Nach der 10. Klasse an einem Gymnasium in Neubrandenburg brachen sie die Schule ab und es folgte der Umzug nach Frankfurt am Main. Im Mai 2010 entschlossen sich die beiden, ihre Wohnung aufzugeben und als Straßenmusiker, nun ohne festen Wohnsitz, ihrer Musik nachzugehen. Ihr Equipment: Bass, Synthesizer und Posaune, untergebracht zuerst in zwei umgebauten Mülltonnen, dann auf selbst gebauten Fahrrädern. Die Beats kommen vom Laptop, sonst ist alles selbst gemacht. Die Musik ist eine Mischung aus so ziemlich allen Stilrichtungen: Hiphop, Funk, Reggae, Rock, Electro, Pop. Sie singen ausschließlich auf deutsch, Luis mit einer unglaublich tiefen Stimme, fast tiefer als Barry White.

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Zwei Jahre lang wurden die beiden Musiker von einem Filmteam des Regisseurs Sobo Swobodnik begleitet. Der Dokumentarfilm „Unplugged:Leben Guaia Guaia“ feierte auf dem Filmfest München 2012 Premiere und gewann den Publikumspreis des Bayerischen Rundfunks. Der Film, der im Juli 2013 ins Kino kam, thematisiert neben ihrer Musik und dem Leben auf der Straße vor allem das damit verbundene Freiheitsgefühl. Kurze Zeit später folge ein Plattenvertrag bei Universal. Es folgte das Debütalbum „Eine Revolution ist viel zu wenig“.

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