1. Tim Bendzko
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Tim Bendzko kann es selbst nicht fassen: "Das ist echt der Wahnsinn!" Sein Debüt-Album "Wenn Worte meine Sprache wären" stieg auf Anhieb von Null auf Platz 4 der deutschen Albumcharts, seine erste Single "Nur noch kurz die Welt retten" steht im Moment auf Platz 2 der deutschen Single-Charts und meldet darüber hinaus bereits Gold-Status. Auch auf dem Live-Sektor startet Tim von Anfang an durch: seine erste eigene Tour im November ist so gut wie ausverkauft.

Eigentlich dürfte Tim Bendzko von dem Erfolg gar nicht so sehr überrascht worden sein, denn schon als kleines Kind hat der mittlerweile 26jährige beschlossen, später ein großer Musiker zu werden. Trotzdem begann er erst mit 15 Jahren Gitarre zu spielen und dann Songs zu schreiben. "Die Lieder waren richtig gut, doch so ausdrucksstark, dass sie nicht wirklich zu einem Sechszehnjährigen passen, man hätte sie mir einfach nicht abgenommen", stellt er klar, "aber das bedeutete nur, meine Zeit war noch nicht ge-kommen. Mehr nicht."

Um sich die Zeit bis dahin zu vertreiben, spielt Tim Bendzko Fußball beim 1. FC Union Berlin, schafft es dort aber nach eigener Aussage nur zum "Talent der Herzen". Es folgen ein Studium der Evangelischen Theologie und Nichtchristlichen Religion und diverse Jobs, beispielsweise als Auto-Auktionator. Die Musik hatte Tim Bendzko aber nie aus den Augen verloren. Songs schreiben und Musik machen, dass war immer das, was er später beruflich machen wollte.

Seinen ersten großen Auftritt hat Tim Bendzko 2009 vor 20.000 Zuschauern auf der Waldbühne in Berlin. Als Sieger eines Talent-Wettbewerbes winkte der Supportslot beim Konzert der Söhne Mannheims. In dem Moment, als er dort von der Bühne ging, wusste er, dass seine Zeit als Musiker jetzt gekommen war. Und er scheint Recht gehabt zu haben. Die Fangemeinde des Berliners wächst von Tag zu Tag.

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