1. JustFab
Konzept: JustFab bietet einen „virtuellen Kleiderschrank“. Durch ein sogenanntes Style-Quiz, in dem Fragen zu Geschmack und Stil beantwortet werden müssen, erstellt der Online-Shop eine individuelle Boutique. Diese wird zusammengestellt von Stilexperten – darunter vor allem Blogger wie anna frOst. Bei einer VIP-Mitgliedschaft gibt’s alle Styles für 39,95 Euro.
Auswahl: JustFab bietet Schuhe und Taschen für Frauen. Der Shop richtet sich eher an jüngere Einkäuferinnen. Die Modelle sind ausgefallen, oft bunt und detailreich (Glitzer, Pailletten etc.).
Fazit: Die bunt und doch übersichtlich gestaltete Website macht das Shoppen zum Vergnügen. Für Schuhliebhaber lohnt sich die VIP-Mitgliedschaft. Die Auswahl hingegen ist sehr auf eine Art Schuhe beschränkt. Auf eine E-Mail-Flut trotz Newsletter-Abbestellung muss man vorbereitet sein.
www.justfab.de

2. ChicChickClub
Konzept: Ähnlich wie bei JustFab geht’s mit einem Style-Check los. Der sogenannte Showroom mit persönlichen Produkten ist danach sofort verfügbar. Ausgewählt wird er von drei Fashion-Experten.
Auswahl: Auch der ChicChickClub hat sich auf Schuhe spezialisiert. Die Auswahl reicht dabei von Pumps über Sneaker bis hin zu Boots.
Fazit: Die Schuhe wirken allesamt sehr hochwertig. Die Preise liegen größtenteils zwischen 50 und 100 Euro. Bei der Premium-Mitgliedschaft gibt’s immer 5 Euro Rabatt. Lohnt sich nur beschränkt.
www.chicchickclub.de


3. Berry Avenue
Konzept: BerryAvenue lässt einem die größte Freiheit beim individuellen Shoppen. Anders als bei den anderen Clubs wird hier kein persönlicher Bereich zusammengestellt. Man registriert sich lediglich (auch über Facebook möglich) und wählt dann verschiedene Interessengebiete wie „Living“, „Fashion“ oder „Fitness“ aus. Auch seine persönlichen Experten – Kuratoren gennant – ernennt man hier selbst.
Auswahl: Die Auswahl ist breit gefächert. Von Designer-Sonnenbrillen über Frühstücksboxen bis Vasen ist Einiges darunter.
Fazit: Nur etwas für Leute, die einzelne ausgefallene Design-Produkte suchen. Die Auswahl ist zwar breit, aber auch klein. Bei der Auswahl einzelner Kuratoren werden zumeist nur vier, fünf Produkte empfohlen.
www.berryavenue.de


Drei weitere Onlineshops gibt’s auf Seite 2.

4. Modomoto
Konzept: Modomoto möchte männliche Shoppingmuffel beim Einkauf unterstützen. Hier wird nicht nur ein Test durchgeführt, man wird sogar von einer der Stylisten angerufen und über Kragenweite und Knopfvorlieben ausgefragt. Im Anschluss wird ein Überraschungspaket mit den individuellen Klamotten zugesendet. Gezahlt wird nur das, was man behält.
Auswahl: Die Auswahl ist eher schlicht gehalten. Unifarbene Hemden, hochwertige Jeans und klassische Accessoires dürften dem „vorsichtigen“ Mann gefallen. Die Preise haben es in sich: Hemden beispielsweise gibt es ab 60 Euro. Unser Testpaket hatte bei 14 Teilen einen Wert von über 1000 Euro.
Fazit: Modemuffel dürften nicht nur die Produkte, sondern auch die Beratung gefallen. Hier lernt man sogar noch etwas dazu. Die Preise sind sportlich.
www.modomoto.de


5. Outfittery
Konzept: Outfittery ist die männliche Alternative zu Modomoto. Auch hier beginnt der Shoppingspaß mit einem kurzen Beratungsgespräch. Tatsächlich fällt es deutlich kürzer (ca. 10 Minuten) als beim Konkurrenten Modomoto (ca. 30 Minuten) aus. Im Anschluss wird ebenfalls das Paket zugeschickt.
Auswahl: Outfittery stellt sich mit Tommy Hilfiger, Ralph Lauren und Diesel trendy auf. Die Preise sind dementsprechend auch im mittelhohen Bereich (Hemden auch um die 60 Euro).
Fazit: Der Inhalt des Pakets passt zu unserem Test-Redakteuren – von den Größen und vom Geschmack. Sein gewünschtes Sakko ist überraschend casual und jung und entspricht seinem Alter (Ende 20). Das Paket überzeugt insgesamt.
www.outfittery.de


6. Modemeister
Konzept: Modemeister ist noch in der Testversion, bietet jedoch einen ähnlichen Service wie Modomoto und Outfittery. Preisklasse und Beratung stimmen auch überein.
Auswahl: Die Auswahl bei Modemeister ist etwas jünger als die der beiden Clubkollegen. Auch hier sind die Klamotten eher schlicht.
Fazit: Die Beta-Version des Online-Beraters funktioniert nicht immer. Hin und wieder gibt es Fehermeldungen. Ansonsten bietet Modemeister eine jüngere Alternative für Männer zu Modomoto und Outfittery.
www.modemeister.com


Wie unser PRINZ-Kollege sein Shoppingerlebnis fand, was alles in seinem Paket landete und wieso er handgeschriebene Briefchen von Mandy erhielt, könnt Ihr im aktuellen PRINZ lesen!