Wer diesen Herbst voll auf 3-D setzt, bekommt die perfekte Technik - so preiswert wie nie! Was gibt es?
Bei den Flachbildschirmen konkurrieren zwei Systeme. TV-Geräte mit Shutterbrille bieten das etwas bessere Bild, die benötigten Brillen liegen aber schwer auf der Nase und etwas auf der Geldbörse (um 100 Euro). Und funktionieren nur mit Geräten derselben Marke. Vorteile des konkurrierenden Systems mit Polarisationstechnik: leichte Brille, günstigere Anschaffung. Beispiel: Der neue "LG 47LW570S" - das feine Teil mit 120 cm Diagonale kostet etwa 1100 Euro und kann auch 2-D-Filme dreidimensional zeigen. Und es wird noch günstiger: In den Verkaufsregalen stehen schon geeignete Fernseher für 600 Euro.

Geht 3-D auch ohne Brille?
Bei Smartphones und Spielkonsolen wie der Nintendo 3DS funktioniert es bereits brillenlos - mit kleinen Displays. Ende 2011 bringt LG den "DX2000" mit Eyetracking- Technologie auf den Markt: mit immerhin 20 Zoll der bisher größte Monitor, der brillenloses Sehen möglich macht.

Welcher Disk-Player?
3-D-fähige Blu-ray-Player gibt es ab 120 Euro, herkömmliche Geräte sind kaum noch ein Thema. Option: Komplettanlage (ohne Bildschirm) von Samsung, Philips oder anderen, mit Lautsprechern ab etwa 300 Euro erhältlich.

Und Fernsehen in 3-D?
Gibt es bisher nur auf dem Pay-TV-Sender Sky und dem T-Home-Angebot Entertain. Miete für einen Film: happige sechs Euro.

3-D bei ARD und ZDF?
Das dauert noch. Bis das TV so weit ist, kann man selbst dreidimensional fotografieren und filmen, zum Beispiel mit dem Android-Smart phone "HTC EVO 3D" (zwei eingebaute 5-Megapixel-Kameras). Die damit aufgenommenen Clips lassen sich auf dem 4,3-Zoll- Display ohne Brille betrachten (699 Euro). Günstige 3-D-Camcorder kommen von Aiptek, teure von JVC.

Macht 3-D krank?
Selbst Gerätehersteller warnen vor gesundheitlichen Risiken - der Augenarzt Prof. Dr. med. Joachim Esser aus Essen gibt Entwarnung: "Solche Warnungen sind übertrieben. Nur in seltenen Fällen kann es zu Kopfschmerzen oder Schwindelgefühl kommen."