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Im Interview: Laika Lost In Space

Die Berliner Band Laika Lost In Space bringt am 26.4., nach fast 3 Jahren, ihr erstes Studioalbum in die Läden und will damit die ganze Welt begeistern.



Die Berliner Band Laika Lost In Space bringt am 26.4., nach fast 3 Jahren, ihr erstes Studioalbum in die Läden und will damit die ganze Welt begeistern.

Berlin – das Zuhause vieler berühmter Schauspieler, Künstler und Bands. Vor allem Musiker können sich in der Hauptstadt verwirklichen, egal welchem Genre sie zugehörig sind.
So auch Püppi (Gesang), Enno (Gitarre), Jim (Schlagzeug), Conny (Synthesizer) und Arne (Sprech-/Schreigesang) von Laika Lost In Space. Sie rocken mit ihrem „Bling, Bääm, Batsch, Ratter, Knatter und Bumm“ seit nun schon bald 3 Jahren die Berliner Clubs.

Seit wann gibt es Laika Lost In Space?
(Enno) Offiziell seit dem 30.9.2011, der Tag an dem wir unseren Proberaum bekommen haben. Conny und ich haben uns beim Burgeressen überlegt, dass wir ja einfach mal ne Band gründen könnten. Leute dafür hatten wir.

(Jim) Nach unserer ersten Probe hab ich mir nur gedacht: „Oh Scheiße, da machste niemals mit! Viel zu punkig! Das kann nichts werden!“ Arne brüllt da nur rum…komische Sache! (lacht)

(Enno) Doch dann haben wir uns schnell angefreundet und jetzt sind wir mehr als nur eine Band.

Wie würdet ihr eure Musik beschreiben?
(Jim) Das ist eine schwierige Frage. Die werden wir immer gefragt… (alle lachen)

(Enno) Auf den Flyern unserer vergangenen Veranstaltungen stehen verschiedene Sachen:
Emo Rock, Hardcore Rock, Punk Electro, Electro Pop Rock.

(Jim) Irgendwann haben wir uns dann ein eigenes Genre ausgedacht, weil wir so schwierig einzuordnen sind. Wir nennen es „Space Core“.

(Arne) Wobei ein eigenes Genre aufmachen eigentlich total stinkt!

(Enno) Wir haben uns von Anfang an aus dem Genre geben raus gehalten, jeder empfindet unsere Musik einfach anders.

(Jim) Um die Entstehung „unseres Genres“ zu beschreiben muss man nur uns angucken.
Enno zum Beispiel hat vorher in einer Punkband gespielt, ich eher Alternative Rock, Arne ist sowieso ein Hardcore Metal Fan und Conny ist einfach im falschen Zeitalter geboren. Er müsste eher in die 80er mit dem ganzen Synthi-Kram. Und Püppi…naja sie singt einfach gut!

(Püppi) Ich bringe den Pop mit rein und bilde den kompletten Kontrast zu Arne.

Warum der Name Laika Lost In space?
(Püppi) Wir wollten irgendeinen Namen der mit Weltall zu tun hat und so kamen wir auf lost in space. Laika ist der Name des Hundes, der als erstes Säugetier von den Russen ins All geschossen wurde.

(Arne) Die Geschichte von Laika ist ja schon traurig und das spiegelt die Melancholie in unseren Songs wieder. Lost in space passt einfach zu unserem Electro-Gefrickel – wir machen ja auch gerne mal ein bisschen Chaos.

(Püppi) Das Gefühl der Schwerelosigkeit fanden wir für uns und unsere Lieder irgendwie ziemlich zutreffend.

(Conny) Ein wichtiges Argument war auch, dass man den Namen betrunken aussprechen können sollte und das geht auch lallend mit Laika Lost In space. (alle lachen)

Wer von euch schreibt die Songs?
(Conny) Jeder gibt seinen Senf dazu! Ideen kommen aus allen Richtungen. Manchmal haben wir erst die Musik und dann den Text und dann auch wieder andersrum.

(Püppi) Es hat jeder die Chance sich einzubringen. Genau deswegen sind unsere Lieder so abwechslungsreich und deswegen haben wir es geschafft, in nur zwei Jahren 16 Songs zu schreiben und aufzunehmen.

(Arne) Keiner hat hier den Hut auf, denn bei uns gibt es nicht „das“ musikalische Genie.

(Enno) Uns ist einfach wichtig, uns nicht auf unserem Erfolg, wenn wir einen neuen Song fertig im Kasten haben, auszuruhen. Wir machen direkt weiter.

(Conny) Unsere verschiedenen Stile verwachsen immer mehr zu einem Gesamtmix.

Habt ihr das große Ziel vor Augen als Laika Lost In Space berühmt zu werden?
(Arne) Das ist generell schwer festzulegen, denn bis jetzt sind wir ja noch fern ab davon. Natürlich sitzen wir oft zusammen und träumen davon wie cool es wäre eine Tour zu machen, bei der man am Ende nichts mehr drauf zahlen muss. Im Idealfall natürlich europaweit.
Wir setzen dafür noch nicht alles auf eine Kappe, aber das ist schon so unser Nahziel.

(Jim) Wir sind gestartet wie viele andere Bands auch. Erst macht man einfach Musik, weil man Spaß daran hat bis der Spaß so groß wird, dass man einen Haufen Arbeit hinein investiert.

(Püppi) Ich denke ab dem Zeitpunkt an dem man für mehrere tausend Euro ins Studio geht um ein Album aufzunehmen, ist das Ziel über die Grenzen Berlins und Deutschlands hinaus bekannter zu werden schon da.

Wann wird denn euer Album erscheinen?
(Jim) Am 26.4. ist das Release unseres ersten Albums „Frozen doves of peace“. Es kann als CD und LP gekauft werden und ist mit den 12 Liedern unser ganzer Stolz.
Mein persönliches Lieblingslied des Albums ist „We feed the wolfes“, indem wir über die Wichtigkeit eines jeden Einzelnen in der heutigen modernen Gesellschaft singen.


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