Dass hinter dieser dunklen, rauchigen Stimme eine 21-Jährige steckt, scheint unglaublich. „Pop Noir“ nennt sie diese Fügung aus dem opulenten Sound der 20er und der schnörkellosen Ästhetik der 60er. „Ich beschwöre keine vergangenen Epochen, sondern ein Lebensgefühl“, präzisiert die Berlinerin. Was ihr Debüt Femme Schmidt darüber hinaus spannend macht, ist die Zusammenarbeit mit Guy Chambers, der seit dem letzten Werk von Robbie Williams kein komplettes Album mehr produzierte. Das Ergebnis ist ein unheimlich atmosphärisches und eindringliches Werk, das Jazz, Chanson und Pop verquickt.