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Fahrrad, Bahn oder Auto? Mobil durch Berlin

Wer zum ersten Mal in Berlin aus dem Flieger steigt oder dort am Hauptbahnhof ankommt, sucht nach der besten Möglichkeit, um direkt ins Hotel zu kommen. Viele Besucher denken dabei zuerst ans Taxi. Geht es euch ähnlich? Dann macht euch vor der Ankunft schlau, wie die Alternativen aussehen. PRINZ hat die wichtigsten Details für euch zusammengetragen. Denn die Metropole ist nicht nur eine bunte und lebendige Stadt – die Berliner können zurecht stolz auf ihre öffentlichen Verkehrsmittel sein.

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Im internationalen Vergleich kann die Hauptstadt dank U- und S-Bahn, Tram oder Buslinien mit jeder anderen Metropole mithalten. Die „Öffis“ bringen euch nicht nur ins Hotel. Ihr könnt einfach in die nächste Tram einsteigen und die Stadt auf eigene Faust erkunden. Oder ihr umrundet mit der Ringbahn einfach die City, um zu erahnen, wie groß Berlin tatsächlich ist.

Mobilität in Berlin: Aktuelle Zahlen und Fakten

Berlin ist als bundesdeutsche Hauptstadt, einer der Stadtstaaten und gilt immer noch als die hippe Metropole der Bundesrepublik. Auf einer Fläche von mehr als 890 Quadratkilometern leben mehr als 3,8 Millionen Menschen. Damit ist die Stadt nicht nur flächenmäßig, sondern auch hinsichtlich der Einwohner die größte Gemeinde Deutschlands. Allein schon die Ausdehnung ist mit 45 Kilometern mal 38 Kilometern beeindruckend und stellt somit auch besondere Herausforderungen an die Mobilität.

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Um als Berliner – oder einer der Millionen Besucher – von A nach B zu kommen, braucht es kein Auto. Würden alle Berliner ab 18 Jahren nur mit dem Pkw unterwegs sein, würde den Straßen innerhalb kürzester Zeit der Kollaps drohen. Immerhin legen jede Berlinerin und jeder Berliner im Durchschnitt 3,5 Wege mit einer durchschnittlichen Strecke von 6 km pro Tag zurück – so das Ergebnis einer Erhebung zum städtischen Verkehr.

Berlin setzt auf einen öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV), der sich nicht nur auf der Straße durch die Häuserschluchten der City rund um den Potsdamer Platz oder durch Marzahn schlängelt. Die Stadt hat ein komplexes Netz für den ÖPNV entwickelt, das sich auf mehreren Ebenen durch die Stadt bewegt und auf:

  • Busse
  • S-Bahn
  • U-Bahn

setzt. Wie gut das Netz im Vergleich zu anderen Mega-Cities ausgebaut ist, lässt sich aufgrund der unterschiedlichen Rahmenbedingungen nur schwer vergleichen. Allerdings hat eine Studie aus dem Jahr 2019 für einiges Aufsehen gesorgt: Berlin ist in Bezug auf den ÖPNV einer der Vorreiter im internationalen Vergleich. Dies gilt speziell für die Fahrzeiten der verschiedenen Verkehrsmittel.

1. Das S-Bahn‑Netz in Berlin

Die S-Bahn ist einer der drei wichtigen Zweige des Berliner öffentlichen Personennahverkehrs. Unschwer am weißen S auf grünem Grund zu erkennen, erstreckt sich das S-Bahn‑Netz über eine beeindruckende Gesamtlänge von mehr als 320 Kilometern. Angefahren werden von den 16 S-Bahn Linien insgesamt 166 Bahnhöfe. Zugehörig ist das S‑Bahn Netz zum Tarifverbund VBB (Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg). Aus diesem Grund liegen 33 Bahnhöfe in Brandenburg.

Berlin schafft auf diese Weiße eine direkte Anbindung ins Umland. Damit ist das S-Bahn‑Netz in den letzten Jahren speziell für Berufspendler sehr wichtig geworden. An den Wochenenden und in der Ferienzeit wird die S-Bahn aber auch gern für Ausflüge ins Berliner Umland genutzt – was nur durch das Streckennetz ins Brandenburger Umland möglich ist.

Die längste Einzelstrecke legen die Linien S1 P und S8 N zurück. Beide kommen auf eine Länge von mehr als 50 Kilometer. Außerdem fährt die S1 P die meisten Bahnhöfe – nämlich 35 – an. Die Linie mit der kürzesten Streckenführung ist die S47.

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2. Die Berliner U-Bahn

Das weiße U auf blauem Grund ist Markenzeichen der Berliner U-Bahn. In Bezug auf die Streckenkilometer kann sie zwar nicht mit der S-Bahn mithalten. Allerdings verkehrt die U-Bahn auch nicht überirdisch, sondern bewegt sich größtenteils unter der Erde. Insgesamt sind an das Streckennetz mehr als 170 Bahnhöfe angeschlossen. Aktuell befinden sich weitere im Bau. Die 1902 in Betrieb genommene Hoch- und Untergrundbahn befährt aktuell mehr als 146 Kilometer an Streckennetz.

Beeindruckend sind die Fahrgastzahlen der zur BVG (Berliner Verkehrsbetriebe) gehörenden U-Bahn. Mehr als 560 Millionen Fahrgäste nutzten das Angebot im Jahr 2018, laut der BVG. Damit entfallen fast die Hälfte aller ÖPNV-Nutzungen in Berlin auf die U-Bahn. Die BVG haben im Zeitraum 2018 ein Gesamtaufkommen von mehr als 1,1 Milliarden Fahrgästen gezählt.

Die längste der neun U-Bahn Linien ist die U7 mit mehr als 31 Streckenkilometern – vom Rathaus Spandau nach Rudow. Die kürzeste Linie ist die U4 mit knapp drei Kilometern. Historisch gesehen auf die längste Betriebszeit kommen die U1 und U2.

3. Berliner Busverkehr

In Berlin ist die dritte Säule des ÖPNV der Busverkehr. Als Teil der Berliner Verkehrsbetriebe, leisten die Busfahrer für euch Beeindruckendes. Das Streckennetz gilt als größtes Busnetz in Deutschland. Jeden Tag werden mit den Bussen um die 300.000 Kilometer bewältigt. Mit den Linienbussen kommt ihr bequem von A nach B – und das nicht nur innerhalb Berlins. Das Streckennetz ist in den Randbezirken an den Regionalverkehr ins Berliner Umland angeschlossen.

Insgesamt sind im Bus-Streckennetz mehr als 1.500 Busse unterwegs. Bedient werden damit knapp 200 Linien.

Tipp: Wollt Ihr besonders schnell unterwegs sein, haltet nach Linien mit einem X vor der Liniennummer Ausschau. Hierbei handelt es sich um die Expresslinien, mit denen ihr bestimmte Strecken besonders schnell überbrücken könnt – die Züge und Busse halten dazu nur an den wichtigsten Punkten. Jedes Jahr befördern die Berliner Verkehrsbetriebe mehr als 400 Millionen Fahrgäste nur über das öffentliche Busnetz.

4. Tram – die Straßenbahn Berlins

In Berlin mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sein heiß auch, in die Straßenbahn zu steigen. Habt ihr gewusst, dass die Berliner Straßenbahn weltweit das drittälteste Netz unterhält. Lediglich Melbourne und St. Petersburg verfügen schon länger über eine Straßenbahn. Eine Berliner Besonderheit ist die Verteilung des Streckennetzes. Mit der Straßenbahn könnt ihr als Besucher der Hauptstadt nur den Ostteil Berlins erkunden.

Der Grund: Ende der 1960er legte der Westberliner Senat das Streckennetz im Westteil der Stadt still. Trotzdem kommt die Berliner Tram immer noch auf knapp 200 Streckenkilometer und fährt mehr als 800 Richtungshaltestellen an. Insgesamt kommt die BVG mit der Straßenbahn auf 300 Linienkilometer – und hat laut BVG Zahlenspiegel 2019 im abgelaufenen Kalenderjahr mehr als 200 Millionen Fahrgäste transportiert.

Mit den „Öffis“ durch Berlin: Was klappt besonders gut?

Im Hinblick auf die Fahrgastkontakte ist die BVG in Deutschland ein Spitzenreiter. In den mehr als eine Milliarde Personenbeförderungen stecken nicht nur Fahrten der Berliner, die von Zuhause ins Büro pendeln. Besucht ihr die bundesdeutsche Hauptstadt, könnt ihr das Auto einfach stehen lassen. Mit Bus, Tram oder U- und S-Bahn seid ihr dort wahrscheinlich schneller unterwegs. Gerade im Zentrum sind die meisten Sehenswürdigkeiten zentral angebunden.

Kommt ihr direkt am Hauptbahnhof an, können direkt Anschlussverbindungen ins Berliner S‑ oder U-Bahn-Netz genutzt werden. Ein weiteres Beispiel ist der Potsdamer Platz. Früher sichtbares Zeichen der deutschen Teilung, erreicht ihr den Platz heute einfach mit der U-Bahn, steigt am S-Bahnhof aus oder nutzt einfach die Busverbindungen zum Potsdamer Platz. Durch den im Vergleich mit anderen Städten sehr guten Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel seid ihr in Berlin jederzeit mobil – ohne auch nur einmal ins Auto steigen zu müssen.

Die ,,Öffis“ als Teil von Berlin

Jede Megastadt hat das gleiche Problem: Wie kann die Mobilität der Bevölkerung sichergestellt werden? Berlin setzt dabei in großem Maß auf die öffentlichen Verkehrsmittel. Berühmt ist die Stadt für die markante U- und S-Bahn. Für die Berliner sind die öffentlichen Verkehrsmittel – liebevoll auch „Öffis“ genannt – wichtiger Bestandteil der Fortbewegung.

Wie wichtig ist den Berlinern die Nutzung des ÖPNV?

Die Zahl der Zeitkarteninhaber ist ein erstes Indiz. Laut Zahlenspiegel der Verkehrsbetriebe besitzen mehr als 840.000 Berliner entsprechende Tickets. Bei 3,8 Millionen Berlinern auf den ersten Blick nicht sehr viel. Doch der Erhebung zum städtischen Verkehr zufolge ist mit 47 Prozent knapp die Hälfte der Einwohner erwerbstätig. Der Rest entfällt auf:

  • Kinder
  • Schüler und Studenten
  • Erwerbslose etc.

Damit gehen also etwa 1,9 Millionen Berliner jeden Tag zur Arbeit. Die mehr als 800.000 Zeitkarteninhaber machen damit rund die Hälfte aus.

Die Erhebung der Stadt geht in ihren Aussagen noch ein Stück weiter: Anhand der Auswertung lassen sich detailliert die Anteile der einzelnen Verkehrsmittel ablesen. Weniger als ein Drittel der Berliner ist demnach mit dem eigenen Auto unterwegs. Im Untersuchungszeitraum waren es gerade 30 Prozent – Tendenz fallen. Gestiegen sind dagegen der Anteil der zu Fuß zurückgelegten Wege und die Bedeutung des Fahrrads. Die Öffis haben einen Anteil von etwa 27 Prozent.

Interessant ist zudem die Verteilung übrigens nach Wohnvierteln. In der Berliner Innenstadt legen viele Einwohner Wege zu Fuß oder mit den Öffis zurück. Zusammen kommen diese Mobilitätsoptionen auf zwei Drittel. In den Randbezirken verschiebt sich das Ganze stärker in Richtung Auto.

Berliner lieben ihre BVG

Die Präsenz der BVG ist dir bestimmt schon aufgefallen. Klar, es kommt bei hunderten Kilometern an Gleisen immer wieder zu nervigen Störungen und Ausfällen. Trotzdem wissen die Berliner zu schätzen, was die Öffis ihnen an Mobilität in der City und ins Umland möglich machen. Sicher ein Grund für die besondere Verbindung, welche sich in den letzten Jahren entwickelt hat.

Anteil daran hat aber auch der bewusste Imagewandel der BVG. Weg vom klassischen „Wir-sind-immer-pünktlich“ hin zu einem witzigen und selbstironischen Image. Die Verkehrsbetriebe haben sich in Kampagnen bewusst auf die Schippe genommen – und punkten mit entsprechend persiflierten Kampagnen. Durch die starke Präsenz in den sozialen Netzwerken kommen solche Botschaften vor allem in der jungen Generation an.

Gerade bei den jungen Erwachsenen sind die Öffis nicht nur einfache Transportmittel. Ringbahn-Partys von Jugendlichen und Studenten sind in Berlin berüchtigt. Wenn diese wilden Veranstaltungen aus dem Ruder laufen, tauchen am nächsten Tag meist sofort Presseberichte auf. Die BVG und Berlin setzen aber auch ganz legal auf Entertainment:

  • BerlinerFahrBar
  • Partytram

Einige Linien verwandeln sich am Wochenende außerdem zum „Shuttle-Taxi“ fürs junge Partyvolk. Berüchtigt ist beispielsweise die Linie M10, welche auch den Beinamen Partytram trägt. Gerade um die Berliner U- und S-Bahn hat sich teils sogar ein kleiner Kult etabliert. Fans der Öffis haben im Netz eigens eine Community entstehen lassen, welche tiefer in die Geschichte ihrer U-Bahn eintaucht.

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Berliner Herzstück: Die Ringbahn

Eine besonders wichtige Verbindung in der Hauptstadt ist die Ringbahn. Als Besucher werdet ihr vielleicht eher den Begriff „Hundekopf“ von einem Berliner hören. Um diese Namensgebung zu verstehen, müsst ihr euch nur die Streckenführung auf einer Karte anschauen. Die S-Bahn-Gleise umspannen die Innenstadt – und sehen aus wie ein Hundekopf.

Die Strecke ist inzwischen so populär und bedeutend, dass die Bezeichnung als Hundekopf inzwischen sogar in der Regionalpolitik eine Rolle spielt. Was die Ringbahn darüber hinaus so wichtig macht, sind drei Punkte:

  1. Die Gleise dienen teilweise dem überregionalen Schienenverkehr.
  2. Das Streckennetz markiert die Grenze der Tarifzone A.
  3. Der Verlauf der Ringbahn ist weitgehend mit der Umweltzone identisch.

Außerdem haben viele Berliner zur Ringbahn ihre ganz eigene Beziehung. Und als Besucher könnt ihr euch an der Ringbahn ganz einfach orientieren.

Moderne Mobilität weitergedacht – Zukunftskonzepte in Berlin

Stillstand ist für eine Metropole wie Berlin keine Option. Als Regierungssitz ist die Stadt nicht neuralgisches Zentrum. Kanzleramt, Reichstag und verschiedenen Botschaften geben den politischen Takt vor. Außerdem sitzen in Berlin unzählige Unternehmen und Konzerne. Die Stadt gilt als einer der wichtigen deutschen Inkubatoren und Gründerzentren. Kein Wunder, dass der Verkehr auf den Straßen und Gleisen rund um die Uhr pulsiert.

Berlin muss sich angesichts dieser Rahmenbedingungen auch mit der Frage beschäftigen, wie Mobilität in Zukunft aussieht. Welche Optionen verfolgt der Berliner Senat, wenn es um die Mobilität der Zukunft geht?

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E-Mobilität – umweltfreundlicher Autoverkehr der Zukunft

Die Metropole ist natürlich auch im Zeitalter der E-Autos als reine Autostadt undenkbar. Elektrofahrzeuge sind somit keine alleinige Alternative für die vielen anderen Verkehrsmittel, die die Berliner liebgewonnen haben, können aber die Abgasbelastung durch den Autoverkehr in der Innenstadt weiter senken.

Natürlich benötigt die E-Mobilität ein Gesamtkonzept, um funktionieren zu können. Dies gilt sowohl für den privaten Autoverkehr als auch für E-Taxis. Glücklicherweise hat die Politik hier früh die Zeichen der Zeit erkannt. Wenn ihr also eine Ladesäule für euer E-Mobil oder den E‑Roller sucht, ist dies eine verhältnismäßig einfache Übung. Passende Apps helfen dabei, schnell die richtige Lademöglichkeit in der Nähe zu finden. Dort findet ihr zudem weitere Infos – etwa Details zu den vorhandenen Anschlüssen.

Digitalisierung und Car-/Ridesharing

Berlin bzw. die Berliner Verkehrsbetriebe setzen im Zusammenhang mit der Mobilitätszukunft auf verschiedene Ansätze. Eine richtungsweisende Option, die sich besonders an Besucher der Stadt richtet, ist Jelbi. Kennt ihr noch nicht? Kein Problem: Dann einfach Jelbi im App Store des Smartphones suchen. Die App wurde von der BVG mit einem Mobility-Start-Up zusammen entwickelt. Der Clou: Über die App können sich Nutzer alle Mobilitätsoptionen zum Standort in Berlin anzeigen lassen.

Dies schließt nicht nur die Öffis ein. Angezeigt werden auch E-Scooter, Mietfahrräder oder Car-Sharing-Angebote. Zudem haben die Verkehrsbetriebe mit Ride-Sharing bereits ganz eigene Erfahrungen gemacht – etwa im Rahmen des eigens entwickelten Angebots „BerlKönig.

Dieses Projekt – eine Kooperation der BVG mit einem weiteren Start-Up – erinnert entfernt an die Idee des Sammeltaxis. Abgedeckt werden Teile des von der Ringbahn umspannten Stadtgebiets. Für die Verkehrsbetriebe ergänzt das Berliner „Anruf-Sammeltaxi“ den ÖPNV in Regionen und zu Zeiten, in denen die Öffis eingeschränkt verfügbar sind. Allerdings handelt es sich hierbei um noch keinen regulären Zweig des Berliner Nahverkehr. Der BerlKönig wird aktuell aufgrund einer speziellen Genehmigung im Experimentalbetrieb für euch angeboten.

Berliner sind zu Fuß unterwegs

Gerade in der Innenstadt ist Berlin in den letzten Jahren nicht nur zu einer Stadt geworden, die auf Öffis setzt. Viele Berliner lassen das Auto einfach zu Hause stehen und sind zu Fuß unterwegs. Mehr als ein Drittel aller Wege wird inzwischen auf diese Weise erledigt. Hier kommt ein sehr guter Ausbau des ÖPNV zum Tragen. Bei Bedarf kann einfach auf U- oder S-Bahn umgestiegen werden.

Berlin ist aber auch ein breites Experimentierfeld, wenn es um neue Mobilitätsideen geht. Ein Beispiel sind E-Roller. Die Stadt lässt sich so bequem erkunden – aller Nachteile, welche die Roller haben können, zum Trotz. Wie sich die Situation in den kommenden Jahren entwickelt, bleibt abzuwarten.

Mobilitätsideen wie „Falt-Autos“ mit Elektroantrieb können neue Impulse setzen. 2018 stellten Entwickler aus Israel eine entsprechende Idee vor.  Mit dem Triggo aus Polen ist ein weiteres Konzept in der jüngsten Vergangenheit entstanden, dass sich gerade für die Nutzung in einer Stadt wie Berlin anbietet. Es bleibt abzuwarten, was aus solchen Überlegungen wird.

Fazit: Die Hauptstadt macht Berliner und Besucher mobil

Berlin ist nicht nur Deutschlands Hauptstadt. Mit 3,8 Millionen Einwohnern ist es auch die größte Stadt zwischen Rhein und Oder. Hinzu kommen noch Millionen Besucher. Für die Stadt eine echte Herausforderung. Schließlich wollen Berliner ins Büro und nach Feierabend wieder nach Hause kommen. Und ihr als Besucher lasst euch tagsüber von den Sehenswürdigkeiten gefangen nehmen, um abends in den Clubs und Bars zu feiern.

Berlin hat ein ausgefeiltes System aus öffentlichen Verkehrsmitteln entwickelt. U- und S-Bahn greifen genauso ineinander wie die Buslinien. Die Stadt ruht sich aber nicht auf dem aus, was sie erreicht hat. In Berlin werden auch neue Mobilitätskonzepte entwickelt, die am Ende für andere Metropolen richtungsweisend sein können. Als Besucher sehr ihr am Ende, was aus der Idee, schnell und nachhaltig von A nach B zu kommen, in einer Metropole wie Berlin geworden ist.


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