Eve arbeitete als Stripperin, als sie 1997 von Mase entdeckt wurde. Dieser machte sie mit Dr. Dre bekannt, der sie ein Jahr später bei Aftermath Entertainment unter Vertrag nahm. Erste Aufnahmen folgten; so war Eve beispielsweise unter dem Namen Eve of Destruction auf dem Soundtrack zu Bulworth zu hören. Trotzdem wechselte sie noch im selben Jahr zu Ruff Ryders Records, der Plattenfirma ihres guten Freundes DMX, der ihr zu einem Part auf dem Remix zu seinem Hit „Ruff Ryders Anthem“ verhalf. Daraufhin folgten Kollaborationen mit Interpreten wie The Roots, Blackstreet und Janet Jackson.

1999 veröffentlichte sie ihr Debütalbum Let There Be Eve … Ruff Ryders First Lady. Die Platte erreichte die #1 der Billboard-Charts, ein Erfolg, der bis dato noch keiner anderen Rapperin gelungen war. 2001 folgte Scorpion, das ebenfalls mit Platin prämiert wurde; die erfolgreiche Singleauskopplung „Let Me Blow Ya Mind“ (mit Gwen Stefani) bekam zudem einen Grammy Award verliehen. Nur ein Jahr später, 2002, erschien mit Eve-Olution ihr bisher letztes Studioalbum, auf dem sich unter anderem die Singles „Satisfaction“ und „Gangsta Lovin“ mit Alicia Keys befinden.

In der Zwischenzeit war Eve auch anhaltend als Schauspielerin tätig. Aus Rollen in Filmen wie xXx – Triple X, The Woodman, Barbershop und Barbershop 2 resultierte sogar eine eigene Sitcom mit dem Titel Eve, die von 2003 bis 2006 auf dem TV-Sender UPN ausgestrahlt wird. Musikalisch ließ sie seither gelegentlich als Feature auf Singles von Amerie („One Thing Remix“), Mary J. Blige („Not Today“) oder Gwen Stefani („Rich Girl“) von sich hören.

Nach der Veröffentlichung des Albums Eve-Olution im Jahr 2002 verließ Eve ihre Plattenfirma und wechselte zurück zu Dr. Dres Aftermath Entertainment. Darüber sollte auch ihr viertes Album Here I Am im August 2007 erscheinen. Doch im April verließ die Rapperin die Plattenfirma und wechselte, wie auch schon The Game ein Jahr zuvor, zu Geffen Records.