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Mit dem Joggen anfangen: So klappt es endlich!

Wenn die Tage länger werden und die Temperaturen weniger eisig sind, sieht man vermehrt auch wieder Menschen, die in der Natur Sport treiben. Joggen, Radfahren, Walken, Calisthenics – es gibt viele Möglichkeiten, sich fit zu halten. Das Laufen ist ein besonders beliebter Sport. Das mag daran liegen, dass es im Grunde nichts erfordert, bis auf ein paar gute Laufschuhe. Außerdem kann man es zu jeder Tageszeit, theoretisch bei jedem Wetter und an jedem Ort tun. Doch wie mit dem Joggen anfangen?

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Vor allem Menschen, die ansonsten weniger Sport treiben, haben meist anfangs Respekt davor, einfach loszulaufen. Sie befürchten, sich zu verletzen oder geben allzu schnell wieder auf, wenn die ersehnten Erfolge nicht sofort eintreten. Mit den folgenden drei Tipps und etwas Durchhaltevermögen klappt es, langfristig eine Laufroutine zu etablieren.

Das passende Equipment

Das Wichtigste beim Laufen sind die Schuhe. Damit diese wirklich den eigenen Bedürfnissen entsprechen, ist es ratsam, vorab im Fachgeschäft eine Laufanalyse durchzuführen. Auf diese Weise können auch mögliche Fehlstellungen schnell erkannt und unter Umständen direkt mit Einlagen ausgeglichen werden, bevor gesundheitliche Probleme entstehen. Ansonsten sollte der Schuh von Anfang an bequem sein. Wenn er irgendwo drückt, wird vermutlich auch längeres Einlaufen die Missempfindung kaum verbessern. Außerdem kann Menschen, die eine Sehschwäche haben, eine Sportbrille gute Dienste leisten. Solche sind im Fachhandel in verschiedenen Ausführungen erhältlich. Sportbrillen gewährleisten jederzeit eine ausreichende Luftzirkulation, sind angenehm leicht zu tragen und verhindern noch dazu, dass kleine Insekten in die Augen fliegen.

Die passende Route finden

Vor allem am Anfang, wenn es den inneren Schweinehund zu überwinden gilt, sollten Sie es sich so einfach wie möglich machen. Ins Berliner Umland können Sie tolle Ausflüge unternehmen, um die Natur zu genießen. Wenn Sie zum regelmäßigen Joggen eine Route wählen, für die Sie erst kilometerweit fahren müssen, werden Sie jedoch vermutlich das Training öfter einmal ausfallen lassen. Tatsächlich kann man auch innerhalb der Stadt gut trainieren. So lässt sich beispielsweise in Berlin Sightseeing und Training verbinden. Nehmen Sie sich vorab ausreichend Zeit, um eine Laufroute zu finden. Suchen Sie sich eine Strecke heraus, die Ihnen gefällt und die gleichzeitig in der Nähe liegt. Falls der Schweinehund dennoch zu stark ist: Verabreden Sie sich mit einem Laufpartner. Gemeinsam ist alles leichter und noch dazu werden Sie weniger dazu neigen, das Training abzusagen. Außerdem gibt es in den meisten größeren Städten auch Laufgruppen, denen man sich anschließen kann. Auf diese Weise knüpft man gleichzeitig neue Kontakte, während man sich fit hält.

Auf den eigenen Körper hören

Besonders ehrgeizige Menschen neigen dazu, sich anfangs zu überfordern. Es macht wenig Sinn, wenn Sie sich vollkommen verausgaben, dann drei Tage lang Muskelkater haben und sich anschließend nicht mehr motivieren können, das Training fortzusetzen. Stattdessen gilt es, zu lernen, wo die eigenen Grenzen sind. Achten Sie darauf, dass Sie beim Laufen immer noch bequem sprechen und gut atmen können – so finden Sie ein Tempo, das Sie lange durchhalten können. Außerdem ist es ratsam, wenn Sie länger keinen Sport mehr getrieben haben, vor dem Einstieg Ihren Hausarzt aufzusuchen. Indem das Herz-Kreislauf-System, der Blutdruck und die Lungenfunktion untersucht werden, minimieren Sie das Risiko, sich mit dem Sport eher zu schaden als zu nutzen.


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