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Das 1 x 1 der Handtücher – so findet jeder das passende Handtuch

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Stylishe Frottierware fürs Badezimmer? Handliches Trockenrubbel-Textil für Bergtouren? Flauschiger Wellness-Sauna-Begleiter mit Wohlfühlbonus? Handtücher gibt es für jede Lebenslage und (fast) alle Bedürfnisse. So findest du dich im Handtuch-Dschungel zurecht und erkennst, was du wirklich brauchst: 

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Die Handtuch-Vielfalt ergibt sich aus diversen Größen, Gewichten, Gewebetechniken und Materialien. Diese vier Grundbausteine werden für die Handtuchherstellung stets neu gemixt – jeweils passend zum Verwendungszweck. 

Handtücher von klein bis groß 

Ob Handtücher in hochwertiger Qualität oder als einfache Ausführung: Mit Hilfe von unterschiedlichen Maßen entsteht das grundsätzliche Handtuch-Sortiment. Das sogenannte Seiftuch hat mit 30 x 30 cm die kleinste Größe. Es lässt sich als feuchtes Erfrischungstuch oder als Mini-Handtuch einsetzen. Etwas größer ist das Gästehandtuch mit 30 x 50 cm. Das klassische Standardhandtuch misst 50 x 100 cm und ist der Allrounder für beinahe alle Zwecke. Gehen die Maße über 70 x 100 cm hinaus, spricht man vom Duschhandtuch oder Badehandtuch. Alle Handtücher ab einer Mindestlänge von 180 cm fallen in die Kategorie Sauna- und Strandhandtuch.

Handtücher von leicht bis flauschig

Um Eigenschaften eines Handtuchs zu beurteilen, ist die Grammatur wichtig. Sie gibt an, wie viel Gramm ein Quadratmeter Handtuch wiegt. Das Gewicht ergibt sich aus dem Material und der Gewebeart. Die meist verwendeten Baumwollfasern wiegen mehr als Mikrofasern. Je mehr Baumwollfäden dicht verwebt werden und je höher ihre Frottierschlingen sind, desto schwerer wird das Handtuch. Der Hersteller ist dann kein Sparfuchs. Er setzt viel Material ein, um schön dichte, saugfähige, langlebige und flauschige Handtücher zu produzieren. Vergleichst du mehrere Handtücher aus Baumwoll-Frottier in identischer Größe, zeigen dir unterschiedliche Gewichtsangaben, welches Handtuch mit höherem Materialaufwand hergestellt wurde. Die Saugfähigkeit ist dann besser als bei geringerem Gewicht.  Das ist aber keine Faustregel für alle Handtücher. Mikrofaser hat genau umgekehrte Qualitätsgesetze. Gewicht kann eben ein Nachteil sein – beispielsweise bei Rucksack-Wanderungen oder dem Gang ins Fitness-Center mit Sporttasche. Reise- und Mikrofaserhandtücher sind am besten, wenn sie besonders leicht und flach sind und trotzdem viel Feuchtigkeit aufnehmen. Ein Wellness-Feeling können sie allerdings nicht ausstrahlen. 

Frottier von Walk bis Zwirn

Walkfrottier mit seinem flauschigen, voluminösen Flor ist meistens für das Wellness-Gefühl zuständig. Vor allem die weibliche Haut lässt sich bevorzugt von kuscheligen Dusch- und Badehandtüchern aus Walkfrottier umschmiegen. Die männliche Haut mag es oftmals einen Hauch robuster und schätzt die flacheren Handtücher aus Zwirnfrottier. Deren doppelt gezwirnten Garne sorgen für ein festeres, saugfähiges Gewebe und entwickeln sogar einen feinen Massageeffekt.  Manchmal eignen sich Handtücher sowieso nicht primär zum Abtrocknen. Ein schönes Strandtuch dient meistens nur als Unterlage beim Sonnenbad. Es kann aus Veloursfrottier hergestellt sein. In dem Fall sind auf einer Handtuchseite die Spitzen der Frottierschlingen akkurat aufgeschnitten, so dass sich eine samtige Oberfläche bildet. Diese Velourseite trocknet nasse Haut eher unperfekt. Dafür sorgt sie für geschmeidiges Gefühl, wenn du in Bikini oder Badehose darauf liegst. Die Samtseite lässt sich außerdem sehr gut mit detailgetreuen Motiven bedrucken und setzt dann ein optisches Highlight am Meeresstrand. 


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