Weihnachten, Weihnachtsbaum, Nachhaltigkeit, Fair Trade, Düsseldorf, Köln, Happy Tree

Frohe und nachhaltige Weihnachten wünschen die beiden Geschäftsführer von Happy Tree, Jan Wehmeyer (rechts)
und Sebastian Schönfeld.

Sie heißen Waldemar, Tanneliese und Baumgard und man kann sie mieten. Die Nordmann-Tannen in drei unterschiedlichen Größen sind die Protagonisten einer Idee zweier Düsseldorfer Jungunternehmer, die die Themen Nachhaltigkeit und Weihnachten kombinieren und so im Vorweihnachtsgeschäft mitmischen wollen. Ihr Konzept: Weihnachtsbäume sollen nach den Feiertagen nicht wie üblich weggeschmissen, sondern zurück in den Boden eingepflanzt werden. Dort regenerieren sie, damit sie pünktlich zum nächsten Weihnachtsfest wieder ins Wohnzimmer geholt werden können.

Das Startup „Happy Tree“ vereint Nachhaltigkeit und Weihnachten auf originelle und doch ganz logische Art und Weise. Getreu dem Motto „An Weihnachten sollten alle fröhlich sein, auch die Bäume“ könnt ihr euch in den Städten Düsseldorf, Köln (und Umgebung), Hannover und Hamburg über die Internetseite ganz bequem eine Tanne mieten, die eingetopft direkt ins heimische Wohnzimmer geliefert wird. Dort verbringt sie dann (hoffentlich wunderbar geschmückt) die Feiertage und genießt als prachtvoller Weihnachtsmittelpunkt die ungeteilte Aufmerksamkeit der Familie. Irgendwann ist Weihnachten dann leider vorbei. Doch statt achtlos weggeschmissen zu werden oder auf dem Balkon als Sommer-Gerippe zu enden, wird der Happy Tree wieder abgeholt. Eingepflanzt in der saftigen Erde einer rheinischen Baumschule erholt er sich gemeinsam mit vielen Artgenossen von der durch Kerzen- und Bratenduft geschwängerten Weihnachtsluft des Wohnzimmers. Dann, im darauffolgenden Dezember, gibt es ein freudiges Wiedersehen, denn ihr könnt euren Happy Tree vom vergangenen Weihnachtsfest erneut zu euch nach Hause einladen, um mit ihm gemeinsam die Feiertage zu genießen. Sollte der grüne Geselle noch nicht richtig bei Kräften sein, vertritt ihn einfach einer seiner nadeligen Kollegen.

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So könnt euer neuer Weihnachtsbaum aussehen. Gebracht und abgeholt von Happy Tree.

Hinter der Idee von „Happy Tree“ stecken die beiden Düsseldorfer Jungunternehmer Jan Wehmeyer und Sebastian Schönfeld. „Wir lieben Weihnachten, aber die achtlos weggeworfenen Bäume am Straßenrand nach den Feiertagen hinterließen bei uns immer ein schwermütiges Gefühl“, sagt Jan. Und Sebastian ergänzt: „Wir dachten uns, dass das anders gehen muss und wir eine nachhaltige Lösung dafür finden sollten. Das war die Geburtsstunde von Happy Tree.“ Auf der Suche nach einer Möglickeit, Familien UND Bäumen ein fröhliches Weihnachten zu bescheren, fanden die zwei Rheinländer bei ihrer Recherche Anbieter getopfter Weihnachtsbäume, die sich nach dem Fest wieder einpflanzen lassen würden und sogar das Fair-Trade-Logo trugen. Der Ehrgeiz war längst geweckt, es ging jetzt darum ein ganzheitliches Ziel zu verfolgen, nämlich nachhaltig und fair mit den Happy Trees, der Umwelt und den Partnern umzugehen. Beispiel: Wer noch keinen Baumschmuck hat, kann sich damit im Happy-Tree-Onlineshop versorgen – dieser Baumschmuck kommt von der Stiftung Bethel proWerk. Zudem sorgt Fair Trade dafür, dass die Samenpflücker angemessen bezahlt werden und der Arbeitsschutz eingehalten wird. Und fairtrees® kümmert sich beim Anbau der Bäume um die genau festgelegten ethischen und umwelttechnischen Vorgaben.