Das Blumen-Ranking zum Valentinstag: Wo sitzt das Budget am lockersten?

Rosen, Tulpen oder opulente Bouquets: Wenn es um den Valentinstag geht, lassen sich die Deutschen ihre Gefühle einiges kosten. Doch wer sind eigentlich die spendabelsten Romantiker des Landes? Eine neue Analyse zeigt überraschende regionale Unterschiede und verrät, in welcher Stadt das Budget für Blumen besonders locker sitzt.

Wildblumenstrauß
Welche deutsche Stadt verschenkt am Valentinstag am meisten Blumen?

Blumen sind der Klassiker zum 14. Februar, doch die Ausgaben dafür gehen in Deutschland weit auseinander. Eine aktuelle Analyse von internen Bestelldaten zeigt, dass vor allem die mittelgroßen Städte die spendabelsten Romantiker beherbergen, während die großen Metropolen eher auf Bodenständigkeit setzen.

Erfurt: Die unangefochtene Hauptstadt der Blumen-Fans

In Erfurt wird nicht gekleckert, sondern geklotzt. Die Thüringer Landeshauptstadt führt das bundesweite Ranking an und zeigt sich bei romantischen Gesten extrem großzügig. Wer hier einen Strauß verschickt, greift im Vergleich zum Rest Deutschlands am tiefsten in die Tasche – die Ausgaben liegen hier deutlich über dem Durchschnitt.

Potsdam: Luxuriöse Grüße aus Brandenburg

Blumenstrauß
In Potsdam lieben es Leute Blumen zu verschenken

Auch in Potsdam wird Romantik großgeschrieben. Die Stadt belegt den zweiten Platz im Vergleich und knackt bei den durchschnittlichen Ausgaben pro Bestellung locker die 50-Euro-Marke. Damit positioniert sich die brandenburgische Landeshauptstadt klar als Hochburg für alle, die zum Valentinstag gerne ein Statement setzen.

Mainz: Herzlichkeit, die sich etwas kosten lässt

Den dritten Platz auf dem Treppchen sichert sich Mainz. Die Mainzer beweisen, dass sie nicht nur Fastnacht feiern können, sondern auch am Valentinstag besonders spendabel sind. Hier fließen deutlich höhere Budgets in blumige Aufmerksamkeiten als in den meisten anderen deutschen Großstädten.

Berlin: Viel Masse, moderates Budget

Blumensträuße in Variation
Von Tulpen bis Rosen – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt

Die Hauptstadt ist zwar die absolute Nummer eins, wenn es um die pure Menge der verschickten Blumen geht, doch beim Preis pro Strauß übt man sich in Berlin eher in Zurückhaltung. Die Berliner liegen beim durchschnittlichen Bestellwert nur im unteren Mittelfeld – hier zählt wohl eher die Geste als der Luxus-Faktor.

Leipzig: Romantik mit Bodenhaftung

In Leipzig geht man den Tag der Liebe entspannt an. Die Messestadt findet sich im hinteren Drittel des Rankings wieder. Während das benachbarte Erfurt das Geld für Rosen nur so sprudeln lässt, bleiben die Leipziger bodenständig und investieren pro Bestellung spürbar weniger als die Spitzenreiter.

Trier: Der sparsame Abschluss

Blumenstrauß in der Hand
Das klassische Geschenk zum Beweis der Liebe

Am anderen Ende der Skala findet sich Trier wieder. Hier geben die Menschen im Vergleich am wenigsten für einen Blumenstrauß zum Valentinstag aus. Zwischen der spendabelsten Stadt Erfurt und dem Schlusslicht Trier liegt ein preislicher Unterschied von über 35 Prozent – Romantik ist eben doch eine Frage der regionalen Gewohnheit.

Am Ende zeigt das Ranking vor allem eines: Romantik ist in Deutschland Typsache. Während man in Erfurt und Potsdam gerne auf prachtvolle Bouquets setzt, beweisen Städte wie Berlin oder Leipzig, dass eine liebevolle Geste nicht immer ein Vermögen kosten muss. Ob opulentes Blumenmeer oder eine einzelne, perfekt ausgewählte Rose – entscheidend bleibt schließlich das Lächeln beim Überreichen. Wer dieses Jahr selbst zum „Blumen-Gönner“ werden möchte, findet in der Analyse zumindest schon mal die passende Inspiration für das nächste Valentinstags-Budget. Diese Studie wurde uns von Bloom & Wild zur Verfügung gestellt.

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