„Yma ist an sich schon ein Plädoyer für Toleranz“, erläutert Berndt Schmidt, Intendant des FriedrichstadtPalastes, das Engagement. „Die Botschaft die wir jeden Abend feiern ist: Liebe, wen du willst, lebe wie du willst – Hauptsache Du liebst und lebst! Mit der CSD-Version unserer Show wollen wir ein weiteres Zeichen gegen Ausgrenzung setzen.“ Und so präsentiert sich ‚Yma‘ für einen Abend auf eine ganz besondere Art, als schwul-lesbische Sonderedition unterstützt von ausgesuchten Bühnengästen und Show-Fans aus der ganzen Welt. Natürlich ist die Gala auch hetero-friendly, jeder tolerante Mensch ist willkommen.

Und die 1. Berliner CSD Gala wird etwas Besonderes: Keine geringere als Deutschlands Soulqueen Nr. 1, Cassandra Steen, unterstützt die langbeinige Yma mit hippen Grooves und ihrer sexy Samtstimme. Natürlich hat sie all ihre Superhits wie „Stadt“, „Darum leben wir“ und „Gebt alles“ im Gepäck und reißt das Publikum von den Beinen. „Und ich sag zu dem Moment: Geh nicht vorbei! Bleib noch, du bist viel zu schön“ haucht sie in „Darum leben wir“! Recht hat sie!

Gänsehaut pur folgt beim Auftritt von Volkan Baydar. Wochenlang stand er mit Orange Blue und der wohl schönsten Liebesballade der letzten Jahre „She’s got that light“ in den Top 10. Seinem Charme wird auch bei der CSD-Gala niemand widerstehen.

Kein Auge trocken bleibt beim Auftritt von TV-Star Gaby Decker. Jeder kennt sie von ihren umjubelten Auftritten bei „Genial daneben“, dem Quatsch Comedy Club oder ihrer eigenen ZDF-Serie mit Isabel Varell. Für Berlins erste CSD-Gala muss sie in der Rolle der Sicherheitschefin des Papstes so manche ungeahnte Herausforderungen bestehen – und sorgt dabei für Lachsalven im Publikum.

Fans des FriedrichstadtPalastes werden sich auf zwei sexy Männer ganz besonders freuen: Nur für einen Abend kehren 2Men mit ihrem erotischen Männer-Pas de Deux auf die größte Theaterbühne der Welt zurück.

Doch „CSD meets Yma“ schlägt bei allem Glamour auch ernstere Töne an: Noch immer ist Homophobie ein allgegenwärtiges Thema – auch im Hochleistungssport. Wolf-Dieter Poschmann, Moderator des ZDF-Sportstudios, spricht hierüber unter dem diesjährigen CSD-Motto „Fairplay für Vielfalt“ mit prominenten Sportlern und Experten.

Eingebettet werden die Stargäste in die Erfolgsshow ‚Yma‘, in der sich Ballettensemble und Artisten in Höchstform präsentieren. Bei „Get the party started“ wirbeln sie über die Bühne, dass es auch im Publikum kaum jemand auf den Sitzen hält. Bei „Lady Marmelade“ tanzen die Girls sexy und lasziv. „Voulez-vous couchez avec moi?“ fragen sie – wer würde da schon nein sagen? Und während das Publikum noch von Lady Marmelade und ihren Freundinnen phantasiert, geht es nahtlos weiter mit Schauen und Genießen: Ritsch, ratsch lassen die knackigen Tänzer hinter fast durchsichtigen Duschwänden die Hüllen fallen und kühlen sich unter riesengroßen Duschen ab. Überdimensionale Ventilatoren trocknen die muskulösen Körper. Was bleibt, ist ein bisschen Schweiß auf den Stirnen… des Publikums.

Viel Zeit zum Durchatmen bleibt nicht. Ein riesiger Boxenturm rollt begleitet von pulsierenden Beats auf die Bühne. Das U-Show Team rotiert plötzlich durch die Luft und der Atem der 1900 Zuschauer stockt. Meterhoch springen sie am, um und auf den Boxenturm. Keine geringeren als Tiefschwarz, die DJs des legendären Berghain, haben den Track für den FriedrichstadtPalast produziert.

Sinnlich-poetisch hingegen schwebt das Duo Israfilov über der Bühne – nur an einem dünnen Seil gesichert, bevor sich dann das große Finale nähert: „This is my life“ singt Yma und feiert zusammen mit den mehr als 100 Tänzern, Akrobaten, Musikern und Sängern: „Dies ist mein Leben, dies bin ich! Ich bin gern auf dieser Welt, so wie ich bin! So bin ich geboren und so will ich leben“, ruft sie in die Welt hinaus. Welch perfektes Fazit für die 1. Berliner CSD-Gala … und für jeden Menschen an jedem einzelnen Tag.

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