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Die besten Flohmärkte in Berlin

Vielleicht habt ihr die wochenlange Coronaquarantäne-Zeit genutzt, um eure Wohnung zu entrümpeln. Nun stehen die Kisten im Weg und ihr fragt euch, wohin damit? Wir haben eine gute Nachricht für euch: Flohmärkte dürfen Ende Mai / Anfang Juni vorsichtig wieder öffnen. Und wenn ihr nach eurem Verkauf etwas Geld in der Tasche habt, dann schaut selbst mal übern Flohmarkt, denn der Trend Flohmarkt lässt einfach nicht nach und erfreut sich immer noch riesiger Beliebtheit. PRINZ macht euch die Auswahl leichter und stellt euch die tollsten Flohmärkte vor:

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Flohmarkt am Mauerpark

Der Renner der Berliner Flohmärkte schlechthin. Es gibt wohl niemanden, der den Flohmarkt im Mauerpark nicht kennt. Neben Antik, Trödel und viel Vintage gibt es hier auch genügend kleine Designer, die ihre Produkte für einen bezahlbaren Preis anbieten. Im Sommer treten auch Künstler und Bands auf. Zu empfehlen ist auch das breite kulinarische Angebot aus den verschiedensten Ländern der Welt. Geöffnet ist der Flohmarkt jeden Sonntag 10 bis 18 Uhr. 

Kreuzboerg Flowmarkt

Wer die Menschenmaßen des Mauerparks lieber umgehen möchte, kann ja mal dem Flowmarkt in Kreuzboerg einen Besuch abstatten, der alle 2 Wochen sonntags von 10 bis 18 Uhr stattfindet. Hier kann man gut Bummeln und entdeckt dabei sehr wahrscheinlich das eine oder andere ökologische und nachhaltige Produkt. Denn wie die Location in den Prinzessinengärten schon anmuten lässt, geht es beim Kreuzboerg Flowmarkt um alles Grüne. Im Sommer kann man sich super mit einer Limonade hinsetzen und seinen freien Sonntag genießen. UPDATE: Der Betreiber ist immer noch auf der Suche nach einem neuen Standort.

Nowkoelln

Der große Bruder des Kreuzboerg Flowmarkt ist eine super Mischung aus jungem Berliner Design. Wer am Maybachufer auf der Suche nach Mode, Accessoires und Deko ist, wird hier sicher fündig. Und wenn man etwas mehr Zeit mitbringt, findet auch so einige private Schätze aus den Kleiderschränken Kreuzberger Hipster. Besonders beliebt ist der Markt vor allem bei Secondhand-Liebhabern. Von April bis November findet der Flohmarkt jeden 2. Sonntag statt. 

Flohmarkt Boxhagener Platz

Der Flohmarkt am Boxhagener Platz unterscheidet sich ein wenig von anderen Flohmärkten der Stadt. Vorzufinden sind hier weniger Design- und Secondhand, dafür aber jeden Sonntag von 10 bis 18 Uhr vor allem nette Studenten, die ihre sonst so teueren Unischinken zu günstigen Preisen anbieten. Und wenn man doch einen Stand mit Mode erblickt, ist er genau so, wie man sich den Stand eines jungen Friedrichshainers vorstellt – ein stilvoller Mix aus chic und trash. Und wer sich Sorgen macht, eventuell mit leeren Händen nach Hause zu gehen – ein paar neue Nummern und nette Kaffeeinladungen gibt es bei der relaxten Stimmung an dem Tag auf jeden Fall! 

Trödelmarkt am Arkonaplatz

Klein, übersichtlich und nicht zu voll – der Flohmarkt am Arkonaplatz. Sozusagen die ältere Schwester des Mauerparks. Jeden Sonntag von 10-16 Uhr versammelt sich hier ein Berliner Publikum, das etwas mehr Geld ausgeben kann als die üblichen ‚Alles für 50 Cent‘ Besucher. Neben restaurierten und deshalb nicht ganz billigen Objekten findet man hier auch viele Taschen, Brillen und andere Accessoires aus den nahegelegenen Designerläden vor. 

RAW-Flohmarkt

Der Flohmarkt auf dem RAW-Gelände in der Revaler Straße 99 ist der neuste Flohmarkt in der Berliner Szene. Erst seit einigen Jahren verhandeln hier Friedrichshainer Studenten und andere Kreative und feilschen jeden Sonntag ab 10 Uhr um die Wette. Vorfinden kann man hier kleine und große Schätze aus Kleiderschrank und Keller. Das Schöne an diesem Markt: faire Preise, tolle kulinarische Angebote und wechselndes Musikprogramm. Selbst wer nicht fündig wird (denn dafür muss man hier ein wenig Geduld und Zeit mitbringen), verbringt hier einen tollen Sonntag. 

Der Berliner Trödelmarkt

Trotz seiner Größe und Beliebtheit findet man auf dem Flohmarkt Straße des 17. Juni direkt am Tiergarten nicht nur Touristen, sondern gleichermaßen auch Berliner. Von alten Möbeln, Gemälden, Silberbesteck und anderen Flohmarkt-Klassikern sind hier jeden Samstag und Sonntag von 10 bis 17 Uhr auch außergewöhnliche Stände mit Knöpfen oder Autogrammkarten zu finden. Leider werden Schnäppchen-Füchse hier nur schwer etwas finden, denn durch die große Beliebtheit sind auch die Preise des Trödels gestiegen. Gut ist jedoch, dass man an vielen Ständen ganz einfach mit seiner EC- oder sogar Kreditkarte zahlen kann. Das ist vor allem bei Touristen beliebt. 

Antik- und Buchmarkt am Bodemuseum

Die beeindruckende Berliner Museumsinsel ist der Ort für diesen außergewöhnlichen Flohmarkt. Am Kupfergraben 1 auf dem Antik- und Buchmarkt am Bodemuseum kann man das ganze Wochenende Samstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr Stöbern, Feilschen und Handeln. Mehr als 60 Händler stellen hier bereits seit 1992 ein großes Sortiment an Bildern, altem Hausrat, kleinen Möbeln und anderen Nostalgie-Objekten aus. Auch alte Fotos, Postkarten und Briefmarken findet man hier überall. Außerdem bieten junge Künstler ihre selbstgemalten Werke an. 


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