Kreidefelsen und Sandstein: Das sind Deutschlands meistfotografierte Nationalparks

Deutschland beheimatet insgesamt 16 Nationalparks, die eine beeindruckende Vielfalt von der Nordseeküste bis hin zu den Alpen bieten. Doch flächenmäßige Größe ist nicht alles, wenn es um das perfekte Bild geht. Eine Auswertung von Millionen Nutzerfotos der Foto-Plattform Popsa hat nun ergeben, welche Parks die höchste Anziehungskraft auf Fotografinnen und Fotografen ausüben.

Nationalpark
Das sind die fotogensten Nationalparks

Wo zücken Reisende in Deutschland am häufigsten die Kamera? Die Foto-Plattform Popsa hat Millionen von Nutzerfotos analysiert und ein klares Ranking erstellt. Das überraschende Ergebnis: Nicht die alpinen Riesen, sondern Deutschlands kleinster Nationalpark führt die Liste an. Wir zeigen dir die Top-Foto-Hotspots für dein nächstes Naturabenteuer.

Der Spitzenreiter: Weißes Gold auf Rügen

Rügen Küste
Abendstunden auf Rügen

Der Nationalpark Jasmund in Mecklenburg-Vorpommern ist flächenmäßig zwar nur etwa so groß wie die Pariser Innenstadt, thront aber mit einem Foto-Index von 100 einsam an der Spitze. Das Hauptmotiv ist unverkennbar: Der Königsstuhl, eine 118 Meter hohe Kreidefelswand über der blauen Ostsee. Ergänzt wird das Motiv-Angebot durch den UNESCO-geschützten Stubnitz-Buchenwald, der Fotografen zu jeder Jahreszeit begeistert.

Sandstein-Idylle in Sachsen

Sächsische Schweiz
Atemberaubendes Panorama in der Sächsischen Schweiz

Nur hauchdünn dahinter belegt die Sächsische Schweiz mit einem Foto-Index von 99 den zweiten Platz. Das Gebirge rund 30 Kilometer südöstlich von Dresden besticht durch seine markanten Sandsteinformationen und tiefen Schluchten. Das absolute Highlight ist hier die bereits 1851 erbaute Bastei-Brücke, die fast 200 Meter über dem Elbtal thront und eines der bekanntesten Naturpanoramen Deutschlands liefert.

Alpen-Panorama in Bayern

Königssee
Magischer Blick auf den Königssee in Bayern

Auf dem dritten Rang landet der Nationalpark Berchtesgaden in Bayern mit einem Foto-Index von 84. Als einziger Alpen-Nationalpark Deutschlands punktet er vor allem mit dem Königssee, einem gletschergeformten Bergsee mit grünblauem Wasser. Besonders die Wallfahrtskirche St. Bartholomä am Westufer, die man ausschließlich per Boot erreichen kann, gilt dort als das am häufigsten fotografierte Bauwerk des Parks.

Die Plätze 4 bis 10 im Überblick

Hinter dem Spitzentrio folgen weitere beeindruckende Naturlandschaften, die durch ihre Motivdichte überzeugen. Auf Platz 4 liegt der Harz, der mit dem Brocken sowie der Rückkehr der Luchse punktet, gefolgt vom Schwarzwald auf Rang 5, der für seine dichten Wälder und Wasserfälle bekannt ist. Den sechsten Platz belegt der Nationalpark Eifel, der sich als Sternenpark durch einen besonders dunklen Nachthimmel auszeichnet. Die Plätze 7 und 8 gehen an das Niedersächsische sowie das Schleswig-Holsteinische Wattenmeer, beides Gebiete von weltweiter Bedeutung für Zugvögel. Abgerundet werden die Top 10 durch den Bayerischen Wald, den ältesten Nationalpark Deutschlands, und den hessischen Kellerwald-Edersee mit seinen geschützten Ur-Buchenwäldern.

Die Ergebnisse wurden uns von Popsa zur Verfügung gestellt.

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