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Wie Digitalisierung das Leben in Berlin verändert

Deutschland ist ein hochentwickeltes Land, doch in Sachen Digitalisierung kann es noch einiges von anderen Ländern lernen. PRINZ zeigt euch in diesem Artikel, wie die digitale Technologie in den kommenden Jahren euren Alltag in Berlin erleichtern kann.

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Besseres Netz fürs Surfen und Spielen

Das Smartphone ist aus unserem alltäglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Ihr könnt mit eurem Mobilgerät überall und jederzeit Bilder verschicken und sogar auf Seiten wie CasinoEuro die neuesten Spiele genießen. Zumindest theoretisch. Denn wenn selbst der Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier das Handynetz als „total peinlich“ bezeichnet, muss etwas nicht stimmen. Während ihr in Schweden in der U-Bahn ganz normal texten und surfen könnt, ist das in Berlin wegen der Funklöcher längst nicht selbstverständlich.

Bis 2025 soll sich diese Situation ändern. Nach Plänen der Bundesregierung sollen bis dahin alle Regionen in Deutschland auf 5G zugreifen können. Dieser neueste Mobilfunkstandard soll mit seiner hohen Geschwindigkeit und hohen Verfügbarkeit dafür sorgen, dass Funklöcher der Vergangenheit angehören. Dann werdet ihr auch die anspruchsvollen Live Casino Spiele unterwegs von überall aus spielen können.

Leichterer Zugang zu Bürgerdiensten

Stellt euch vor, ihr zieht nach Berlin und freut euch schon sehr auf das neue Zuhause. Doch eine wichtige bürokratische Hürde müsst ihr gleich in der Anfangszeit nehmen: die Anmeldung. Obwohl die Bürger in einigen anderen europäischen Ländern längst bequem online ihren neuen Wohnsitz anmelden können, sieht das hierzulande anders aus. In Deutschland ist der Gang zum Bürgeramt vorgeschrieben, und zwar innerhalb der ersten 14 Tage nach Umzug.

Das klingt erst einmal nicht schlimm, doch die Realität sieht in Berlin anders aus: Volle Terminkalender beim Amt führen dazu, dass für die Anmeldung eine längere Frist als die gesetzlich vorgeschriebenen 14 Tage nötig ist. Wenn ihr auf gut Glück ins Bürgeramt geht, eine Nummer zieht und selbst stundenlang wartet, sieht es oft nicht besser aus. Die Nachfrage nach Bürgerdiensten wie die Wohnortanmeldung ist in Berlin enorm, kann aber von der Stadt seit einigen Jahren nur bedingt befriedigt werden.

Um dieses Dilemma zu lösen, setzt die Bundesregierung auf die Digitalisierung. Bis Jahresende 2022 sollen alle Bürgerdienste online verfügbar gemacht werden, sodass ihr keine Zeit und Nerven mehr beim Bürgeramt verlieren braucht.

Keine Verwirrung mehr bei Verkehrstickets

Wenn ihr in Deutschland schon einmal an einem Fahrkartenschalter eine Fahrkarte kaufen wolltet, sind euch bestimmt die vielen Ticketarten aufgefallen. Es gibt zig Tarifzonen, zig Gültigkeitsdauern, zig städtische und regionale Verkehrsverbände, die Deutsche Bahn, andere Bahnbetreiber usw. Diese riesige Auswahl kann leicht verwirren. Besonders dann, wenn ihr beispielsweise zuerst mit dem Bus zum Bahnhof, dann mit dem Zug in eine andere Stadt und dort wiederum mit dem Bus zum Ziel fahren wollt. Oft ist das mit einem einzigen Ticket gar nicht möglich. Wie sollen erst Touristen in Berlin durch dieses Wirrwarr finden und das richtige Ticket buchen?

Digitale Dienste können euer Leben in dieser Hinsicht erleichtern. Und das tun sie bereits in gewissem Maße. Viele Transportunternehmen bieten Apps an, mit denen ihr nachvollziehbar Tickets buchen könnt. Könnte die Entwicklung wiederum wie in Schweden sogar so weit gehen, dass ihr mit einer einzigen App einen beliebigen Fahrschein innerhalb Deutschlands buchen könnt? Noch gibt es dafür keine Pläne, doch wir dürfen gespannt bleiben.


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