Bunt und bizarr: Die Berliner Band Bonaparte liebt Überraschungen. Diesmal haben sie erstmals nicht auf Tour, sondern ganz klassisch im Studio komponiert. Trotzdem klingt das neue Album Sorry, We“re Open wie eine aufregende Weltreise: Mal singen sie auf Englisch, mal auf Deutsch, mal auf Französisch, die Rhythmen treiben an, die Gitarren krächzen. Punkelemente reissen Löcher in ruhige Songs, und über allem weht eine Brise unbeirrbarer Pop. Die Texte der Band um den Schweizer Tobias Jundt sind wieder augenzwinkernd aufmüpfig und von einer jugendlichen Leichtigkeit bestimmt, die sich spielend auf den Hörer überträgt. Bonaparte gelingt damit erneut der ein oder andere Ohrwurm.