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So entwickeln sich die Immobilienpreise in Berlin

Ein Eigenheim zu kaufen, ist ein teurer Traum, den sich nur wenige leisten können. Hinzu kommt, dass vielerorts die Preise steigen – auch in Berlin. PRINZ gibt euch einen Überblick über die Immobilienpreise.

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Warum es sich lohnt, Eigentum in Berlin zu kaufen

Bislang galt der Hauskauf in Berlin als erschwinglich – doch in den letzten zehn Jahren nahmen die Preise rasant zu. Laut des Marktreports 2021 des Maklerbüros Guthmann Estate GmbH stiegen sie um 205,5 Prozent an. Vor zehn Jahren kostete ein Quadratmeter im Median 1.700 Euro, heute fallen 5.000 Euro an. Allein im Corona-Jahr 2019-2020 nahmen die Angebotspreise um 10 Prozent zu. Dies ergab ein Jahresvergleich der Angebotspreise von Häusern zum Kauf bei immowelt. Grund für den Zuwachs ist der Wunsch vieler Menschen nach mehr Platz, Ruhe oder einem eigenen Garten.

Wenn ihr in Berlin nach einer Eigentumsimmobilie sucht, müsst ihr euch auf viele Konkurrenten gefasst machen. Eine wachsende Nachfrage und ein sinkendes Angebot prägen den Immobilienmarkt. Wie die Auswertungen des Gutachterausschusses Berlin zeigen, nehmen die Verkäufe von Wohnungen seit längerem zahlenmäßig ab: Im Jahr 2015 wurden circa 24.600 Immobilien-Kaufverträge beurkundet, 2020 lediglich etwa 17.500. Die hohe Nachfrage bei zeitgleich sinkendem Angebot resultiert in zunehmenden Immobilienpreisen.

Doch steigende Preise sind für Anleger nicht uninteressant: Beim Preishype ist bislang kein Ende in Sicht. Wenn ihr eine Immobilie in Berlin kauft, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass sie im Wert weiter steigt. Das macht den Hauskauf nicht nur für fürs private Wohnglück interessant, sondern auch als Investition fürs Alter beziehungsweise als Geldanlage.

10-Jahres-Vergleich: So viele Quadratmeter bekommen Berliner für ihr Geld

Wer in Berlin vor 10 Jahren eine familiengerechte Wohnung kaufte, konnte für dieses Geld deutlich mehr Quadratmeter erwerben als heute. Zu diesem Ergebnis gelangt eine Analyse der immowelt. 2010 erhielten Berlins Immobilienkäufer für 300.000 Euro im Median eine 121 Quadratmeter große Wohnung. Heute bekommen sie für dieses Geld gerade mal 65 Quadratmeter. Das sind rund 46 Prozent weniger Wohnfläche als im Jahr 2010.

Das Preisgefälle innerhalb der Hauptstadt ist groß, daher lohnt es sich, einen Blick auf die Preise am Stadtrand zu werfen. Der Marktreport 2021 von Guthmann Estate zeigt dies sehr anschaulich für Eigentumswohnungen im Bestand: Am wenigsten bezahlt ihr in den Stadtteilen Reinickendorf (3.940 €/m²) und Spandau (3.980 €/m²). Die höchsten Quadratmeterpreise in Berlin verzeichnen die Bezirke Mitte (7.700 €/m²), Tiergarten (7.080 €/m²), Prenzlauer Berg (6.230 €/m²) und Kreuzberg (6.480 €/m²).

Finanzierungsangebote vergleichen und Geld sparen

Immobilien sind zwar eine hohe Investition, gelten aber als vergleichsweise sichere Geldanlage. Die Preise für Eigentum steigen zwar in beliebten Lagen immer weiter, doch dafür entwickelt sich der Finanzmarkt käuferfreundlich: Niedrige Zinsen und Bauprämien unterstützen das Kauf-Vorhaben. Um von guten Konditionen zu profitieren, lohnt es sich, verschiedene Finanzierungen zu vergleichen. Banken, Finanzdienstleister, Bausparkassen und auch die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) bieten verschiedene Bau- und Immobilienfinanzierungen an. Bei der KfW könnt ihr sogar von attraktiven Förderzuschüssen profitieren, wenn ihr euer Zuhause umweltfreundlich, altersgerecht oder einbruchsicher gestaltet. Mit einem günstigen Angebot spart ihr hohe Summen ein. Sprecht deshalb am besten mit mehreren Finanzberatern und bewertet die Angebote objektiv.


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