Finder: Interview zu seiner Single „Ich kann dich fast schon sehen“

Seine Musik ist ehrlich, emotional und mitreißend: Der Sänger und Songwriter Finder aus Hannover meldet sich mit seiner neuen Single „Ich kann dich fast schon sehen“ zurück. Wir haben mit ihm über Inspiration, seinen Sound und die Hintergründe seines Künstlernamens gesprochen.
Inhaltsverzeichnis
„Ich kann dich fast schon sehen“ – Licht am Ende des Tunnels
Dein neuer Song heißt „Ich kann dich fast schon sehen“. Was steckt für dich hinter diesem Titel – und wie ist der Song entstanden?
Finder: “Manchmal befindet man sich in einer Sackgasse und kommt einfach nicht weiter in seinem Leben. In dem Song „Ich kann dich fast schon sehen“ geht es darum, all seine Fehler, Probleme und schlechten Erlebnisse auf den Tisch zu packen und schließlich hinter sich zu lassen. Das kann ein riesiger Berg sein und viel Kraft und Anstrengung erfordern, aber am Ende bringt es einen nur weiter – das berühmte Licht am Ende des Tunnels.”
Inspiration aus allen Richtungen

Wer oder was inspiriert dich beim Schreiben deiner Musik?
Finder: “Ach, das kann ich gar nicht so genau sagen – eigentlich alles. Das kann andere Musik sein, ein guter Film, alltägliche Begegnungen mit Menschen oder ein entspannter Spaziergang durch die Natur. Man muss immer offen für neue Dinge sein, dann kommt die Inspiration meistens von ganz allein. Manchmal wache ich auch mitten in der Nacht auf und habe eine Melodie im Kopf – dann wird schonmal um 3:00 Uhr der Rechner angeschmissen und ein Song aufgenommen.”
Indie-/Alternative-Pop mit eigener Note
Wie würdest du deinen Sound beschreiben – und was ist dir beim Musikmachen besonders wichtig?
Finder: “Ich denke, Indie-/Alternative-Pop könnte es ganz gut treffen. Ich arbeite mich gerne durch verschiedene Genres und schreibe die Musik so, wie es mir gerade gefällt. Mir ist wichtig, dass jeder Song seine eigene, kleine Besonderheit bekommt – sei es in den Lyrics, der Melodie, im Rhythmus oder im Sound. Natürlich gelingt dies in einigen Songs besser als in anderen, aber am Ende kann sich jeder sein eigenes Bild machen. Ich freue mich jedenfalls immer über Feedback und interessante Geschichten, die mich zu meinen Liedern erreichen.“
Der Name „Finder“ – zehn Jahre Musik

Dein Künstlername ist „Finder“ – was hat es damit auf sich? Wie lange machst du schon Musik und was hat dich ursprünglich dazu gebracht?
Finder: “Ich habe schon als Kind sehr viel gesungen und bin früh im Kinderchor gelandet. Parallel habe ich Klavier und Gitarre gelernt und in der Schule schließlich mit ein paar Freunden meine erste Band gegründet – zunächst natürlich mit Cover-Songs. Ich habe dann schnell festgestellt, dass ich gerne eigene Songs schreiben möchte, und dies in verschiedenen Konstellationen umgesetzt.
Die Band Finder gibt es nun seit ca. 10 Jahren. Ich habe dabei zum ersten Mal Texte auf Deutsch geschrieben und fühle mich damit sehr wohl, wobei die Lyrics in deutscher Sprache viel präsenter sind und ich mir nun jedes Wort zweimal angucke, bevor es zu stumpf oder kitschig wird. Inhaltlich ging es am Anfang viel darum, seinen eigenen Weg bzw. Glück zu finden – dadurch bin ich auch bei meinem Künstlernamen gelandet, mit dem ich immer noch sehr zufrieden bin.“
Was kommt als Nächstes?
Was dürfen wir als Nächstes von dir erwarten – und wo kann man dich live erleben?
Finder: “Mit „Schwerelos“ und „Ich kann dich fast schon sehen“ sind die ersten beiden Singles meines neuen Albums online, das Ende des Jahres via Redfield Records erscheinen wird. Ich würde mich riesig freuen, wenn ihr dort mal reinhört oder euch sogar eine CD bzw. Vinyl bestellt. Anschließend wird das Album auch live präsentiert, hoffentlich in möglichst vielen Städten. Weitere Infos findet ihr auf Instagram, TikTok und Co.”
Finder zeigt mit seinen Songs, dass Musik nicht nur Unterhaltung ist, sondern auch ein Ausdruck von Persönlichkeit und Lebensweg. Ehrlich, emotional und voller eigener Handschrift – Finder lädt dazu ein, die Musik bewusst zu fühlen und sich auf die kleinen Besonderheiten jedes Songs einzulassen. Mit „Ich kann dich fast schon sehen“ ist ein weiterer Meilenstein auf seinem musikalischen Weg gesetzt. Hier könnt ihr in Finder’s Musik reinhören.