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Umzug nach Berlin: Das Einmaleins für Neu-Berliner

Ein Leben in Berlin – davon träumen viele, vor allem junge Deutsche. Wenn ihr den Mut gefasst habt, diesen Schritt zu wagen, warten beim Umzug und in den ersten Tagen als Neu-Berliner aber einige Hürden. Doch keine Sorge: Mit folgenden Tipps könnt ihr diese problemlos überwinden.

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Ein Leben in Berlin, das klingt nach immerwährendem Abenteuer und unendlichen Möglichkeiten. Nicht ohne Grund tummeln sich in und um Berlin interessante Menschen aus aller Welt, um dort ihr persönliches oder berufliches Glück zu suchen. Laut statista kommen jedes Jahr Zehntausende Neu-Berliner in die Stadt und noch ist kein Ende dieses Wachstums in Sicht – auch, wenn es sich in den vergangenen Jahren etwas verlangsamt hat.

Fakt ist: Berlin ist und bleibt einer der attraktivsten Wohnorte in Deutschland. Trotzdem kommt der Umzug in die Hauptstadt nicht ohne Herausforderungen, wie jeder Neu-Berliner schnell merken wird. Denn hier läuft doch so manches anders, als ihr es vielleicht aus der Heimat gewohnt seid. Um den Umzug sowie die ersten Tage als Neu-Berliner zu meistern, hat PRINZ daher die besten Tipps für euch. 

1. Umziehen, ja oder nein?

Der erste Schritt auf dem Weg in euer neues Leben als Berliner liegt darin, überhaupt den Entschluss zum Umzug zu fassen. Ihr solltet euch fragen, welche Beweggründe ihr für diesen Wohnortwechsel habt und ob er euch tatsächlich glücklich(er) machen wird. Denn das Leben in der Hauptstadt lässt nicht automatisch all eure Probleme verschwinden.

Den Umzug als eine Art von Flucht zu verstehen, beispielsweise aus einem Job, der euch unglücklich macht, oder nach einer Trennung, ist daher nicht die richtige Herangehensweise. Stattdessen können und sollten andere Gründe für euren Umzug bestehen. Vielleicht ist es ein neuer Arbeitsplatz, der euch in die Stadt zieht, eventuell beginnt ihr dort ein Studium oder ihr habt keine Lust mehr auf eine Fernbeziehung und zieht endlich zu eurem Partner.

Die Möglichkeiten sind vielfältig. Je nachdem, weshalb und in welcher Situation ihr nach Berlin kommt, können sich somit unterschiedliche Startvoraussetzungen für euer Leben als Neu-Berliner ergeben, sei es finanziell, sozial oder in anderer Hinsicht. Habt ihr die Frage, ob ihr umziehen möchtet und weshalb, also beantwortet, müsst ihr eventuelle Vorbereitungen treffen wie Bewerbungen zu schreiben, euch in der Uni einzuschreiben oder den Partner zu fragen, ob ihr bei ihm einziehen dürft.  

2. Eine Bleibe suchen – und zwar rechtzeitig

Letzterer Fall ist natürlich komfortabel, denn dann spart ihr euch die mitunter lästige Wohnungssuche in der Hauptstadt. Das gilt auch, wenn ihr beispielsweise zu Freunden in die WG ziehen könnt oder eine anderweitige Anlaufstelle habt – zumindest für die Anfangszeit. Denn eine Bleibe vor Ort zu suchen, ist einfacher als aus der Entfernung.

Habt ihr dieses Glück hingegen nicht, gibt es zwei Möglichkeiten: Plan A lautet, aus der Ferne nach einer Bleibe zu suchen, beispielsweise nach einer Mietwohnung, einem WG-Zimmer oder einer Eigentumswohnung; je nachdem, was ihr euch leisten könnt und wollt. Dafür steht euch eine Vielzahl an Internetportalen zur Verfügung, sowohl für Wohngemeinschaften als auch komplette Mietwohnungen oder -häuser. Natürlich könnt ihr aber auch einen Makler beauftragen, ein Gesuch in Social Media starten, euer Glück in der Tageszeitung probieren und viele weitere – bewährte oder kreative – Strategien zur Wohnungssuche verfolgen.

Die Mischung macht’s, lautet daher euer Motto, um möglichst schnell eine Bleibe nach euren Vorstellungen zu finden. Zudem stehen eure Chancen besser, je früher ihr mit der Suche beginnt. Optimal sind rund drei bis sechs Monate vorab, sodass ihr noch ausreichend Zeit für Vorbereitungen und zur Einhaltung der Kündigungsfrist für die jetzige Wohnung habt. Ansonsten müsst ihr unter Umständen doppelt Miete bezahlen oder einen Nachmieter suchen, wenn der Vermieter zustimmt.

3. Einen Plan B für die Wohnungssuche entwickeln

Die zweite Möglichkeit, also der Plan B, besteht darin, direkt vor Ort nach einer Wohnung zu suchen. Das könnt ihr vorab tun, also zum Beispiel in einem Urlaub oder euren Semesterferien einige Monate vor dem geplanten Umzug. Dafür mietet ihr euch am besten in ein AirBnB, ein Hostel, ein Hotel oder eine andere Unterkunft ein und seht euch infrage kommende Objekte persönlich an.

Ist das jedoch nicht möglich oder ihr wart nicht erfolgreich, könnt ihr auch ohne feste Wohnung nach Berlin ziehen, wenn der Tag gekommen ist. Auch dann können Hotels, AirBnBs, WG-Zimmer zur Zwischenmiete oder ähnliche Wohnformen eine Notlösung darstellen. Häufig kommt ihr dadurch nur minimal teurer weg als für die eigene Wohnung und könnt somit in Ruhe vor Ort nach einer Bleibe suchen.

Das verschafft euch Zeit, bringt aber auch Hürden mit sich, zum Beispiel braucht ihr Lagermöglichkeiten für euer Hab und Gut. Zudem genießt ihr vorerst weniger Privatsphäre und Komfort als in den eigenen vier Wänden. Dennoch: Ein Plan B schadet bekanntlich nie!

4. Wohnungspreise checken und kalkulieren

Bevor ihr allerdings eine konkrete Wohnung sucht, solltet ihr einige Kriterien definieren. Nur so findet ihr möglichst schnell und unkompliziert das, wonach ihr sucht. Eine wichtige Frage hierbei ist, welche Wohnung ihr euch leisten könnt, sei es zur Miete oder zum Kauf. Jeder hat schließlich ein individuelles Budget sowie individuelle Vorstellungen von den gewünschten vier Wänden.

Nun gilt es zu prüfen, ob diese beiden (in Berlin) zusammenpassen. Zwar gehört Berlin nicht zu den teuersten Städten in Deutschland, wenn es um den Wohnraum geht, richtige Schnäppchen sind aber ebenfalls selten geworden. Die tatsächlichen Preise hängen zu großen Teilen von der jeweiligen Lage ab. Ihr solltet daher neben den Kriterien für eure Wohnung auch festlegen, welche Wohnviertel für euch infrage kommen. Ein Blick auf die Berliner Miet-Map verrät euch, wo die Preise durchschnittlich höher und wo etwas niedriger sind.

Gleichzeitig solltet ihr euch über die Besonderheiten des jeweiligen Stadtteils informieren. Denn wenn ihr zwar günstig wohnt, aber als Berufstätige in einem Party-Viertel, werdet ihr mit der Wahl nicht glücklich – garantiert. Als grober Überblick hier eine Auflistung der beliebtesten Stadtteile von Berlin und ihrer „typischen“ Besonderheiten:

  • Charlottenburg – Alteingesessene und Wohlhabende
  • Friedrichshain – alternative Szene
  • Kreuzberg – friedliche Koexistenz der Extreme
  • Mitte – hippe Singles, Studenten und junge Familien
  • Neukölln – bezahlbarer „Multikulti“-Wohnraum
  • Prenzlauer Berg – ruhige Residenz kinderreicher Familien
  • Schöneberg – schöner Klassiker mit Schwulen-Szene
  • Wedding ­– unterschätztes Viertel mit Schnäppchen-Potenzial

Die Wahl des Stadtteils, in welchen ihr ziehen wollt, wird also durch weit mehr bestimmt als nur den Preis. Durchaus gibt es noch günstigere Gegenden in der Hauptstadt, doch müssen diese auch zu euch und eurem Lebensstil passen. Denn genau das ist für waschechte Berliner ihr „Kiez“: Ein Lifestyle und eben nicht nur ein Ort zum Wohnen.

Es lohnt sich daher, sich vorab über die eigenen Vorstellungen vom Leben als (Neu-) Berliner bewusst zu werden und die Wohnungssuche entsprechend zu filtern. Dann erhaltet ihr auch einen realistischen Überblick, wie viel euch dieses Leben kosten wird und könnt entsprechend kalkulieren.

Übrigens solltet ihr auch die Randgebiete keinesfalls unterschätzen, allen voran Spandau, Köpenick oder Potsdam. Diese bieten oft eine perfekte Mischung zwischen Großstadtflair sowie Naturnähe und erfreuen sich daher nicht nur unter Alteingesessenen steigender Beliebtheit.

5. Eine günstige Wohnung finden – so geht’s!

Wenn ihr auf der Suche nach einer möglichst günstigen Wohnung seid, habt ihr in Berlin nach wie vor gute Chancen, zumindest bessere als in so manchen anderen Großstädten wie München oder Hamburg. Wie ihr nun bereits wisst, hängen die Miet- und Kaufpreise aber vom Viertel sowie vom jeweiligen Objekt ab. Bei den Angaben durchschnittlicher Preise handelt es sich eben nur um das: einen Durchschnitt. Es ist also durchaus möglich, vergleichsweise günstige Objekte zu finden, wenn ihr rechtzeitig und richtig an die Sache herangeht.

Folgende Tipps helfen euch dabei, als Neu-Berliner eure Traumwohnung zum möglichst günstigen Preis zu finden:

  • Nutzt eventuelle Kontakte oder knüpft solche, beispielsweise durch spezielle Gruppen in den sozialen Netzwerken, um sozusagen „unter der Hand“ eine Wohnung oder ein WG-Zimmer zu finden.
  • Beauftragt einen Makler. Das lohnt sich vor allem bei teureren Miet- oder Eigentumswohnungen sowie Häusern – allerdings nur, wenn ihr ausreichend lange in dem Objekt wohnt, sodass die Ersparnisse höher sind als die gezahlte Provision.
  • Sucht auf speziellen Internetseiten für WG-Zimmer, wenn ihr in ein solches ziehen möchtet, anstatt eine neue WG zu gründen. Das spart nicht nur Geld, sondern auch Zeit und Aufwand.
  • Such nicht nur aktiv, sondern auch passiv durch ein Gesuch. Dadurch könnt ihr euch von Vermietern oder Verkäufern finden lassen, die keine Lust auf zahllose Anfragen haben und das Objekt daher nicht veröffentlichen.
  • Seid bewusst gegen den Strom unterwegs, und zwar offline. Das schwarze Brett in einem Supermarkt oder in der Universität, die Tageszeitung & Co können zu ungeahnten Schnäppchen führen. Ein Blick in die „Berliner Morgenpost“, in „zitty“, „tip“ oder die „Berliner Zeitung“ lohnt sich oftmals!

Vor allem in einer Stadt wie Berlin, ist es also sinnvoll, auch außerhalb der klassischen Strategien euer Glück zu versuchen. Es gilt dort zu suchen, wo niemand sonst unterwegs ist, beispielsweise auf unbekannten Portalen,  in Kleinanzeigen oder direkt bei den Wohnungsverwaltungen. Auffallen lautet außerdem dem Devise, und zwar positiv. Überlegt also, was euch von den anderen Interessenten abhebt und aus Sicht des Vermieters oder Verkäufers „optimal“ macht.

Dennoch müsst ihr Geduld walten lassen, denn in der Hauptstadt ticken die Uhren zwar schneller, trotzdem kann die Wohnungssuche einige Wochen oder Monate dauern. Geduld wird dabei oftmals belohnt, trotzdem lassen sich gewisse Abstriche meistens nicht vermeiden, denn die perfekte Wohnung gibt es meistens nicht oder nur für ein Budget, das sich die meisten Menschen nicht leisten können.

6. Beim Umzug sparen mit diesen Tipps

Vor dem Umzug nach Berlin müsst ihr also sicher sein, dass ihr die Wohn- und weiteren Lebenshaltungskosten auf Dauer stemmen könnt. Doch es fällt noch ein weiterer, großer Kostenblock an, den ihr bei euren Planungen nicht vergessen dürft, und zwar der Umzug selbst.

Häufig wird dieser zum größeren Problem als die monatlichen (Miet-) Kosten. Denn für einen Umzug fallen auf einen Schlag höhere, oft vier- bis fünfstellige Beträge an. Glücklicherweise gibt es auch hierbei zahlreiche Tipps zum Sparen:

  • Zieht auf eigene Faust um, wenn möglich. Dafür könnt ihr einen Transporter mieten – oder vielleicht von Bekannten ausleihen. Achtet allerdings darauf, Beladung und Transport gut zu planen und vorzubereiten. Ihr könnt Freunde fragen, ob sie euch als Umzugshelfer unterstützen oder einfach nur mit einer Reisetasche nach Berlin gehen, um ganz neu anzufangen.
  • Letzteres ist vor allem möglich, wenn ihr ein möbliertes WG-Zimmer oder eine möblierte Wohnung gefunden habt. Dadurch spart ihr euch nicht nur Aufwand und Geld für den Umzug selbst, da ihr weniger transportieren müsst, sondern natürlich auch viel Geld für den Kauf der Einrichtung.
  • Sogar online findet ihr private Umzugshelfer, beispielsweise Studenten, die sich an den Wochenenden etwas hinzuverdienen wollen.
  • Möchtet oder müsst ihr hingegen ein Umzugsunternehmen beauftragen, solltet ihr verschiedene Angebote einholen und vergleichen.
  • Es lohnt sich außerdem, an einem „ungewöhnlichen“ Tag umzuziehen, sprich nicht – wie die meisten Menschen – zum 1. oder 15. eines Monats. Viele Umzugsunternehmen machen nämlich zu solchen Terminen günstigere Angebote, um ihre Auftragslisten dennoch zu füllen.
  • Müsst ihr eure zukünftigen vier Wände hingegen selbst einrichten, könnt ihr durch Second-Hand-Möbel viel Geld sparen. Diese findet ihr zum Beispiel online in Kleinanzeigen, aber auch auf den zahlreichen Berliner Flohmärkten. Das spart nicht nur Geld, sondern das Stöbern macht zugleich Spaß und ist eine tolle Beschäftigung für die ersten Tage in der neuen Heimat.

Wenn euch diese Möbel nicht zu 100 Prozent gefallen, könnt ihr auch noch selbst Hand anlegen und diese nach eurem Belieben umgestalten. Dennoch können die Kosten euer Budget übersteigen oder ihr wünscht euch neue Möbel, die natürlich entsprechend teurer sind.

Es kann also viele Gründe geben, weshalb euer Erspartes nicht für den (vollständigen) Umzug nach Berlin ausreicht, sei es für das Umzugsunternehmen oder eben das Mobiliar. Dann gibt es verschiedene Möglichkeiten, um diese finanzielle Lücke zu schließen und euren Traum vom Leben als Neu-Berliner trotzdem wahr zu machen.

7. Den Umzug in die neue Heimat finanzieren

Zieht ihr mit kleinem Budget nach Berlin, habt aber noch ausreichend Zeit vor dem Umzug, könnt ihr dieses natürlich durch Nebenjobs aufstocken. Nutzt also vorab jede Gelegenheit, um noch etwas Geld nebenbei zu verdienen, beispielsweise in dem ihr selbst als Umzugshelfer aktiv werdet. Drängt die Zeit hingegen, könnt ihr euch vielleicht Geld von eurer Familie oder von Freunden leihen.

Allerdings ist das nicht immer möglich oder gewünscht. Die Kosten für den Umzug auf ein Minimum zu drücken, ist dann eine gute Strategie, aber nicht immer ausreichend. Ein Kredit kann daher die Lösung sein. Solche Kredite könnt ihr ohne Zweckbindung und damit auch für einen Umzug aufnehmen, allerdings gibt es große Unterschiede zwischen den Anbietern, ob diese euch überhaupt einen Kredit offerieren und zu welchen Konditionen.

Es lohnt sich daher, vorab einen umfassenden Vergleich vorzunehmen und an den verfügbaren Stellschrauben des Kredits zu drehen, um ihn möglichst günstig zu gestalten. Zudem müsst ihr realistisch durchrechnen, ob und wie ihr diesen Kredit nach eurem Umzug zurückzahlen könnt. Bestenfalls habt ihr dafür schon einen (Neben-) Job in Berlin ergattert.

8. Die ersten Tage als Neu-Berliner meistern

Nun, da ihr die erste Hürde gemeistert hat, und zwar den Umzug selbst, warten die ersten Tage als Neu-Berliner auf euch. Diese versprechen ein wahres Gefühlschaos zwischen Aufregung, Vorfreude, Abschiedsschmerz oder Heimweh zu werden – je nach individueller Lebenssituation.

Auf jeden Fall warten in diesen ersten Tagen aber noch weitere Herausforderungen, denn Berlin hat seine ganz eigenen Besonderheiten. Doch keine Sorge: Was für euch als Neu-Berliner vielleicht noch befremdlich oder überraschend ist, wird schon bald Normalität sein…

  • Vermutlich kennst du die Berliner Schnauze bereits, sei es aus dem Fernsehen oder einem früheren Aufenthalt in der Hauptstadt. Dennoch ist sie für Neulinge oft gewöhnungsbedürftig, und zwar nicht nur, weil es eine Herausforderung sein kann, diese überhaupt zu verstehen. Vor allem ist es die Direktheit und Offenheit vieler Berliner, welche für Neuankömmlinge überraschend ist. Am besten führt ihr euch daher die wichtigsten Begriffe der Berliner Schnauze schon vor dem Umzug zu Gemüte und leg nicht jedes Wort auf die Goldwaage. So vermeidet ihr Missverständnisse oder Konflikte gleich zu Beginn eures Hauptstadtaufenthaltes und könnt stattdessen gerade dank der Berliner Schnauze schnell neue Kontakte knüpfen.
  • Hektik und Menschenmassen sind zwei Dinge, an die ihr euch in Berlin fortan gewöhnen müsst – vor allem, aber nicht nur, zur Rush-Hour. Auf der Rolltreppe liegen die Berliner daher großen Wert darauf, dass rechts gestanden und links gegangen wird. Wer sich nicht an diese ungeschriebene Grundregel hält, muss mit so manchem unangenehmen Kommentar rechnen.
  • Dennoch könnt und solltet ihr den öffentlichen Nahverkehr vor allem in den ersten Tagen als neue Berliner nutzen, um die Stadt zu erkunden. Denn so taucht ihr direkt ein in das Leben der Hauptstadt und könnt die Atmosphäre regelrecht einatmen. Zugleich spart ihr euch den Ärger für die Parkplatzsuche sowie die Zeit für das Stehen im Stau.
  • Optimal ist es somit, wenn ihr in den ersten Tagen nach eurem Umzug einfach etwas Freizeit habt. Dann könnt ihr stressfrei ankommen und euch einleben. Ihr könnt die Stadt kennenlernen, euch bei den Nachbarn vorstellen oder feiern gehen. Zudem knüpft ihr vielleicht erste Kontakte oder trefft euch mit einem bekannten Gesichtern, die ebenfalls in Berlin wohnen. Je aktiver ihr in diesen ersten Tagen seid, desto weniger Raum lasst ihr für Heimweh oder Zweifel an eurer Entscheidung.

Zuletzt gilt es einfach, in diesen ersten Tagen als Neu-Berliner offen zu sein. Offen für neue Erfahrungen, neue Menschen und die neue Heimat im Allgemeinen. Denn, wenn ihr eines in Berlin braucht, um dort glücklich zu werden, dann ist es ein großes Maß an Toleranz. Ihr trefft hier auf eine Stadt, die vielerlei Hinsicht nicht „normal“ ist, aber genau das macht schließlich ihre einzigartige Faszination aus. Wenn ihr das verinnerlicht und verstanden habt, steht eurem Glück in Berlin nichts mehr im Weg – und ihr werdet vermutlich nie wieder woanders wohnen wollen. Es gibt somit keinen Grund, länger mit dem Umzug zu warten und selbst die Erfahrung zu machen, einmal im Leben Neu-Berliner zu sein. Eines Tages werdet ihr dann als eingefleischte Berliner schmunzelnd auf diese zurückblicken…


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