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Tandure

wäre gar nicht mehr in Hannover", sagte meine Tochter bei ihrem ersten Besuch im Tandure. Der Architekt, der vor über 20 Jahren für den Umbau einer Lagerhalle zum Restaurant zuständig war, hat mit liebevollen Details für echtes Anatolien- Feeling gesorgt. Im Mittelpunkt steht der große Lehmofen (der Tandure), der dem Restaurant optisch und kulinarisch die besondere Note verleiht. So werden viele Gerichte im Tonteller serviert - eine Art kleine Eintöpfe, die mit Bulgur und Salat serviert werden - und mit frisch gebackenem Fladenbrot, um die leckeren Soßen aufzutunken. Wie zum Beispiel beim "Incik Sarma". Dafür wird eine Lammhaxe vom Knochen gelöst, mit Mett und Gemüse gefüllt und mit Pfefferminz-Sahne-Soße serviert. Eine ungewöhnliche, aber sehr leckere Kombination - ebenso wie das Tandure-Tavuk (Hähnchenfilet mit Fenchel, Artischocken und Champignons, überbacken mit einer Pinienkern- Rosinen-Sahne-Soße). Die Portionen sind reichlich, und eigentlich braucht es keine Vorspeise um satt zu werden. Aber es lohnt sich trotzdem, bei der großen Auswahl von kalten und warmen Vorspeisen zuzugreifen, denn auch die überzeugen mit Frische und Qualität.


Adresse
Tandure
Deisterstr. 17a
30449 Hannover
Google Maps
Telefon
+49511453670
Webseite
Öffnungszeiten
tgl. ab 12 Uhr
Öffentliche Verkehrsmittel
U9/17 Schwarzer Bär "Parkplatz vorhanden"