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Neuer Lockdown: Essen nur noch per Lieferdienst

Eigentlich war für November ja nur ein „Lockdown light“ angekündigt. Doch die aktuellen Corona-Regelungen erinnern eher wieder an die Zustände im Frühjahr 2020. Vor allem die Gastronomie hat es erneut hart getroffen. Aber es etablieren sich immer mehr Lieferangebote, die ihr jetzt nutzen könnt – und mit denen ihr auch noch die Gastronomiebetriebe in ihrer Notlage unterstützt.

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Nachdem wir den Sommer im Biergarten genießen konnten und das Coronavirus schon manchmal fast vergessen hatten, müssen wir jetzt wieder auf den Besuch im Lieblingsrestaurant und die Kneipentour mit den Kumpels verzichten. Vorerst bis Ende November müssen alle gastronomischen Einheiten sowie Diskotheken und Klubs geschlossen bleiben, um das Infektionsgeschehen einzudämmen.

Hohe finanzielle Verluste für Gastronomie

Aus der Not heraus hatten sich schon während des ersten Lockdowns diesen Jahres immer mehr Restaurantbetreiber bei den bekannten Lieferdiensten im Internet listen lassen oder sogar eigene Hol- und Bringservices angeboten. Die wurden jetzt reaktiviert beziehungsweise waren immer noch vorhanden. Denn viele Anbieter behielten ihren hauseigenen Liefermöglichkeiten auch während des Sommers bei, um die hohen coronabedingten Verluste aufzufangen. Laut Statistischem Bundesamt erlitt die Gastronomie von März bis August einen Umsatzeinbruch von 40,5 Prozent. 17,6 Prozent der Mitarbeiter wurde entlassen. Besonders schlimm traf es Lokalitäten, die wie Bars und Kneipen hauptsächlich mit dem Getränkeausschank ihr Geld verdienen. Gegen die neuen Lockdown-Bestimmungen wollen nun verschiedene Interessenvertretungen, wie zum Beispiel der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA, vorgehen.

Werbung für Lieferdienste und Abholservice

Burger King UK machte kürzlich mit einem Instagram-Post sehr wirksam auf die große Krise der Gastrobranche aufmerksam: Der Fast-Food-Riese warb offensiv damit, dass Kunden doch die Takeaway- und Lieferangebote der Konkurrenten McDonald’s und anderer Ketten nutzen sollten, um diese auch während des Lockdowns zu unterstützen.

Und was für die großen Fast-Food-Ketten gilt, ist für die Kleinen noch überlebenswichtiger. Deswegen könnt ihr mittlerweile bei zahlreichen lokalen Restaurants und Bistros online Essen bestellen. Aus der Not heraus haben einige Gastroketten wie Peter Pane und L’Osteria sogar unabhängige Angebote mit eigenen Fahrern und eigenem Bestellsystem aufgebaut und machen damit mittlerweile sogar den großen Plattformen Lieferando oder Foodora Konkurrenz. Und auch Städte und Kommunen haben teilweise die Initiative ergriffen und kurzerhand für ihre ortsansässigen Essensangebote Portale eingerichtet.

Essen bestellen und unterstützen

Ob über die Sammel-Plattform oder beim Anbieter direkt – mit der Bestellung beim Lieferdienst tut ihr euren lokalen Gastrohelden etwas Gutes. Also verzichtet nicht auf Essen von euren Lieblingslokalen und genießt statt Tiefkühlpizza lieber die frische Margherita aus dem Steinofen vom Italiener um die Ecke.

Pizza

PRINZ hat für Berlin eine Übersicht der Gastrohelden die euch mit ihrem Liefer- bzw. Abholservice den grauen November mit Köstlichkeiten erhellen.


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