Slut (schwedisch „geschlossen“; engl. „Schlampe“) ist eine deutsche Musikgruppe aus Ingolstadt.

Die Songs der Band lassen sich beschreiben als eingängige Rockmusik mit besonderem Schwerpunkt auf dem meist melancholischen Gesang und energiereichen Gitarrenriffs. Die Songstrukturen folgen meist dem klassischen Schema (Strophe/Refrain). Andere Strukturen wurden auf dem Album Lookbook ausprobiert, das mehr Gebrauch von elektronischen Effekten und langen Intros macht.

Gegründet wurde die Band 1995 von Christian Neuburger, Matthias Neuburger, Rainer Schaller und Gerd Rosenacker. Nach dem ersten Album kam René Arbeithuber dazu. Sie lebten einige Zeit zusammen mit der befreundeten Band Pelzig – René Arbeithuber und Rainer Schaller spielen auch dort – auf einem Schloss in Westerhofen, in dem sie bis Mitte 2005 ihren Proberaum und ihr Studio hatten.

Slut erhielten 2004 für ihre musikalischen Aktivitäten den Kunstförderpreis der Stadt Ingolstadt.

Außerdem vertraten sie Anfang 2005 beim Bundesvision Song Contest das Bundesland Bayern mit einer deutschen Version von Why Pourquoi.

Zuletzt begleiteten Slut am Ingolstädter Theater die Dreigroschenoper Brechts mit musikalischen Kompositionen Kurt Weills. Die Interpretationen von 13 Songs wurden später auch in den Electric Avenue Studios in Hamburg von Tobias Levin aufgenommen und sollten im Juni 2006 als Album veröffentlicht werden. Dies scheiterte jedoch kurz vorher an der Intervention durch die Nachlassverwalter Kurt Weills. Lediglich fünf der Songs wurden letztendlich zur Veröffentlichung freigegeben. Die Band darf auch live nur noch die fünf freigegebenen Stücke spielen.

Derzeit arbeitet die Band an einem neuen Album, das im Januar 2008 erscheinen wird und den Titel „StillNo1“ tragen wird.