Weihnachtsmärkte Dresden, Striezelmarkt, Weihnachten

In der Adventszeit funkelt und duftet es in Dresden an jeder Ecke. Ob Striezelmarkt, Mittelalter Weihnachtsmarkt oder Historischer Weihnachtsmarkt an der Frauenkirche – im Dezember ist die ganze Stadt ein einziges Weihnachtsland. PRINZ zeigt dir die schönsten Dresdner Weihnachtsmärkte.

Dresdens Weihnachtsmärkte 2016: Das sind die schönsten!

Striezelmarkt

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Zum 582. Mal öffnen der Dresdner Striezelmarkt 2016 seine Toren. Vom 24. November bis zum 24. Dezember könnt ihr den Budenzauber auf Deutschlands ältestem Weihnachtsmarkt bewundern. Der Striezelmarkt zieht jährlich über zwei Millionen Besucher an, die auf dem Dresdner Altmarkt den besonderen Zauber der erzgebirgischen Weihnacht erleben wollen. Pflaumentoffel, Räuchermänner, Herrnhuter Sterne und Schwibbögen, dazu eine große Pyramide und der prachtvoll funkelnde Weihnachtsbaum machen die ganz besondere Atmosphäre aus. Und es ist immer etwas los: Am 3. Dezember ab 10.30 Uhr wird beim Stollenfest wieder ein Riesenstollen angeschnitten; am 9. Dezember lädt der Markt zum nächtlichen Bummel bis 23 Uhr ein, dazu gibt's ein spezielles Bühnenprogramm von 20-23 Uhr; und am 18.12. wird das 800-jährige Bestehen der Dresdner Kreuzkirche gefeiert.

Wie es aussieht, wenn einer der traditionsreichsten Weihnachtsmärkte Deutschlands aufgebaut wird, könnt ihr bei diesem Timelapse-Video sehen. Der Zeitraffer entstand mit Hilfe der dort installierten Webcam.

 

Achtung: Wer nicht unbedingt mit dem PKW anreisen muss, sollte die öffentlichen Verkehrsmittel nehmen, denn Parken ist zur Weihnachtszeit rund um den Striezelmarkt nahezu unmöglich.  

Aktuelle News und alle Programmpunkte findet ihr auch auf der Webseite des Strietzelmarkt Dresden!

 

Historischer Weihnachtsmarkt: Advent auf dem Neumarkt  

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Wie feierte man vor 100 Jahren Weihnachten? Die Antwort gibt der historische Weihnachtsmarkt auf dem Neumarkt. Hier geht es etwas ruhiger zu als auf dem nur einen Steinwurf entfernten Striezelmarkt. Detailgenau nachgebaute Stände und Marktkulissen machen das nostalgische Flair perfekt. Deswegen wird man hier auch keine laute Musik oder kunterbuntes Plastikspielzeug finden, sondern handgesiedete Seifen und Kerzen, wunderschönen Schmuck, viele weihnachtliche Köstlichkeiten wie Waffeln oder "Heurekaner" und noch vieles mehr. Nicht nur bei Kindern beliebter Anziehungspunkt auf dem kleinen Markt ist die lebensgroße Krippe, um die sich ein paar echte Schafe tummeln. Nicht umsonst ist der Weihnachtsmarkt auf dem Neumarkt für viele Dresdner der schönste der Stadt. Besuchen könnt ihr ihn vom 25. November bis zum 23. Dezember.

 

Dresdner Winterlichter - Weihnachtsmarkt Prager Straße  

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Wer es moderner mag, kann bei den Dresdner Winterlichtern auf der Prager Straße von Stand zu Stand schlendern und zwischendurch auch in das ein oder andere Geschäft hüpfen. Zwischen dem 25. November und dem 23. Dezember wird Dresdens Shoppingmeile Nummer eins in festliches Licht getaucht. Hier gibt es alles, was zu Weihnachten dazugehört: gebrannte Mandeln, Kräppelchen und Pfefferkuchen ebenso wie Räuchermännchen oder Schwibbögen, um die eigenen vier Wände in festliche Stimmung zu tauchen. Dabei setzen die Initiatoren vor allem auf regionale Produkte. Sobald die Dämmerung anbricht, beginnt die Hauptattraktion, der 15 Meter hohe Weihnachtsbaum, zu leuchten.

 

Traditioneller Weihnachtsmarkt an der Frauenkirche  

Weihnachtsmarkt Münzgasse, Weihnachtsmarkt an der Frauenkirche
Die kleine Münzgasse, in der restlichen Zeit des Jahres vor allem bei Touristen beliebt, wird ab dem 27. November zur Weihnachtsmeile und das sogar bis zum Heiligabend am 24. Dezember. Festlich beleuchtet und direkt am Fuße der Frauenkirche reiht sich hier bis zum Heiligabend eine Bude an die nächste. Schokofrüchte, Handbrot und natürlich Glühwein am Stand unter der großen Pyramide verbreiten ihren Duft und locken in diesem Jahr schon zum 16. Mal die Besucher an. Täglich ab 16 Uhr ist für eine Stunde der Weihnachtsmann unterwegs und verteilt schon vor dem Fest Geschenke an die kleinen Besucher, aber nur, wenn sie auch ein Gedicht aufsagen oder ein Lied singen können. 

Mittelalterweihnacht und Rauhnächte im Stallhof  

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Wenn sich die Touristen auf dem Striezelmarkt gegenseitig auf die Füße treten, gehen die Dresdner ein paar hundert Meter weiter in den Stallhof zur Mittelalterweihnacht – so war es zumindest noch vor ein paar Jahren. Doch das mittelalterliche Weihnachtsspektakel ist schon längst kein Geheimtipp mehr. Der Markt mit dem ganz besonderen Flair ist ein echtes Highlight unter den Dresdner Weihnachtsmärkten. Hier fühlt man sich tatsächlich um einige Jahrhunderte zurückversetzt. Gaukler und Spielleute sind hier genauso anzutreffen wie Feuerspucker und Einhörner. Met und Glühwein in allen erdenklichen Varianten duften ebenso durch die Marktgassen wie allerlei Leckereien vom Grill. Wer sich aufwärmen will und keine Scheu vor Nähe hat, kann allein oder auch zusammen mit Freunden ein Bad im zünftigen Badezuber nehmen. Schon am 25. November geht es los, und wenn nach den Feiertagen die anderen Märkte schon längst wieder verschwunden sind, geht es im Stallhof bei den Rauhnächten noch einmal bis zum 6. Januar weiter.

PRINZ-Tipp: Den Mittelalter-Markt am besten in der Woche besuchen, denn am Wochenende zahlt ihr Eintritt.  

Romantischer Weihnachtsmarkt am Dresdner Schloss  

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Zwischen Striezelmarkt und Stallhof gelegen, ist der Romantische Weihnachtsmarkt am Schloss etwas abseits und doch nur ein paar Schritte entfernt. Hier findet man alles, was zu Weihnachten dazugehört: von gebrannnten Mandeln über Kerzen und Töpferwaren bis hin zu erzgebirgischer Holzkunst. Aber auch ganz praktische Sachen wie Strümpfe gibt es hier zu kaufen, für manche ja noch immer ein "passendes" Geschenk. Wer dieses Klischee nicht bedienen will, kann aber auch Plauener Spitze oder Töpferwaren kaufen – immer beliebt bei Großeltern und Onkel und Tante. Wie die meisten anderen Dresdner Weihnachtsmärkte öffnet auch der am Schloss vom 28. November bis zum 24. Dezember seine Tore.

Augustusmarkt

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Auf der Neustädter Elbseite, am Goldenen Reiter und auf der Hauptstraße, lockt auch in diesem Jahr wieder der Augustusmarkt zu internationalem Markttreiben. Diesen Weihnachtsmarkt gibt es erst seit 2012, aber in den vier Jahren hat er sich direkt zum zweitgrößten nach dem Striezelmarkt gemausert. Die Besucher spazieren entlang der weiß-gold illuminierten Pagoden und genießen Spezialitäten aus aller Welt wie dänischen Glögg oder elsässische Weihnachtsbredele. Internationalität und das herzliche Willkommen aller Länder werden auf der Hauptstraße ganz großgeschrieben. Den Mittelpunkt bildet der Blaue Baum, dessen Äste mit Eiszapfen besetzt und beleuchtet sind und schon aus der Ferne strahlen. Seinen Namen trägt der Augustusmarkt – wie sollte es anders sein – in Anlehnung an August den Starken. Die Pagoden sollen an das Zeithainer Lustlager von 1730 erinnern. Damals machte der sächsische Kurfürst den Höfen Europas seine Aufwartung. Wenn das nicht auch fast 300 Jahre später Lust auf ausgiebige Schlemmereien macht. Besuchen könnt ihr den Augustusmarkt vom 25.11. bis 23.12.

Dresdner Hüttenzauber auf dem Postplatz  

Der "Dresdner Hüttenzauber" auf dem Postplatz ist die Partylocation unter den Dresdner Weihnachtsmärkten. Obwohl die Alpen hunderte Kilometer weit entfernt sind, wird hier jeden Abend kräftig Après-Ski gefeiert, und das auf über 2000 Quadratmetern und schon ab 12 Uhr mittags. In der Hüttenbar geht eigens für den Hüttenzauber kreierter Glühwein über die Theke. Dazu passt eine leckere Weihnachtsgans mit Apfel-Zimt-Rotkohl und Klößen. Wer nach dem deftigen Essen wieder ein paar Kalorien loswerden will, kann das bei der After-Work-Party jeden Tag von 18 bis 24 Uhr tun. Durst bekommen? Am Nachmittag ist von 15 bis 18 Uhr Happy Bier Hour: Jedes Bier gibt es als Doppeldecker. Der Hüttenzauber startet am 25. November, große Closing Party, bei der es alle Getränke für 2 und alle Longdrinks für 3 Euro gibt, ist einen Tag vor Heiligabend. 

Neustädter Gelichter  

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Seit einigen Jahren hat nun endlich auch Dresdens Ausgeh- und Partyviertel seinen eigenen Weihnachtsmarkt. Das Neustädter Gelichter öffnet vom 25. November bis zum 18. Dezember täglich ab 16 Uhr und am Wochenende schon ab 14 Uhr seine Hütten, Zelte und Stände, um die Straßen rund um die Scheune in weihnachtlichen Zauber zu hüllen. Und die Neustadt wäre nicht die Neustadt, wenn es hier nicht auch im Advent etwas unkonventioneller als anderswo in Dresden zuginge. Deshalb können die Besucher dem "Mann mit Zylinder" begegnen und im kleinsten fahrbaren Kino der Welt vorbeischauen. Und auch die Geschenkejagd wird hier zum Kinderspiel: Toller Schmuck, kreative Mützen und Schals, Bücher vom Neustädter Verlag Voland & Quist oder auch handgeschmiedete Messer sind originelle Präsente unter dem Weihnachtsbaum. Am 1. Advent lädt außerdem wieder das T-Shirt-Festival zum ausgiebigen Stöbern ein. Und über allem strahlt der "Schwipsbogen". Der kann entweder traditionell mit Kerzen bestückt werden und wird so zum bekannten Schwibbogen, oder man stellt auf ihm Gläser mit brennbarem Schnaps ab. Prost!

Elbhangfest Weihnachtsmarkt  

Was im Sommer das Elbhangfest, ist im Winter der Elbhangfest Weihnachtsmarkt in Loschwitz. Auf der Friedrich-Wieck-Straße in der Nähe von Körnerplatz und Blauem Wunder sind Trubel und Touristenströme aus der Altstadt etwas abgeflaut und heimelige Adventsatmosphäre macht sich breit. Vom 3. bis zum 18. Dezember warten über 30 Künstler und Kunsthandwerker mit ihren Kreationen auf Kunden. Neben Strick- und Filzwaren gibt es hier auch Kerzenständer, Vasen und Engel sowie Keramik. Süße Feinschmecker dürfen sich auf köstliches Gebäck aus der Dresdner Baumstriezel-Manufaktur freuen. Ebenfalls süß wird es schon zur Eröffnung am 3. Dezember, wenn die bekannte Bäckerei Wippler traditionell den Stollen anschneidet.