„RND vor Ort“ zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt
Sachsen-Anhalt steht vor einer richtungsweisenden Landtagswahl. Im Rahmen des Talkformats „RND vor Ort“ in Magdeburg befragt das RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) die Spitzenkandidatinnen und -kandidaten aller derzeit im Landtag vertretenen Parteien. Auch Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit, ihre Fragen einzubringen.

Am 6. September wird in Sachsen-Anhalt ein neuer Landtag gewählt. In aktuellen Umfragen liegt die AfD deutlich vorn und strebt an, die Regierung zu stellen. Andere Parteien warnen in diesem Zusammenhang vor möglichen Auswirkungen auf die Demokratie. Gleichzeitig steht das Bundesland vor großen Herausforderungen – unter anderem in den Bereichen Bildung, demografischer Wandel und Fachkräftemangel.
Welche Themen bewegen die Menschen in Sachsen-Anhalt vor der Wahl? Und welche Antworten bieten die Parteien darauf? Diesen Fragen widmet sich das Talkformat „RND vor Ort“, das am 27. Juli ab 17:30 Uhr in der Hyparschale in Magdeburg stattfindet. Dort stellen sich die Spitzenkandidatinnen und -kandidaten der im Landtag vertretenen Fraktionen den Fragen der Moderatorinnen sowie des Publikums.
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Wer regiert nach der Wahl – und mit wem?
Auf dem Podium diskutieren Sven Schulze (46, CDU), Ulrich Siegmund (35, AfD), Hendrik Lange (49, Die Linke), Armin Willingmann (63, SPD), Susan Sziborra-Seidlitz (48, Bündnis 90/Die Grünen) und Lydia Hüskens (62, FDP). Im Mittelpunkt stehen die politischen Konzepte der Parteien sowie mögliche Koalitionen nach der Wahl.
Wirtschaft und Bildung im Fokus
Ein zentrales Thema ist die wirtschaftliche Entwicklung des Landes. Vor allem energieintensive Unternehmen der Chemiebranche stehen aufgrund hoher Energiekosten unter Druck. Auch zahlreiche Zulieferbetriebe in Sachsen-Anhalt leiden unter der schwächeren Nachfrage der deutschen Automobilindustrie. Diskutiert wird unter anderem, wie die Politik Unternehmen unterstützen und Arbeitsplätze sichern kann.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Bildungspolitik. Nach Angaben der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) fehlen bei derzeit rund 14.000 Lehrkräften im Land etwa 2.000 weitere, um eine vollständige Unterrichtsversorgung sicherzustellen. Gleichzeitig sinken die Schülerzahlen, wodurch sich die Frage stellt, wie kleinere Schulstandorte insbesondere im ländlichen Raum langfristig erhalten werden können.
Moderiert wird die Veranstaltung von Eva Quadbeck (56), Chefredakteurin und Leiterin des RND-Hauptstadtbüros, sowie Vera Wolfskämpf (39), Landeskorrespondentin des RND für Sachsen-Anhalt. Informationen zur Veranstaltung und zur Anmeldung stellt das RND auf seinen Kanälen bereit. Hier geht es zur Anmeldung! Anmeldeschluss ist der 17.07.2026.