-Bewertung

Henricus

, PRINZ/Toni Kretschmer

Kaum Platz genommen in den großzügigen, muschelförmigen Sesselbänken am hinteren Ende des Henricus, von wo wir das gesamte Restaurant überblicken können, wird uns ein Aperitif angeboten und der Wunsch nach einer Flasche Wasser abgefragt. Die jungen Damen im Service lassen den kulinarischen Abend flink und locker starten - der Blick in die offene Küche und aus den bodenlangen Fenstern auf den Neumarkt begeistern und unterhalten gleichermaßen, und so fühlen wir uns von Beginn an wohl. Die Vorspeisen mit Carpaccio vom Lamm an frischem Salat und Pfifferlingen sowie die Steinpilztortellini mit Mandelpesto und Kürbiskernöl halten die Stimmung oben, sind perfekt gewürzt und unverkennbar frisch zubereitet. Besonders die Tortellini sind dabei nicht zu mächtig und das Carpaccio ist äußerst zart. Das Saltimbocca vom Kalb als Hauptgang ist perfekt gebraten und harmoniert mit dem luftgetrockneten Schinken. Das dazu gereichte Hoflößnitzer Weißweinrisotto, das ein jeder Besucher des Henricus kosten sollte, ist sprichwörtlich ein Gedicht. Auch die Fischgänge sind zu empfehlen; der Steinbutt ist knusprig angebraten und trotzdem zart im Geschmack. Regionale Weine aus Sachsen runden den Gaumenschmaus im Restaurant in der ehrwürdigen Heinrich-Schütz-Residenz schließlich vollends ab.


Adresse
Henricus
Am Neumarkt 12
01067 Dresden
Google Maps
Telefon
+4935126359620
Webseite
Öffnungszeiten
Montag 12–23 Uhr
Dienstag 12–23 Uhr
Mittwoch 12–23 Uhr
Donnerstag 12–23 Uhr
Freitag 12–23 Uhr
Samstag 12–23 Uhr
Sonntag 12–23 Uhr
Öffentliche Verkehrsmittel
Linien 1, 2 und 4 Altmarkt

Magazin-Artikel über Henricus 1