Es hat an sich nichts Besonderes, wenn Nils Koppruch die Bühne betritt – aber genau das ist es dadurch eben doch. Ein lässiger Look, keine aufgeblasenen Gesten oder Statements. Der Mann moderiert sein Tun charmant an und schnappt sich seine Klampfe, um den gebannten Zuhörern Geschichten zu erzählen, die greifbar, oft traurig und ebenso alltäglich sind. Sehnsüchte verkauft man am besten mit einer Gitarre und einer Stimme wie der des Hamburgers, der auf eine trockene Art zu dramatisieren vermag. Der ehemalige Frontmann von Fink steht seit Mai beim Grand Hotel van Cleef unter Vertrag und stellte gerade sein neues Album „Caruso“ fertig. Was wird geboten: Koppruch, seine Gitarre und mehr Songs, die den Herzschlag an sich reißen.

Video-Tipp: „Den Teufel tun“ von Nils Koppruch