Fr, 18. Oktober 2019 Uhr
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Splatter, Monster und Grusel – Die besten Leinwandauftritte der Filmgeister!

PRINZ stellt Euch die besten Filme zu Halloween, der Nacht des Grauens, vor – ob Grusel, Splatter oder familienfreundliches!



 
Jedes Jahr am 31. Oktober geht das große Gruseln los, wenn es an Halloween wieder heißt „Süßes, sonst gibts Saures!“. Es gibt jede Menge Halloween-Partys, draußen treiben verkleidete Monster ihr Unwesen und am heimischen Bildschirm laufen Horrorfilme ohne Ende. Doch Horror ist nicht gleich Horror und Geschmäcker sind verschieden. Deshalb hat PRINZ Filmhits getestet, die Gänsehaut verursachen, Euch Alpträume verschaffen aber auch für die ganze Familie geeignet sind, denn auch Kinder lieben es, in der Halloween-Zeit gemütlich vor dem Fernseher zu sitzen und sich gemeinsam mit anderen zu gruseln. So steht dem perfekten Filmabend nichts mehr im Wege!

Die 5 besten Gruselschocker:

Halloween und Grusel sind unzertrennlich. Die Nacht des Grauens sollte daher auch mit einem vernünftigen Gruselfilm zelebriert werden. PRINZ bietet Euch fünf gespenstische Streifen. Ob Kult oder nicht, diese Filme haben uns einen Schauer über den Rücken laufen lassen.


Halloween (1978)

Der Film von John Carpenter ist wohl der einzige aus der gesamten Halloween Reihe den man empfehlen darf. Hierbei geht es um den Jungen Michael Myers, der als 6 Jähriger seine ältere Schwester ermordet und dann in eine Psychiatrie gesteckt wird um weiteres Morden zu unterbinden. Es gelingt ihm nach Jahren zu fliehen und in seine Heimatstadt zurückzukehren. Dort startet er seinen Amoklauf erneut, immer dicht gefolgt von seinem Arzt der versucht ihn davon abzubringen. Der nur 325.000 Dollar teure Film zeigt eindrucksvoll die Fähigkeit eines Regisseurs, mit einfachen aber effektiven Mitteln eine unheimliche Atmosphäre zu schaffen.

The Shining (1980)

Der ehemalige Lehrer und Schriftsteller Jack Torrance übernimmt die Stelle des Hausverwalters in einem Berghotel in Colorado. Während der Wintermonate soll er das alleinstehende Gebäude im Auge behalten. Der Familienvater sieht darin die perfekte Gelegenheit, in Ruhe seinen Roman zu beenden. Auch seine Frau Wendy freut sich auf die Zeit im abgeschiedenen Hotel. Nur der sechsjährige Sohn Danny hat bei der ganzen Sache so seine Bedenken. Es dauert nicht lange bis die dunklen Vorahnungen und blutigen Visionen, die dem Jungen schon kurz nach dem Einzug das erste mal begegnen, zur Realität werden: Vater Jack beginnt immer mehr, den Verstand zu verlieren. Mit einer Axt bewaffnet, beginnt der wahnsinnig Gewordene die Jagd auf seine Familie. Einer scheinbaren „0815-Verwunschenem-Haus-Story“ gelingt es komplexe Welten wie aufflackernden Wahnsinn, gespenstische Morde und übernatürliche Visionen zu durchwandern.

Evil Dead (2013)

Eine handvoll Freunde brechen zu einer entlegenen Waldhütte auf, um dort ein paar freie Tage zu verbringen. Sie finden dort das seltsame „Buch des Todes“ und rufen damit ungewollt düstere Dämonen herbei, die es alle nur auf eines abgesehen haben: Sie haben das Ziel, die Teenager psychisch und körperlich zu vernichten. Die Teenies müssen sich nun alleine zu helfen wissen, denn in der abgelegenen Waldhütte wird ihnen niemand anderes beistehen. Das Remake von „Tanz der Teufel“ könnte in 30 Jahren einen ähnlichen Ruf als Kultklassiker genießen wie heutzutage bereits Sam Raimis Original.

Conjuring (2013)

Das Ehepaar Perron will mit seinen fünf Töchtern ein beschauliches Leben im neuen Haus auf dem Land führen. Damit ist es jedoch vorbei, als sich merkwürdige Vorkomnisse häufen. Weil sie sich nicht mehr anders zu helfen wissen, beschließen sie, das Gebäude auf paranormale Phänomene untersuchen zu lassen. Dazu holen sie sich Hilfe bei den Warrens, international bekannten Psi-Wissenschaftlern und Dämonologen. Schon bei ihrer Ankunft auf dem Grundstück der Perrons spürt Lorraine, dass dort eine Macht wirkt, die hasserfüllter und gefährlicher ist als alles, was sie und ihr Partner jemals erlebt haben. Trotzdem beginnen die Spezialisten für das Paranormale mit ihren Nachforschungen – und erlangen bald Gewissheit: Dies ist der schwierigste Fall ihrer Karriere. Er bringt schließlich alle Beteiligten an ihre Grenzen und darüber hinaus. Vielleicht der klügste und effektvollste Horror-Thriller der jüngsten Vergangenheit.

Insidious (2011)

Ein glückliches Ehepaar zieht mit ihrem Sohn in ein geräumiges älteres Haus. Alles scheint perfekt doch kaum gehört ihnen das neue Haus wiederfährt dem Sohn ein Unglück und er fällt in eine Art Koma. Sämtliche Ärzte wissen keinen Rat. Als der Junge nach drei Monaten Klinikaufenthalt zurück ins Haus verlegt wird, häufen sich die mysteriösen Begebenheiten erneut. Doch auch ein Umzug hilft der Familie nicht weiter – denn es ist nicht das Gebäude, das heimgesucht wird, sondern der komatöse Junge. Mutter Renai und Vater Josh beschließen, sich dem Dämonen zu stellen und beauftragen drei Parapsychologen, dem Spuk ein Ende zu setzen. Ein klassisch inszenierter und nie langweiliger Geisterfilm.

Die 5 besten Splatter-Movies:

Splatterfilme bezeichnet man als eine Art des Horrorfilms, bei der die Darstellung von exzessiver Gewalt und Blut im Vordergrund steht. Meist sind diese allerdings vom Budget billig produziert und bieten viel Trash, dafür aber jede Menge Horror! PRINZ stellt Euch fünf geniale Beispiele vor.

Trick’r Treat (2007)

Gute Horror-Episodenfilme sind eine Kunst, dieser ist dabei ein absolutes Juwel. Zu Unrecht in den Kinos gefloppt, mittlerweile aber zu Recht zu einem Kultfilm geworden. In verschiedenen Geschichten, die alle zu Halloween spielen, wird man erheitert, erschreckt und durchweg unterhalten. Das Budget mag nicht das Größte gewesen sein, das sieht man dem Halloween-Film jedoch zu keiner Zeit an und es wird den ein oder anderen Zuschauer überraschen, wie böse die Geschichten werden, die allesamt Kinder als Protagonisten haben.
Ginger Snaps (2003)

Die zwei Schwestern Ginger und Brigitte zelebrieren den Tod und wollen nichts mit den Oberflächlichkeiten des Highschool Lebens zu tun haben. Als Ginger von einem Wolf gebissen wird, der in der Nachbarschaft sein Unwesen treibt, bemerkt Brigitte merkwürdige Dinge an ihrer Schwester, die ausgerechnet zu Halloween außer Kontrolle geraten. Der düster-morbide Horrorfilm ist eine erfrischende Neuinterpretation des Werwolf-Themas und schafft es mit Humor und Köpfchen, übliche Filmklischees zu vermeiden.
May (2002)

May ist eine Außenseiterin, die außer ihrer Puppe und ihren Nähkünsten nichts hat, was sie wirklich glücklich macht. Doch dann trifft sie Adam und verliebt sich in ihn. Als er sie nur für einige Runden im Bett benutzt, sieht May rot.
Angela Bettis ist perfekt in der Rolle der verhaltenen May, die nach und nach auf erschreckend bedachte Weise den Verstand verliert, die Klimax an Halloween ist dann auch so unerwartet, dass nicht wenige Filmfreaks den Gruselfilm nur deshalb zu einem Alltime-Favourite auserkoren haben.

Murder Party (2007)

Absolut obskur und eher Richtung Trash ist dieser Streifen ein echter Spaß, da der Protagonist in einem der albernsten Kostümen aller Zeiten auf eine Halloweenparty eingeladen wird. Verkehrspolizist Chris schlüpft nämlich in ein ritterliches Pappkostüm und macht sich auf zu einer Lagerhalle in Brooklyn. Dort trifft er ein Gruppe psychopathischer, neurotischer und vollkommmen blasierter Möchtegern-Künstler, die ihn zum Star des Abends küren – als Mordopfer inmitten eines blutrünstigen Art-Events! Dieser Film ist ein absoluter B-Movie mit wenig Logik, aber einer Menge Grusel-Trash.

Night Of The Demons (1988)

Für einen weiteren ungehinderten Trashspaß sorgt dieser Horrorfilm von 1988. Damals sorgte er eher für Furore, da das berüchtigte Gorefest überall geblockt wurde. In dem Film geht es, wie so oft, um einen Haufen unsympathischer Teens, die es sich mit den Mächten des Bösen verscherzen und das ausgerechnet zu Halloween – in einem alten Bestattungsinstitut sollte man das eigentlich nicht machen. 2009 wurde der Film tatsächlich neu aufgelegt, mit einem sichtlich gealterten Edward Furlong.

Die 5 besten Familien-Geister:

Auch Kinder lieben es, in der Halloween-Zeit gemütlich vor dem Fernseher zu sitzen und sich zu gruseln. Um der ganzen Familie einen unvergesslichen Filmabend zu gestalten hat PRINZ fünf familienfreundliche Halloween-Movies herausgesucht.

Casper (1995)

Casper ist der wohl einsamste Geist der Filmgeschichte. Kein Wunder bei der miesen Gesellschaft! Er lebt mit seinen schlechtgelaunten Onkels Stretch, Stinkie und Fatso in einer einsamen Villa und wird den ganzen Tag von ihnen aufgezogen. Ein wahrlicher Freudentag für das kleine Gespenst, als Geisterjäger Dr. Harvey mit Töchterchen Kat in die Villa einzieht. Casper und Kat haben eine ganz besondere Verbindung. Zur Zeit seiner Erscheinung war Casper ein echtes technisches Meisterwerk. Der kleine Geist ist der erste computergenerierte Hauptdarsteller überhaupt in einem Film.
 
Beetlejuice (1988)

Beetlejuice, Beetlejuice…NEIN, bloß kein drittes Mal! Ihr wisst ja, was sonst passiert! Dann kommt der unterhaltsame, leider auch unberechenbare Geist Beetlejuice, den ihr so schnell nicht wieder loswerdet. Beruflich ist er Bio-Exorzist – vertreibt also Menschen aus Häusern. So kam auch das frisch verstorbene Ehepaar Maitland, gespielt von Gena Davis und Alec Baldwin, zu ihrem ganz persönlichen Geistervergnügen. Tim Burton zeigt in seinem „Feel-Good Movie über die Toten“ einen überragenden Michael Keaton als Beetlejuice, der immer wieder betonte, dass er mit dem verrückten Geist die beste Rolle seines Lebens spielte. Falls ihr euch doch einmal ausversehen einen Beetlejuice anlacht: Er hat größte Angst vor Sandwürmern!

 
Ghostbusters (1984 & 1989)
 
Der wohl berühmteste Geist der Filmgeschichte ist Slimer aus den Ghostbusters. Der schleimig-grüne Vielfraß ist der erste Geist, den man im Film überhaupt zu Gesicht bekommt. Aufgrund seines miesen Gestankes sollte er eigentlich Onionhead heißen. Eine Eigenheit des quietschgrünen Unruhestifters ist, dass er sich im Laufe der Sequels weiterzuentwickeln scheint. Zog er anfangs nur von einem Snack zum nächsten, fährt er in Ghostbusters II doch tatsächlich alleine einen Bus. Und dabei macht er wirklich eine ausgesprochen gute Figur.
 
Nightmare before Christmas (1993)

Tim Burtons Stop-Motion-Halloween-Film ist ein Film für die ganze Familie. Er gehört dazu, wie der Kürbis und die nervigen Kinder vor der Tür. Als Jack – König des Halloweenlandes – seiner Arbeit müde wird, entschließt er sich, es ein Jahr als Weihnachtsmann zu versuchen. Mit verheerenden Folgen. Mit einem Soundtrack von Danny Elfman wunderschön in Szene gesetzt, ist die Burtonsche Version ein Traum für Jung und Alt. Ausnahmsweise ist die deutsche Synchronisation auch genauso gut, wie das englische Original. Und wer das Kind in sich noch mal raus lässt, der gruselt sich auch.

 
Hocus Pocus (1993)
 
Vor 300 Jahren haben die Sanderson-Schwestern Leute verhext und wurden dafür zum Tode verurteilt. Jetzt ist Halloween im Jahre 1993 und Max Dennison geht mit seiner kleinen Schwester auf Süßigkeiten-Jagd. Dabei entzündet er versehentlich die Kerze, mit der die Hexen zurück ins Leben gerufen werden. Die wollen die Seelen der Kids dazu benutzen, ewige Jugend zu erlangen und sich außerdem die Macht in der Stadt sichern. Gut, dass Max und seine Mädels auf die Hilfe einer sprechenden Katze und eines freundlichen Zombies bauen können. Das Hexentrio (u.a. Sarah Jessica Parker und Bette Middler) ist ideal besetzt und der gesamte Film übertrieben und urkomisch. Ein definitiver Spaß für die ganze Familie.

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