Warum sind Großstadtmenschen abends erschöpft, aber innerlich noch im Standby-Modus?

Du kennst es, oder? Abends bist du zu Hause, liegst auf deinem Sofa und obwohl du total kaputt bist, entspannst du nicht richtig. Du fühlst dich wie ein Fernseher, der die ganze Zeit im Standby-Betrieb läuft, obwohl er dringend eine Auszeit braucht. Die Gründe dafür sind vielfältig, vor allem in der Großstadt kommt das Leben nie zur Ruhe. Trotzdem solltest du gelegentlich runterkommen, damit dein Alltag nicht zum Dauerstressfaktor wird. 

In der Großstadt wird es nie ruhig

Berlin, Hamburg, Stuttgart, Frankfurt und all die anderen Großstädte sind Zentren der Power und du findest hier immer eine Location, an der gerade etwas los ist. Aber genau das sorgt auch dafür, dass dir die Ruhe fehlt. 

Diese dauerhafte Hektik und Verfügbarkeit ist übrigens mit einer der Gründe, warum CBD Produkte in Deutschland so gefragt sind mittlerweile. Wenn es abends nicht mehr gelingt zu entspannen, bleibst du im dauerhaften Verbindungsmodus. Dann brauchst du etwas, um wirklich runterzukommen, denn das fördert deine mentale Gesundheit. 

FOMO gehört in der Großstadt zum Alltag

Wenn du dich ständig angespannt fühlst, steckt dahinter nicht selten die Angst, dass du etwas Wichtiges verpassen könntest. Fachleute sprechen von Fear of Mission Out, wir kennen es an FOMO. Das Angebot an Events und Konzernen in den urbanen Vierteln, aber auch an Bars und Kneipen ist riesig. Du hast theoretisch jeden Tag die Chance ein Highlight zu erleben und das sorgt für einen Erwartungsdrang im Kopf. 

Selbst wenn du dich bewusst für einen Abend auf dem Sofa entscheidest, rattert im Hintergrund die Frage, was die anderen gerade erleben. Ein Blick auf das Smartphone und in die sozialen Medien verstärkt dieses Gefühl, da dir dort das Leben der Stadt in bunten Bildern präsentiert wird.

Dieser mentale Stress sorgt dafür, dass dein Gehirn selbst beim Nichtstun auf Hochtouren läuft und wertvolle Energie verbrennt.

Du bist immer irgendwo dabei und mittendrin

Im urbanen Raum bist du selten wirklich für dich allein. Sobald du das Haus verlässt, bewegst du dich in einer Menschenmenge, teilst dir den Platz in der U-Bahn und weichst auf dem Gehweg permanent anderen Passanten aus. Diese ständige soziale Interaktion und die Notwendigkeit, dich im dichten Gedränge zu behaupten, erfordern eine ununterbrochene Aufmerksamkeit deines Gehirns.

Diese dauerhafte Anpassung an deine Mitmenschen erschöpft deine sozialen Batterien im Laufe des Tages vollständig. Wenn du dann abends in deine Wohnung zurückkehrst, hallt die Dynamik des Tages noch lange in dir nach. 

Rein körperlich bist du in Sicherheit und hast deine Ruhe, aber auch dein Geist muss die Eindrücke verarbeiten. Und das gelingt eben nicht, wenn du auf der Couch liegst und die nächste Serie bei Netflix durchzappst. 

Viel Action und wenig Natur in der City

Je nach Wohnort fehlt es in der Stadt oft an echtem Grün. Stattdessen stößt du überall auf graue Häuser, grelle Lichter und Asphalt. Wenn du Nonstop die Beleuchtung von irgendwelcher Reklame siehst und von Straßenlaternen beleuchtet wirst, gerät dein Körper aus dem Takt. Die natürliche Dunkelheit tritt nicht ein und hinzu kommt der fehlende beruhigende Einfluss von Wäldern und natürlichen Gewässern. 

Du hast zwar Stadtparks, aber auch die sind ständig überlaufen und haben nur selten die Möglichkeit, dass du dich wirklich still zurückziehen kannst.

Schreibe einen Kommentar