Am Freitagabend fand der Tourauftakt von Hurts statt. Nur vier Konzerte der britischen Band soll es 2016 in Deutschland geben. Angefangen in Köln und München, habt ihr Mitte März nochmal die Möglichkeit, das Wiesbadener oder Berliner Konzert unsicher zu machen. PRINZ war in Köln mit dabei und verspricht euch: gute Laune ist bei der Hurts-Show vorprogrammiert.

 

Im Saturn-Markt nahe des Palladiums, wo am Freitagabend Hurts die Bühnen rockten, war der Andrang ausnahmsweise nicht wegen diverser Elektrogeräte groß, sondern weil dort die Autogrammstunde der sympathischen Briten stattfand. Trotz des Konzertbeginns um 20 Uhr hatten sich viele Fans dazu entschlossen, noch kurz vor dem Konzert, zwischen 18 und 19 Uhr, hier vorbeizuschauen, um den beiden Jungs aus Manchester einmal persönlich gegenüberzutreten.
Ganz locker und entspannt und mit gewohnt britischem Charme erfüllten die beiden ihren Fans geduldig alle Autogrammwünsche.  

 

Es war also ein straffes Zeitprogramm für Theo Hutchcraft und Adam Anderson in Köln. Als Support für diesen Abend hatten Sie sich die Bands „Tüsn“ und „Miamigo“ ausgewählt. “Tüsn“, coole Newcomer aus Deutschland, durften den rund 2500 Fans im Palladium ihr Debütalbum „Schuld“ vorstellen und präsentierten Indie-Pop auf Deutsch. Im Anschluss verkürzte die Band Miamigo den Fans die Wartezeit mit Britpop bis es dann kurz vor 22 Uhr endlich soweit war.

 

Fünf Jahre sind es nun beinahe her, dass Hurts das erste Mal im Palladium in Köln aufgetreten sind. Die erste offensichtliche Veränderung war das Bühnenbild. Hinter feinen Vorhängen ließ sich erahnen, dass sich die Musiker und die beiden Backgroundsängerinnen der Band bereits aufgestellt hatten. Während das Intro, der Albumtrack „Surrender“ eingespielt wurde, erschienen dann auch die schattigen Umrisse von Theo und Adam. Der Vorhang fiel und die Menge begrüßte Ihre Lieblinge enthusiastisch. Hurts haben längst eine feste Fanbase – das wurde vom ersten Moment an deutlich! Mit dem ersten Song „Some Kind Of Heaven“ wurde sofort gute Laune in der ganzen Halle verbreitet.

 

Mit einer gelungenen Mischung aus ihren bisherigen drei Alben konnten die beiden die Atmosphäre und Spannung über die gesamte Konzertlänge halten. Hurts verfügen mittlerweile über ein ganz eigenes musikalisches Profil, von dessen Bandbreite man sich zum Wochenendstart in der 90-minütigen Show überzeugen konnte. Natürlich durften auch die Klassiker wie „Wonderful Life“ und „Stay“ nicht fehlen, aber gerade auch bei Songs wie „Better than Love“, „Sandman“ oder „Nothing will be bigger than us“ waren die Fans nicht zu halten: Es wurde getanzt, gehüpft und einfach abgefeiert. Theo Hutchcraft spornte seine Fans immer wieder an, mitzusingen, strotzte vor Energie und verstand es, die Massen zu bewegen. Bei einer gelungenen Mischung aus Balladen wie „Affair“, großen Hymnen wie „Wings“, tanzbaren Popsongs wie „Why“ oder auch der funkigen Nummer „Lights“ wurde deutlich, wie facettenreich seine glasklare, unverwechselbare Stimme ist. Insgesamt wirkten Hurts viel ausgereifter als noch vor fünf Jahren und boten eine stimmungsvolle, emotionale Bühnenshow.  

 

Nicht nur die Konzertbesucher waren am Ende glücklich, sondern auch die Jungs. Sie waren von ihren deutschen Fans regelrecht begeistert. So schrieb Theo via Twitter:

 

 

Im September kehren Hurts übrigens noch einmal nach NRW zurück. Beim WDR2 Sommer Open Air am 10. September werden sie als Headliner in der Siegerstadt auftreten.