemietet werden kann. Übrigens: Es gibt viele Detekteien, die in die andere Richtung arbeiten und einem beim Seitenspringen aufspüren. skyrooms.de, tageszimmer.de

Unerhört:
Wer träumte nicht schon davon, in lauen Abendstunden im Großen Garten oder in den Dresdner Elbauen eine Nummer zu schieben?! Doch wer beim Sex an öffentlichen Plätzen andere belästigt, kann sich eine Anzeige wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses einheimsen. Was manche zu wahren Höchstleistungen anspornt, ist für andere einfach störend. Die Dresdner sehen das eher gelassen, wie Polizeisprecher Marko Laske erzählt: "Wenn es hoch kommt, haben wir 'ne Handvoll Anzeigen im Jahr."

Unterhaltungsmusik:
"Es ist eine Mischung aus Comedy und augenzwinkernder Erotik," versichert Alec, Produzent des Nürnberger DJs und Interpreten Porno Andy. "Der muss in Euer Special rein, der hat echt Humor und bringt das todernst rüber." Songs wie "Po Klatsch" oder "Liebe in der Sauna" haben tatsächlich Clubformat und bringen uns zum Schmunzeln. Also kommt der smarte Porno Andy auch hier rein. Auf dass die Leute den Spaß verstehen. pornoandy.de

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Venushügel:
In der auf Schönheitsoperationen spezialisierten "Clinic im Centrum" können sich Frauen den Venushügel verkleinern lassen. Der Eingriff kostet zwischen 1500 und 2000 Euro.

Venus:
Sie ist mit 400 Ausstellern und Fachbesuchern aus über 60 Ländern, die größte Erotikmesse. Der normale Berliner kommt vor allem zum Fotografieren der nackten Hostessen. (venus-berlin.com)

Vibrator:
Der Luxusvibrator "Delight" vom Bremer Erotic-Toy-Hersteller Fun Factory gewann 2008 als erstes Sextoy weltweit den begehrten Red-Hot-Design-Award.

Vorstadt:
Tote Hose in der Innenstadt, Konjunktur im Münchner Speckgürtel. In Industriehallen rund um die Pasinger Berduxstraße, am Moosfeld, nördlich von Milbertshofen und in allerlei Wohnwagen am Rande der Ausfallstraßen blüht das Sex-Geschäft. Das vorstädtische Treiben verdankt München der Sperrbezirksverordnung, die hausnummergenau auflistet, wo Prostitution erlaubt ist und wo nicht. Dem für Hamburger undenkbaren Zustand setzte die Spider Murphy Gang 1981 mit dem Song "Skandal im Sperrbezirk" ein Denkmal.

Verruchte Orte:
Wenn einen in Dresden der Liebeshunger packt: Rosengarten (Lieben hinter Rosen - hecken), Alaunpark (der hintere Teil mit den Büschen ist sehr empfehlenswert), Elbwiesen vor allem im Stadtteil Tolkewitz oder Johannstadt (Achtung, Hunde!), Großer Garten (kleiner Ausflug mit dem gewissen Extra), Kiesgrube Ottendorf (nicht nur was für FKK-Liebhaber), Babisnauer Pappel (reizendes Ausflugsdenkmal). Doch Achtung, wer erwischt wird zahlt 260 Euro!

VTO:
Hätten Sie's gewusst? Ende der 1980er Jahre war Hannover Standort der größten Pornoproduktion Europas. Teresa Orlowski gründete hier den Verlag Teresa Orlowski (VTO), produziert wurde in zwei hochmodernen Studios (750 und 250 Quadratmeter). 60 Festangestellte und 50 freie Mitarbeiter waren für das Unternehmen tätig. Heute lebt Frau Orlowski in Marbella und wird in Deutschland wegen nicht bezahlter Rechnungen aus alten Zeiten mit Haftbefehl gesucht.

Viagra:
Die internationale Produktpiraterie macht selbst vor Potenztabletten nicht halt. Am Flughafen wurden vergangenen November 600000 Pillen gefälschtes Viagra aus dem Verkehr gezogen. Handelswert: 6,6 Millionen Euro. Die Tabletten waren auf dem Weg nach Chile. Dort weinen nun alte Männer.

Vereinigte Hüttenwerke:
Wo heute das Stuttgarter Schwabenzentrum steht, war von der Nachkriegszeit bis in die Siebziger Jahre Stuttgarts sündige Amüsiermeile. Da standen notdürftig errichtete Bretterbuden und Hütten, in denen sich Bars befanden, die Rio oder Tivoli hießen - Animierdamen, Tänzerinnen und Co. inklusive. OB Arnulf Klett nannte den Straßenzug aufgrund der wackligen Bauweise scherzhaft "Vereinigte Hüttenwerke". Noch heute schwärmen alte Hasen des Nachtlebens vom damaligen Flair der sündigen Ecke.

Vokabeln:
In Nürnberg sollten Sie lieber absagen,wenn es nachts zur "Klappe" geht. Das ist der schwule Mit-mach-Parkplatz am ehemaligen Boot-Gelände. Für Gays soll der aber empfehlenswert sein.

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Wahnsinnig peinlich:
Atmo-Attentat: Man stelle sich vor: Rotwein, Kerzen, Marvin Gaye. Es wird romantisch. So richtig. Dann ein Klopfen an der Tür. Gefolgt von einem "Kann ich rein?" meines Mitbewohners. Ich, panisch, erschöpft, ohne Blut im Kopf: "Lass mich erst fertig machen!" So viel zur Romantik. Der Rest war Totenstille.
Handschellen-Sex: ...kann gefährlich sein. Vor allem, wenn man ihn mit einem völlig unbekannten One-Night-Stand-Partner absolviert. Mein in der Disco aufgegabelter Lover hat mir hinterher jedenfalls nur eine Hand vom Bettpfosten losgemacht - und mir vor seinem Verschwinden das Telefon neben das Bett gestellt.
Fegefeuer: Ein Abend am See. Wir haben eine Decke ausgebreitet. Ein Feuer gemacht. Sie im Bikini, ich in der Badehose. Dann wurde es wild. So wild, dass ich meine Badehose ins Feuer geschleudert habe. Das aber zu spät bemerkte. Das folgende Nackt-Schleichen zum Auto war nicht mehr so sexy.
Spanner: "Ich habe jemanden im Urlaub kennen gelernt, und wir hatten Sex im Auto.Aber irgendwie kamen wir uns so beobachtet vor. Und richtig: Da war doch ganz in der Nähe ein Typ mit heruntergelassener Hose, der sich selbst befummelte! Als er merkte, dass wir ihn entdeckt hatten, rannte er entsetzt weg."
In flagranti: "Ich betreue Jugendliche und suche sie auch zu Hause auf. Neulich klingelte ich, aber niemand öffnete. Da öffnete ich selbst die Tür - und platzte bei dem zu betreuenden Jugendlichen herein, der gerade mit seiner Freundin "beschäftigt" war. Schleunigst bin ich wieder raus, bis sie wieder angezogen waren."
Stecken geblieben: "Natürlich verhüten wir, wenn wir Sex haben. Bei meinem damaligen Freund war aber auf einmal das Kondom verschwunden. Ich konnte es nirgends im Bett finden. Es steckte nämlich da, wo es eigentlich nicht stecken sollte. Mein Freund hat es ganz fachmännisch wieder ans Tageslicht geholt ..."
Ballspiele: "Wir waren gerade mittendrin, als mein Hund aufs Bett sprang und schnurstracks die Weichteile meines Partners ansteurte. Wir wussten gleich: Er will wohl Ball spielen und konnten ihn nur knapp abhalten."
Inflagranti: "Es geschah auf der Hochzeit meines Kumpels: Meine Freundin und ich verzogen uns in die Garderobe und kamen zur Sache. Inflagranti von fremden Gästen erwischt zu werden gehört dann wohl dazu."
Fremdknutscher: "Komplett betrunken und benebelt küsste ich aus Versehen die beste Freundin meiner Partnerin. Die beiden haben keinen Kontakt mehr, aber ich bin heute noch mit der neuen Freundin zusammen."
Stöhnstress: "Mein Vater sprach mich mal auf die Lautstärke in meinem Zimmer an und bat meinen Freund und mich, beim Sex leiser zu sein. Peinlich, besonders weil mein Vater lockerer damit umging, als ich selbst."

Wirtschaftskrise:
Auch das Berliner Rotlichtmilieu bleibt von der Finanzkrise nicht verschont. So bietet zum Beispiel der Berliner Pussy Club Flatrate-Sex für 70 Euro an. Mit allen Frauen, so oft der Kunde will. Wir finden: ein Fall für den Senat und Hydra e.V.

Glaubt man den Ergebnissen einer Umfrage des Internetportals Kontakt24, dann zählt die Frankfurter Erotikbranche zu den Gewinnern der aktuellen Finanzkrise. Banker lenken sich vom Frust über fallende Kurse angeblich verstärkt mit Sex und Intimmassagen im Bordell ab. "Völliger Quatsch", sagt Juanita Rosina Henning von "Dona Carmen", einem Verein, der sich für die Rechte von Prostituierten einsetzt, "die Sexbranche leidet seit vergangenem Herbst wie fast alle anderen Wirtschaftszweige auch unter sinkenden Einnahmen."

Würstles-Jürgen:
Wer den echten Charme des Stuttgarter Leonhardsviertels erleben will, geht beim Imbiss Brunnenwirt vorbei und verwickelt Urgestein Würstles- Jürgen in ein Gespräch.

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X-treme:
In den drei etablierten S/M-Studios in Bremen ist der ganz besondere Kick garantiert, wobei der devote Kunde etwa 70 Euro für eine 20-minütige Behandlung zahlt. Im S.A.D.-Studio in Walle erfüllen Sklavinnen und Dominas in zahlreichen Spezialzimmern von der schwarzen Kammer bis zur Arztpraxis die ausgefallensten Wünsche, an weiteren Überraschungen wird gerade gearbeitet (sad-studio.com). Die SM-Lounge in der Nähe des Hauptbahnhofs hält sieben Damen und einen Herr für Spielchen bereit (smlounge.de), und die Hemelinger Rampe bietet auch Anfängern eine Klinik, die sowohl Sklavenspiele als auch andere besondere Behandlungen ermöglicht (dominaforum.de). Wer gemeinsam mit seinem Partner einen Ausflug starten möchte, ist in einem der sieben Swingerclubs in Bremen richtig: Ob in Walle, Viertel oder Mitte gilt das Motto: "Alles kann, nichts muss" (swingfreunde.de).

Latexanzüge, Kopfgitterkäfig, Gasmaske mit Urininhalator, Hodenklemme, Penis-torture, Blasen-Ballonkatheter, Analspekulum und das Pony Play für sehr unartige Mädchen: Ausgefallene Spielarten der Lust und sadomasochistische Praktiken werden von mehr als fünf Prozent der Deutschen ausgeübt - und die Tendenz steigt stetig.

Gummi, Lack, Leder: Für alle, die für den richtigen Kick den richtigen Dress in Hannover brauchen, ist S.W.3 die richtige Adresse. Hier bekommt man Nonnenkostüme ebenso wie ein Krankenschwester-Outfit, High Heels, die ihrem Namen alle Ehre machen, Overknee-Stiefel, Nietengürtel, Parka von Alpha Industries, Lederaccessoires und vieles mehr zu fairen Preisen. Auch Raver decken sich in der Herschelstraße mit passender Kleidung ein. (S.W.3, Herschelstr. 32, Hannover-Mitte, sw3.de)

Glaubt man den Ergebnissen einer Umfrage des Internetportals Kontakt24, dann zählt die Frankfurter Erotikbranche zu den Gewinnern der aktuellen Finanzkrise. Banker lenken sich vom Frust über fallende Kurse angeblich verstärkt mit Sex und Intimmassagen im Bordell ab. "Völliger Quatsch", sagt Juanita Rosina Henning von "Dona Carmen", einem Verein, der sich für die Rechte von Prostituierten einsetzt, "die Sexbranche leidet seit vergangenem Herbst wie fast alle anderen Wirtschaftszweige auch unter sinkenden Einnahmen."

Die besten Adressen für ausgefallene Sexwünsche in Dresden: Villa Barococo (Swingerclub im venezianischen Stil, villa-barococo.de), Big Mamas Haus (erotisches Partyhaus mit Gangbang-Garantie, bigmamashaus.de), Chateau Inez (Club für erotische Sexpartys, club-inez.de)

XXL:
Molly Luft ist nicht nur die dickste Hure, sondern auch ein (nicht unumstrittenes) Berliner Unikat. Ihr Markenzeichen: grelle Perücken, grelle Schminke und viel zu viele Pfunde. Nach eigenen Angaben hat sie in ihrem Berufsleben über 90 000 Männer bedient. Eigentlich hatte sie sich in die Rente verabschiedet. Doch dann ging ihre Kneipe pleite und uns erreichte eine E-Mail mit den Worten: Molly f**** wieder.

X-Cess und X-Club:
"Ja haben die Irren denn heute alle Ausgang?" Diese Frage stellt sich, wer im brechend vollen X-Cess oder auf den schwarzen Sofas im X-Club in München landet. Hier findet auch der schrägste Topf einen Deckel ...

XXX-Filme:
Zur Jahrtausendwende plante die Eventagentur Love Academy, einen Porno-Film über die sehr offenherzige und frivole Partyreihe "Perfect Lovers" zu drehen. Letzten Endes wurde es zum Glück dann doch nur eine normale Dokumentation - von Florian Fickel alias Floff. loveacademy.de

X:
Ein überdimensionales Andreaskreuz gehört auch in Nürnberg zur Grundausstattung eines Dominastudios. Es dient dem Fixieren. Das spürbare Überangebot an Dominas wird in Nürnberg nur durch die hohe Zahl an Touristen und das große Einzugsgebiet kompensiert. Nur rund 50 Prozent der Gäste kommen bei Samantha durchschnittlich aus dem Stadtgebiet, sind aber allesamt in honorigen Berufen oder Topmanager. Dieses Voruteil stimmt also. Tel. 0170 / 328 77 03, lady-samantha.de

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Yvonne:
Viele Leute denken, dass sich Prostituierte am häufigsten die Namen Yvonne, Chantal, Jacqueline oder Mandy geben. Weit gefehlt: Die Namensvielfalt im horizontalen Gewerbe ist genauso groß wie in jedem anderen Beruf. Es werben Katjas, Andreas, Sandras, Laras, Jennifers, geile Mäuse, Lustladys und Sexluder. Schuld am Namensirrglauben sind selektive Wahrnehmung und Klischeedenken - und sicher auch eine Prise Klassendünkel.

Yoni-Massage:
Diese Massage bildet das Herzstück einer zwei- bis dreistündigen Tantra-Ganzkörpermassage für Frauen. Sie ist enorm entspannend für aufgewühlte Großstadtseelen und dient eher dem Stressabbau als dem sexuellen Höhepunkt. Dieser wird als positiver Nebeneffekt dennoch gerne gesehen. Denn der weibliche Genitalbereich (auf Sanskrit Yoni), wird ca. eine halbe Stunde lang verwöhnt. (tantra-in-berlin.de)

Y-Chromosom:
Erst das Y-Chromosom macht den Mann zum Mann. Doch manchmal sieht man es ihm nicht an, zum Beispiel wenn im Hannoveraner Tollhaus "heiße Girls mit dem gewissen Etwas" versprochen werden. Dass dieses gewisse Etwas zwischen den Beinen baumelt, sollte man schon wissen, um ungewollte Überraschungen zu vermeiden. (Tollhaus Hannover, Scholvinstr.5, Hannover-Mitte,Tel.164 19 15 19, tollhaus-hannover.com)

Über Frauennotstand in Bremen kann sich keiner beklagen. Denn laut einer "Men's Health"-Studie ist Bremen Schlusslicht, wenn es um männlichen Nachwuchs geht: Lediglich 47 Prozent der Neugeborenen im Jahre 2007 waren Jungen. Damit liegen die Mädchen mit knapp 53 Prozent weit über dem Bundesdurchschnitt. Deutschlandweit liegen die Y-Chromosomen-Träger sonst mit 51 bis 53 Prozent Anteil an allen Geburten deutlich in Führung.

Yoga:
Glaubt man den Ergebnissen einer Umfrage des Internetportals Kontakt24, dann zählt die Frankfurter Erotikbranche zu den Gewinnern der aktuellen Finanzkrise. Banker lenken sich vom Frust über fallende Kurse angeblich verstärkt mit Sex und Intimmassagen im Bordell ab. "Völliger Quatsch", sagt Juanita Rosina Henning von "Dona Carmen", einem Verein, der sich für die Rechte von Prostituierten einsetzt, "die Sexbranche leidet seit vergangenem Herbst wie fast alle anderen Wirtschaftszweige auch unter sinkenden Einnahmen."

Yoghurt Sauce:
Immer wieder hört man die alte Geschichte von gleich mehreren Spermasorten, die in der Yoghurt- Saucen irgendeines Dönerladens irgendwo um die Ecke gefunden worden sei. Das ist Blödsinn und gehört definitiv in die Abteilung: "Urban Legend". Übrigens: Schwanger wird man davon auch nicht

YMCA:
Nürnberg hat trotz seiner biederen Anmutung eine lebendige Schwulenszene. Unweit des Bahnhofs befinden sich in der Südstadt Schwulencafés, Saunaclubs und auf der anderen Seite des Bahnhofs der Vicking Club. Reindelstraße 11,Tel.0911 / 22 36 69, vicking-club.de

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Zackzack:
Eine aktuelle Studie des Kondomherstellers Durex behauptet: Das Liebesspiel deutscher Paare dauert durchschnittlich 17,6 Minuten - das ist Platz 16. Die meiste Zeit beim Sex nehmen sich die Nigerianer (24 Minuten), Griechen (22,3 Minuten) und Mexikaner (22,1 Minuten). Franzosen brauchen nur 14,6 Minuten. Das Schlusslicht bildet Indien. Dort dauert der Akt nur 13,2 Minuten. (Quelle: statista.com). Allerdings, so der Sexualforscher Eric Corty, sind Menschen sexuell am glücklichsten, wenn der Akt zwischen sieben und dreizehn Minuten dauert.

Langjährige Mitarbeiter auf dem Hannoveraner Messegelände bestätigen: Vor einigen Jahren gab es in den VIP-Logen, die sich im Obergeschoss der Messehalle 1 befanden, den kompletten Service. Damit die zahlungskräftigen Fachbesucher nicht erst in die Stadt fahren mussten, ging's - zackzack! - in Halle 1 zur Sache. Neben jungen Damen wussten auch junge Herren zu animieren. Von offizieller Seite wird lediglich bestätigt, dass die Halle bei ihrer Eröffnung in den 1970er Jahren die größte Messehalle der Welt war ...

Zwischen den Geschlechtern:
Drag (dressed as a girl) Queens sind aus dem Nachtleben nicht wegzudenken. Ob als DJane oder einfach nur mit böser Zunge sorgen sie nicht nur auf Schwulenpartys für Gesprächsstoff. Nina Queer ist reich damit geworden. Egal was sie sagt und was sie macht, das Thema Sex spielt immer eine große Rolle. In ihrer Berliner Bar "Zum schmutzigen Hobby" treibt sie es damit sogar auf die Spitze. Gloria Viagra hat es immerhin zur besten DJane (Szenepreis der Zeitschrift "Blu") geschafft.

Zuzeln:
"Kennern", so die Internetseite zuzeln.de, "gilt das Zuzeln als die höchste aller Weißwurst-Verzehrkünste." Und was hat das mit Sex zu tun? Nun ja, das Zuzeln weckt schon mal Assoziationen. Übrigens behauptet das Magazin "Vice": "Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Münchner Sperma frischer und milchiger ist als das Sperma im restlichen Deutschland." Guten Appetit.

Zoo:
Es trägt schon bizarre Züge, mit welchem Eifer die Kollegen von Rundfunk bis Tagespresse das Balzverhalten in Frankfurter Tiergehegen verfolgen. Falls Sie selbst es noch nicht mitbekommen haben: Der Gorilla Viatu, vor kurzem aus dem Zoo in Basel importiert, hat doch tatsächlich die Affendame Ruby geschwängert. Und jetzt jubiliert die halbe Stadt, weil in neun Monaten ein niedliches kleines Affenbaby das Licht der Welt erblicken wird. Sonst noch Probleme?

Zaster:
Sex in der Öffentlichkeit ist streng genommen sehr verboten. Einen Bußgeldkatalog gibt's dafür aber nicht. Etwaige Verstöße sind in Stuttgart bislang auch noch nie angezeigt worden. Laut Bußgeldstelle der Stadt Stuttgart sind für den Fall, dass es doch mal soweit kommt, ungefähr 180 Euro für "Ersttäter" realistisch.

Züchtig:
Aus dem Erfahrungsbericht einer Nürnberger Domina: Gäste aus der Region bevorzugen Rollenspiele, in denen sie selbst den Zögling mimen. Lady Samantha ist dann die Lehrerin und maßregelt die Herren sanft. Kleinkind spielen und Windeln tragen, sind beinahe genauso beliebt. Brav. Tel. 0170 / 328 77 03, lady-samantha.de