Burgerläden sind aus deutschen Großstädten kaum noch wegzudenken, längst gibt es leckere und hochwertige Alternativen zu Mc Donald's und Co. PRINZ kennt die besten der Zunft und zeigt euch, wo es die ausgefallensten Burger, die meisten Sorten und vegetarische Varianten gibt.

 

Dampfschwein
Dampfschwein

Pulled pork - zartes, eingelegtes Schweinefleisch - ist der Barbecue-Trend aus den Staaten schlechthin. Im Unterschied zum klassischen Burger mit Gehacktem in gebratener Form ist, dass beim Dampfschwein-Burger das Fleisch in einer Art geräucherter Form zwischen die Brötchen kommt. Gut zurechtgezupft liegt das Fleisch vom Damfschwein (Schulter oder Bauch) oder vom Rind (Bullenburger) zwischen Laugen-, Semmel oder Roggenbrötchen - serviert mit Kraut und Apfel. Auch eine vegetarische Variante mit Tofu gibt es hier.

Seit einiger Zeit bricht das Dampfschwein ab und an aus, um große und kleine Feste und Partys in Dresden zu bereichern. Es lohnt, nach dem rabenschwarzen Foodtruck Ausschau zu halten.

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Devils Kitchen

Devils Kitchen

Als in der übrigen Neustadt noch nicht mal an Curry-Wurst-Imbisse und Ähnliches zu denken war, geschweige denn an die heute kultigen Burger-Brater, wurde im Devils Kitchen schon längst der American Diner Style zelebriert. Die Teufel aus der Küche an der Alaunstraße, direkt gegenüber der Scheune, zählten zu den Ersten, die im Szeneviertel Neustadt Burger in zahlreichen Facetten anboten, weit ab von McDonalds und Co. Heute lohnt sich der Besuch erst Recht, denn hier wird viel Wert auf Qualität, Quantität und Originalität bei den Burgern gelegt - so gibt es Kangaroo Burger, Swiss Mushroom Burger und vieles mehr - insgesamt in 30 Variationen.

 

Burgermeister Royal

Vor einigen Jahren trumpfte der Burgermeister auf der Louisenstraße, unweit des Max und Blumenau, zu Ostern mit einem Schoko-Ostereierburger auf; Kreativität war damit bewiesen und mittlerweile haben die Burger Kult-Charakter. Nun, nach einer 6-monatigen Umbaupause glänzt der Burgermeister in einem neuen Gewand und hat neben einer leckeren Burgerauswahl auch Softeis im Angebot. Neben den Klassikern wie Hamburger, Cheeseburger und Chicken Burger, gibt es hier auch Gemüse- und vegetarische Burger wie den Walnut-Cheese-Burger. Mit dem Dresden Burger wurde den Elbflorenzern sogar ein eigener Regionalburger gewidmet.  Als Extras gibt's Pommes, Nuggets, Mozzarella Sticks und Kartoffelecken. Mit dem "Burger des Monats" beweisen die Burgermeister zudem immer wieder auf's Neue, dass sich Innovation und Fast Food keineswegs ausschließen.

 

Kantine No. 2

Was vom Namen her eher wie eine alte "Mittag-Versorgungsstation" klingt, ist im realen Neustadt-Leben einer der kultigsten Imbiss-Läden des Szeneviertels. Liegt die Kantine doch auf der Görlitzer Straße 2 und somit direkt im Dresdner "Bermuda-Dreieck". Hier ist die ganze Woche etwas los - und am Wochende umso mehr. Kahle Wände, einfache Holz-Hochtische, eine offene Küche und fertig ist der authentischste Burger-Imbiss des Stadtteils. In erster Linie gibt es verschiedene Burger, die Auswahl ist übersichtlich, aber völlig ausreichend und die Qualität der Cheese- und Hamburger absolut super.
Wer seinen Burgerhunger schnell und trotzdem lecker stillen möchte, ist hier richtig.

 

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Kochbox

Der wohl kleinste Schnell-Imbiss der Neustadt ist die Kochbox. Mittendrin zwischen den Kult-Locations der Görlitzer Straße wie Zille, Studiobar, Queens, Blue Note und Lude ist die "Burger-Box" besonders an Abenden und in Neustädter Nächten ein beliebter Zwischenstopp, um noch eine Stärkung abzugreifen. Teilweise drängen dutzende Burger-Liebhaber in die kleine Box und man sieht den Burger-Brater hinter seiner Theke kaum, aber genau das macht die Kochbox aus: Wenn von der Tür her über die Köpfe der anderen Gäste hinweg die Bestellung zum Grill durchgegeben wird.

Kochbox

 

Hellmuts

Wusstet ihr, dass Rosis Bruder Hellmut Burger braten kann? Sicher ist das für die wenigsten ein Geheimnis; ist doch Rosis Amüsierlokal mittlerweile eine feste Feier- und Konzertlocation am Rande der Neustadt. Das Hellmuts ist gleich bei der Rosi um die Ecke. Wer vom Tanzen, Trinken, Mitsingen hungrig wird, sollte bei Hellmut reinschauen. Neben den klassischen Burger-Varianten gibt es auch noch circa 20 andere Variationen von Hellmuts Hamma-Hell-Burger bis The Waldorf (mit Blauschimmel und Walnüssen). Das Hellmuts führt auch vegetarische Burger - und natürlich Salate, Wraps und Handmade-Fries in Small, Big und Supersize. Fiftys-Flair inklusive.

Roots

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Es muss nicht immer Fleisch sein? Dann seid ihr im Roots richtig! Hier ist der Patty nämlich vegan und wird aus Kichererbsen hergestellt, was dem Burger einen leckeren orientalischen Touch verleiht. Eine überschaubare Karte gestaltet die Qual der Wahl angenehm einfach: Die Burgergrundlage aus Patty, Salat, Gurken und Zwiebeln kannst du zusätzlich mit Feta, Grillgemüse oder Keese (veganem Käse) aufpeppen. Vegetarische Burger werden ja mittlerweile häufig auf den Karten von Burgerläden ergänzt, meist aber nur als eine lieb- und geschmacklose Variante der fleischigen Burger. Anders ist das im Roots, die Burger hier schmecken wirklich einzigartig und stellen eine leckere Alternative dar! 

Hans im Glück Burgergrill

Hans ist der jüngste unter Dresdens Burgerbratern. In vielen anderen deutschen Städten ist er schon längst vor Ort, um Glück zu verbreiten, seit Dezember 2015 macht er nun auch die Dresdner glücklich. In der Karte warten märchenhafte Burger wie der "Stallbursche" (gegrillter Hähnchenbrust, Speck und Heumilchkäse für 7,90 Euro) und der "Glückschmied" (Rindfleisch, Heumilchkäse und scharfer Pfefferschotensoße, ebenfalls für 7,90 Euro). Die Auswahl ist groß, auch wer vegetarische oder vegane Burger bevorzugt, kommt hier nicht zu kurz. Insgesamt stehen 31 verschiedene Burger auf der Karte, die zwischen 6,50 Euro und 8,60 Euro kosten. Bis 17 Uhr bekommt ihr im Hans im Glück das Mittagsangebot mit Fritten oder einem kleinem Salat, alkoholfreiem Getränk & einem Heißgetränk für 4,50 Euro zusätzlich zu eurem Burger.

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Burgerei - Die Burgermanufaktur

Die Burgerei findet ihr in direkter Nachbarschaft vom Hans im Glück am Dresdner Altmarkt und ist damit wohl sein größter Konkurrent. An frische und leckerem Geschmack nehmen sich die beiden kaum etwas, auch die moderne, leicht verspielte Einrichtung ist ähnlich. Allerdings kommen in der Burgerei auch Fans von Pulled Pork (8,90) auf ihren Geschmack und diejenigen, die es ausgefallen mögen: Es gibt zum Beispiel den "Kopf in den Sand" mit Straußenfleisch, für 11,60 Euro, oder den "Wolf im Schafspelz" mit Lammfleisch und Fetakäse, für 10,60 Euro. Die Auswahl ist wirklich riesengroß, da fällt die Entscheidung nicht immer leicht - aber auch für die Entscheidungsunfreudigen ist gesort, denn man kann sich auch 3 Miniburger mit je 60 Gramm Fleisch bestellen (10,90 Euro). Auch die Getränkekarte lässt keine Wünsche offen, von hausgemachten Eistees (4,20 Euro) und Limonaden (4,50 Euro) über Milchshakes (5,20 Euro) bis hin zu einer großen Auswahl an Cocktails (zwischen 6,90 und 8,90 Euro) findet ihr alles, was das Herz begehrt.

Play Off

Wenn euch beim Shoppen auf einmal der Hunger plagt, solltet ihr unbedingt dem Play Off in der Altmarkt Galerie einen Besuch abstatten. Hier kriegt ihr inmitten der Geschäfte einen saftigen Burger und andere Leckereien aus der amerikanischen Küche serviert. Obendrauf bekommt ihr noch ein super Ambiente, denn hier erwartet euch orginalgetreuer Stil der 50er Jahre. Für alle Sportbegeisterten gibt's dazu Live-Übertragungen von Sportevents und alle anderen können in dem offen gestalteten Mall-Restaurant ganz wunderbar Leute beobachten!

 

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10 Locations sind euch nicht genug? Noch mehr Burger gibt's im PRINZ Location-Guide.