Frisöre: Günstig und gut geht frisurtechnisch in Berlin in jedem Fall. In fünf Filialen der Haarwerkstatt gibt es den Schnitt für 11 Euro. Dafür arbeitet der Wunschcoiffeur schnell und gut, geföhnt wird selbst (Filialen in Schöneberg, Friedrichshain, Mitte, Wilmersdorf und Potsdam, Mo-Fr 10-20, Sa 10-18 Uhr, haarwerkstatt.de). Ein etwas anderes Konzept verfolgt dagegen der Haarbroker am Ku’damm. Wie an der Börse bestimmt hier Angebot und Nachfrage den Preis. Je länger man im futuristischen Salon wartet muss, desto weniger zahlt man (Kurfürstendamm 92, Wilmersdorf, Tel. 54 71 05 36, Di/Mi/Fr 11-20, Do 11-22 (After-Work-Cut), Sa 11-17 Uhr, haarbroker.de). Wer noch mehr Sitzfleisch mitbringt und wenig bis gar nichts für die neue Frisur hinblättern möchte, sollte sich bei dem Friseur seines Vertrauens als Model anbieten. In diesem Fall schneiden und färben Azubis unter Anleitung das Haupthaar. Topgestylt kann man danach das gesparte Geld direkt wieder auf den hübschen Kopf hauen. Modelle können sich bei der Haarwerkstatt online bewerben, Freiwillige sucht z.B. aber auch Vidal Sassoon (sassoon.com).

Wohnen und Einrichten: Erst spät die Zulassung bekommen und jetzt schnell eine preiswerte Wohnung im Szenekiez finden? In Berlin immer noch kein großes Problem. Für WG-Zimmer lohnt sich ein Klick auf wggesucht.de oder studentenwg.de. Will man allein wohnen, werden Wohnungssuchende bei lokalen Anbietern wie onlinemarkt-berlin.de oder immobilien-in-berlin.de fündig. Wohnungen, WG-Zimmer oder Möbel gibt es lokal bei berlin.kijiji.de. Aber auch ein Blick in die Berliner Printmedien oder auf die Websites der Genossenschaften kann nicht schaden (berlinerwohnline.de). Oft fällt hier die Provision für den Makler weg. Ist die Behausung erst mal gefunden, müssen Möbel her. Die gibt es etwa in der Kaufbar (kaufbar-berlin.de). Praktisches Konzept: Das nette Café veräußert seine komplette Einrichtung. Secondhandmöbel verkauft die Twins Company an drei Standorten in der Stadt (twins-company.de) und das Mini-Kaufhaus in Wedding.