Nach dem Dancefloor-Ausverkauf gibt ein Newcomer dem Rhythm & Blues seine Seele zurück: Frank Ocean, der bisher als Mitglied von Odd Future bekannt war, hat mit Channel Orange ein beeindruckendes Solodebüt hingelegt. Die Beats wummern herrlich tief, und Ocean singt mal ganz warm, mal im dramatischen Falsett dagegen an. Die Songs schaffen eine wundervolle Atmosphäre, seine souligen Kompositionen treffen den Nerv – wofür ihn bereits Justin Bieber und John Legend als Songwriter einspannten. Kein Song auf dem Album will ein großer Hit sein, doch jeder strahlt hell als eigener Stern.