Niccolò Paganini, besser bekannt als „der Teufelsgeiger“ war ein berühmt-berüchtigter Geigenvirtuose. In der jetzt verfilmten Biographie übernimmt David Garrett die Rolle des „Pop-Stars“, der die Menschen Anfang des 19. Jahrhunderts verzauberte.

Im dem hochkarätig besetzten Film um Veronika Ferres, Jared Harris und David Garrett wird das Leben des Niccolò Paganini im Jahr 1830 dargestellt. Der Stargeiger war zu diesem Zeitpunkt auf dem Höhepunkt seiner Karriere. Das Publikum europaweit lag ihm zu Füßen, nur London musste noch überzeugt werden. Paganinis Manager Urbani gelingt es schließlich, dank dubioser Machenschaften, Paganini gegen seinen Willen nach London zu bringen. Dank der enthusiastischen Berichterstattung der Journalistin Ethel Langham (Joely Richardson) scheint das Vorhaben von Erfolg gekrönt zu sein. Es kommt zu tumultartigen Menschenaufläufen vor seinem Hotel, sodass der Musiker und sein Manager bei dem britischen Impresario John Watson (Christian McKay) und seiner Geliebten Elisabeth Wells (Veronica Ferres) Unterschlupf suchen müssen. Dort findet Paganini sehr schnell Gefallen an Charlotte (Andrea Deck), der schönen Tochter seines Gastgebers. Über die Musik finden sie und Paganini zueinander. Er verliebt sich unsterblich in die junge Sängerin. Doch diese Liebe missfällt Urbani, der befürchtet, seinen Einfluss auf seinen Schützling zu verlieren. Er beginnt einen teuflischen Plan zu schmieden.

David Garrett hat wohl einen erheblichen Anteil daran, dass es den Film „Der Teufelsgeiger“ überhaupt gibt. Denn die ursprüngliche Idee zu der Biographie stammt von Garrett selbst. Er konnte Produzenten und Film House Germany-Gründer Christian Angermayer überzeugen, den historischen Stoff zu verfilmen.