Der Tod von Großmutter Bertha (Hildegard Schmahl) stellt ihre Enkeltochter Iris (Hannah Herzsprung) vor eine schwierige Entscheidung. Soll sie das Erbe ihrer Großmutter annehmen und zukünftig in ihrem Haus in Bootshaven leben!?
Iris kehrt in den Ort zurück und sucht das alte, verlassene Heim der Großmutter auf. Sie streift von Zimmer zu Zimmer, auf der Suche nach den eigenen Erinnerungen und dem Vergessen. Sie durchwandert den verwunschenen, inzwischen verwilderten Garten, in dem rote Johannisbeeren über Nacht weiß geworden sind und in dem ein Apfelbaum in einem Jahr zweimal geblüht hat. Sie schwimmt in dem dunklen See und trifft sogar Max (Florian Stetter), einen Freund aus Jugendtagen.

Auch Iris‘ Mutter Christa (Oda Thormeyer) und ihre beiden Schwestern Inga (Marie Bäumer) und Harriet (Meret Becker) plagt seit jeher das Heimweh nach diesem zauberhaften Ort. Allgegenwärtig ist der Duft von frischen Äpfeln in jeglicher Form. Auch dieser Geruch ist Teil der gemeinsamen Erinnerungen an das Haus und Bootshaven. Doch auch die schlimmen Erinnerungen drängen langsam wieder an die Oberfläche…

Die Romanverfilmung „Der Geschmack von Apfelkernen“ ist ein Familiendrama über Liebe, Tod und das Vergessen.