Speedrun-Ekstase in Düsseldorf: Team LetsHugo triumphiert beim Red Bull Jump & Run 2026
Wenn Gaming-Kultur auf physische Höchstleistung trifft, dann ist wieder Red Bull Jump & Run Zeit. Am vergangenen Samstag verwandelte sich Düsseldorf in das Epzentrum der Creator-Szene. In einem harten Kopf-an-Kopf-Rennen sicherte sich das Team von LetsHugo die Krone. Wir blicken zurück auf einen Abend voller Adrenalin, nasser Socken und purer Twitch-Energie.

Düsseldorf, 29. März 2026: Wer glaubt, dass Streamer nur vor dem PC eine gute Figur machen, wurde am Wochenende eines Besseren belehrt. Zur zweiten Ausgabe des Red Bull Jump & Run strömten die Fans ins restlos ausverkaufte Show-Zelt, um ihre Idole nicht in Pixel-Form, sondern in schweißtreibender Action zu erleben. Über vier Stunden lang bebte die Arena, während die bekanntesten Gesichter der deutschen Twitch-Landschaft über Hindernisse hechteten, die selbst erfahrenen Parkour-Profis Respekt eingeflößt hätten.
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Die Teams: Star-Power im Parcours
Insgesamt vier hochkarätig besetzte Teams gingen an den Start, angeführt von den Schwergewichten der Szene. Neben dem späteren Sieger Team LetsHugo (bestehend aus LetsHugo, Mexify, Felikah, Castcrafter und Huytastic) kämpften drei weitere Crews um den prestigeträchtigen Titel:
- Team Papaplatte: Mit Ronny Berger, Faister, Rosemondy und Lezan.
- Team Fibi: Verstärkt durch Tobifas, Merleperle, Julyanpohl und Thelordjohny.
- Team Rewi: Mit einer geballten Ladung Power durch Julia Beautx, Starletnova, Nici Stemmler und Niek.
Tempo, Taktik und ein MINI als Hindernis
Der Parcours war nichts für schwache Nerven. Auf einer Länge von rund 70 Metern mussten die Creator mehr als 30 Durchläufe absolvieren. Die Hindernisse waren dabei ebenso kreativ wie fies: Ein rotierender Balken erforderte perfektes Timing, während wackelige Passagen über einem Wasserbecken für den einen oder anderen unfreiwilligen Tauchgang sorgten. Besonders kurios: Eine Wand voller Türen, bei der nur eine einzige den Weg freigab. Hier war neben Schnelligkeit auch eine Portion Glück gefragt. Ein optisches Highlight lieferte Partner MINI: Die Teilnehmenden mussten sich im Full-Speed durch ein Fahrzeug klettern, was für spektakuläre Bilder sorgte.

Der Weg ins Finale: Von der Verfolgung zum Leap of Faith
Das Wettkampfformat war so konzipiert, dass die Spannung bis zur letzten Sekunde stieg. Los ging es mit klassischen 1:1-Duellen, gefolgt von einem rasanten Staffellauf, bei dem Teamwork entscheidend war. Besonders nervenaufreibend war die Verfolgungsjagd: Hier galt es, die Gegner mit einem Zeitrückstand von 15 Sekunden einzuholen – purer Stress für die Jäger und die Gejagten!
Nach drei Runden kristallisierten sich die Favoriten heraus: Die Teams von Fibi und LetsHugo lieferten die konstantesten Bestzeiten ab und zogen ins große Finale ein. Hier kam es zum ultimativen Showdown der Captains. In einem Einzelrennen unter verschärften Bedingungen mussten Fibi Pfeifer und Hugo „LetsHugo“ Goedert alles in die Waagschale werfen. Den krönenden Abschluss bildete der legendäre „Leap of Faith“ – ein Sprung ins Ungewisse, der den Sieg besiegelte.
LetsHugo: „Der Wahnsinn!“
Am Ende hatte Team LetsHugo die Nase vorn. Mit einer Mischung aus taktischer Raffinesse und purer Geschwindigkeit sicherte sich Hugo Goedert den Sieg und zeigte sich im Anschluss sichtlich geflasht: „Es war sehr, sehr geil – die Stimmung war der Wahnsinn!“, so der sichtlich erschöpfte, aber glückliche Gewinner.
Community-Vibe: Live vor Ort und auf Twitch
Nicht nur in der Halle in Düsseldorf war die Stimmung am Siedepunkt. Während Dominik „Reeze“ Reezmann und Mienah vor Ort als Moderatoren-Duo für Unterhaltung sorgten, verfolgten zehntausende Fans das Spektakel im Twitch-Livestream von Red Bull Zockt 100. Kommentiert von Aditotoro und Paul Frege, fühlte sich die Community zu Hause so nah dran wie nie zuvor.

Der Red Bull Jump & Run 2026 hat einmal mehr bewiesen, dass die Grenze zwischen digitaler Unterhaltung und physischem Event immer weiter verschmilzt. Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Jahr, wenn es wieder heißt: Ab auf den Parcours!