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Schlafstörungen in Berlin – wie Betroffene das weit verbreitete Problem angehen

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Ein- und Durchschlafstörungen betreffen Menschen in ganz Deutschland, aber die Situation in der Landeshauptstadt ist am schlimmsten und das zeigt sich allein schon daran, dass 2017 etwa 4,4 % der Beschäftigten mit Schlafproblemen zu kämpfen hatten und überproportional häufig waren Frauen betroffen. Beunruhigend ist dabei insbesondere die Tatsache, dass der Anteil an Menschen mit Schlafproblemen in den letzten Jahren stark angestiegen ist und sich dieser Trend fortsetzen könnte. Das heißt jedoch noch lange nicht, dass die Berliner ihr Schicksal akzeptieren müssen, denn es gibt glücklicherweise genügend Möglichkeiten, um das Problem anzugehen.

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Ausdauersport kann langfristig helfen


Ausdauersport wie Crosstraining, Tanzen und Joggen kann langfristig gegen Schlafstörungen helfen – umso besser, dass es in der Stadt Berlin genügend Parks und Sportplätze gibt. Tatsächlich machen bereits zweieinhalb Stunden pro Woche einen großen Unterschied und generell sollte niemand gänzlich auf Ausdauersport verzichten, wobei auch regelmäßiges Krafttraining dem Ein- und Durchschlafen zugutekommen kann. 

Manchmal reichen pflanzliche Präparate bereits aus

Wenn es um die Behandlung von Schlafstörungen geht, denken viele an Schlafmittel mit chemischen Wirkstoffen und beispielsweise Valium ist ohne Frage sehr wirksam. Solche Schlafmittel sollten jedoch nur in Ausnahmefällen und auch dann nicht über einen zu langen Zeitraum eingenommen werden, da sie unser Schlafverhalten schädigen und eine Sucht auslösen können. Stattdessen sollten es Betroffene erst einmal mit pflanzlichen Alternativen versuchen. Eine solche Alternative wäre CBD ÖL 10 %, denn dem Präparat wird eine angstlösende, beruhigende, entkrampfende, entzündungshemmende und schmerzstillende Wirkung nachgesagt.

Alkohol, Nikotin und Koffein sollten gemieden werden

Alkohol, Nikotin und Koffein sind in Berlin und auch im restlichen Deutschland weit verbreitet, aber sie kommen dem Ein- und/oder Durchschlafen nicht gerade zugute. Aus diesem Grund sollten Betroffene – falls ein kompletter Verzicht keine Option darstellt – versuchen, den Konsum von Genussmitteln zu reduzieren: Gerade am späten Nachmittag und Abend beziehungsweise einige Stunden vor dem Schlafengehen sollten Alkohol, Nikotin und Koffein unbedingt gemieden werden. 

Entspannungstechniken sind eine plausible Lösung

Entspannungstechniken können langfristig beim Ein- und Durchschlafen helfen, aber sie erfordern mehr Eigeninitiative als andere Lösungen, da Praktiken wie autogenes Training und Meditation erst einmal erlernt werden müssen. Allerdings steht außer Frage, dass Entspannungsübungen bei Schlafstörungen aller Art sinnvoll sind, da sie beim Abschalten helfen und es uns so leichter fällt, den alltäglichen Stress hinter uns zu lassen. 

Eine gesunde Work-Life-Balance ist ein Muss

Leistungsdruck ist in unserer Gesellschaft ganz normal und es ist kein Geheimnis, dass viele Menschen zu viel arbeiten und selbst nach getaner Arbeit nicht zur Ruhe kommen können. Das ist jedoch problematisch, denn eine gesunde Work-Life-Balance ist ausschlaggebend für ein gesundes Schlafverhalten. Es ist daher wichtig, eine Grenze zu ziehen und sich beispielsweise nach der Arbeit nicht mehr mit beruflichen Dingen zu befassen. Das ist zugegebenermaßen nicht immer einfach, aber Schlaf ist entscheidend für unsere Gesundheit und sollte daher zu keinem Zeitpunkt vernachlässigt werden. Falls man Schlafprobleme lange Zeit ungeachtet lässt, kann das in ernstere Beschwerden resultieren und sogar Herz-Kreislauf-Erkrankungen lassen sich nicht ausschließen.


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