Kölner trifft Hamburger. Daniel Schaub trifft Per Lämmers. Beide ziehen nach Berlin und gründen ein Electro-Duo. Eine solche Geschichte passiert nicht selten. Im Falle von Jack Beauregard (benannt nach einem Pistolero aus einem Terence Hill-Western) hört man sich ihr Ende aber besonders gerne an. Denn sie laden gewillte Konzertbesucher zu Abenden ein, an dem sie live ihre zauberhaften, Postal-Service-esken Klanggebäude erschaffen und jeden einzelnen Gast mit leichtem glückstrunkenen Schauder entlassen. Laut Oliver Minck klingen Jack Beauregard „in etwa so, als habe Jose Gonzales nach seinem Ausstieg bei Take That gemeinsame Sache mit Kraftwerk gemacht.“ Kurzum: Lässiger Schlafzimmerpop mit Charme und Ironie.

Video-Tipp: „Anyone Around“ von Jack Beauregard