Ankommen: Flirten, feiern, neue Leute kennen lernen. Ideale Gelegenheiten zur ersten Kontaktaufnahme sind die Orientierungsveranstaltungen für Studienanfänger. Näher kommen kann man sich dann bei den regelmäßigen Studi-Partys „United Campus“ donnerstags ab 22 Uhr im Matrix (Eintritt frei + ein Beck’s) und freitags ab 22 Uhr im Steinhaus. Studenten zahlen hier nur einen Euro, Mädels bis 24 Uhr nichts und sie bekommen obendrauf noch einen 10-Euro-Getränkegutschein. Ebenfalls kostenlos sind die veranstalteten Konzerte im Duncker: Donnerstags spielen Bands inklusive gemeinsamer Aftershowparty mit DJ-Set. Ab 2. Oktober veranstaltet außerdem das Astra jeden Freitag eine neue Studentenparty-Reihe namens A+. Und wem das jetzt noch nicht reicht, der sollte die Seite berlin.eintritt-frei.org checken. Es lohnt sich!

Essen: Rund 30.000 Essen gehen täglich in Berliner Mensen über die Theke. Und damit wären wir gleich bei der einfachsten, schnellsten und preisbewusstesten Möglichkeit der Nahrungsaufnahme. Vor allem die Einrichtung der HTW und der TU können uneingeschränkt empfohlen werden, genauso wie die FU-Cafeteria der Rechtswissenschaften (Van’t-Hoff-Str. 8, Mo-Do 8.30-18.30, Fr 8.30-17, Sa 11-15 Uhr), die mit einem üppigen Salatbuffet punktet. Soll es doch lieber frische Pasta und Pizza sein, befindet sich mit Vapiano ein bezahlbarer Italiener in UDK- und HU-Nähe (Vapiano, u. a. in der Augsburger Str. 43 und Mittelstr. 51-52, Mo-Sa 10-01, So 10-24 Uhr, vapiano.com). Sämtliche Standorte der Berliner Mensen im Überblick sowie aktuelle Speisepläne gibt’s unter studentenwerk-berlin.de/mensen.

Kinorabatte & -vergünstigungen: Filmfans kommen in der Hauptstadt in rund 130 Multiplex- und Programmkinos auf ihre Kosten. Wer dabei weniger zahlen möchte, sollte sich für den Kinotag entscheiden. Der fällt in über 50 Filmtheatern auf den Montag oder Dienstag. Für die restliche Woche gewähren viele Studentenrabatte oder belohnen Frühaufsteher mit kleinen Preisen, so z.B. die Astor Filmlounge. Außerdem lässt sich bei hohem Filmkonsum in den Yorck-Kinos und im CinemaxX dank Jahreskarte (229 bzw. 399 Euro) und Bonuspunkteprogramm Geld sparen. Eine unabhängige Seite mit Auflistung aller Berliner Kinos unter Angabe der jeweiligen Kinotage ist Kinokompendium.de. Außerdem gibt es die Yorckstempelkarte (siebter Besuch gratis) und Jahreskarte, mit der man Filme auch als OV/OmU ansehen kann (yorck.de). Als Kino empfehlenswert sind die Astor Filmlounge (Cocktails + Finger Food werden am Platz gereicht, Kurfürstendamm 225, Wilmersdorf, astor-filmlounge.de) und das Cinemaxx Berlin am Potsdamer Platz (Potsdamer Str. 5, Kinoeingang in der Voxstr. 2, Berlin-Mitte, cinemaxx.de)

Lernen: Und als Student in Berlin ungestört üben zu können, sollte man nicht unbedingt den nächstbesten und damit völlig überlaufenen Caffeeshop anpeilen. Daher gibt’s hier die schönsten und ausgefallensten Plätze:
1) Die Zentral- und Landesbibliothek Berlin verleiht viel Fachliteratur aus verschiedensten Gebieten (zlb.de)
2) Klassisch, alt und ruhig ist die Bib des Winckelmann-Instituts mit großen Tischen und Bankerlampen (hu-berlin.de)
3) Komplett verglast und einen tollen Blick über den Ernst-Reuter-Platz bietet die Bereichsbibliothek Architektur und Kunstwissenschaft (tu-berlin.de)
4) Unifreie und trotzdem ruhige Zone ist das St. Oberholz in Mitte. Dank WLAN sind eigentlich alle mit ihrem Laptop beschäftigt (sanktoberholz.de)

Auf der nächsten Seite gibt es weitere Adressen und Tipps für Theater & Kultur, Yoga & Sportangebote sowie für Schwule & Lesben.Queer: Berlin ist liberal, besonders was die Toleranz gegenüber gleichgeschlechtlich Liebenden angeht. In der Hauptstadt ist nicht nur der Bürgermeister homosexuell, sondern großzügigen Schätzungen zufolge 300.000 Männer und Frauen. Dementsprechend vielfältig ist das Freizeitangebot, das sich explizit an Schwule und Lesben richtet. Kultur, Sport, Nachtleben – in allen Bereichen trifft man auf Gleichgesinnte. Erste Orientierung bieten die beiden kostenlosen monatlichen Stadtmagazine Siegessäule und Blu, die in vielen Bars und Shops ausliegen (Siegesäule & Blu, schwul-lesbische Stadtmagazine, siegessaeule.de, blu.fm). Unsere Empfehlung für den ersten Kontakt mit dem schwullesbischen Nachtleben, ist das SchwuZ. Hier finden an den Wochenenden wechselnde Partys für jeden Geschmack (Indie, Rock, Elektro, Schlager) statt (SchwuZ, Mehringdamm 61, Kreuzberg, Freitag/Samstag ab 23 Uhr, schwuz.de). Ein sehr beliebtes schwules Café ist das Café Berio (Maaßenstr. 7, Schöneberg, tgl. ab 8 Uhr, cafe-berio.de). Mann-o-meter heißt übrigens Berlins Schwules Informations- und Beratungszentrum (Bülowstr. 106 ,Schöneberg, Tel. 216 80 08, mann-o-meter.de).

Theater und Kultur: Für spontane Studis bietet Hekticket Last-Minute-Eintrittskarten zum halben Preis. Das Angebot gilt immer ab 14 Uhr für diverse Veranstaltungen wie Musicals, Theater oder Kabarett am gleichen Tag (Ticketschalter gibt’s am Alex und Zoo, Hardenbergstr. 29d, Charlottenburg, Tel. 230 99 30, Mo-Sa 10-20, So 14-18 Uhr, hekticket.de). Ganz ohne Geld geht es auch – und zwar ins Museum. Die meisten Berliner Gedenkstätten, Sammlungen und Museen gewähren generell freien Eintritt (Listen einsehbar unter berlin.de/orte/museum/freier-eintritt/index.php). Andere öffnen an ausgewählten Tagen kostenlos ihre Pforten wie das Bode-Museum oder die Neue Nationalgalerie. Wer bereit ist, acht Euro zu investieren, darf zweimal im Jahr in der Langen Nacht der Museen rund hundert Häuser besuchen und den Bus-Shuttle-Service nutzen (lange-nacht-der-museen.de).

Yoga & andere Sportangebote: Uni hält nicht nur im Kopf fit. Egal ob Lacrosse, Pilates, Windsurfen oder Tango: Der Hochschulsport bietet für jeden etwas. Einfach online an der jeweiligen Uni oder Fachhochschule für den Semesterkurs anmelden und schon ab 20 Euro drei Monate lang sporteln. Aber Achtung: Viele Kurse sind heiß begehrt, also schnell entscheiden! Infos zum Hochschulsport mit detaillierter Übersicht über Kurse, Sportstätten und Preise gibt es unter hs-sport.fu-berlin.de, zeh.hu-berlin.de und tu-sport.de. Wem ein Termin in der Woche ohnehin nicht genügt, der sucht sich alternativ ein Fitnessstudio mit Studententarif, wie z.B. das Apollo-East-Center mit reduzierten Tages-, Zehner- und Monatskarten Apollo East, Rigaer Str. 79, Friedrichshain, Tel. 30 34 49 66, apolloeast.de). Tipp: Viele Angebote werden von der Krankenkasse bezuschusst. Unbedingt nachfragen.