Hast du den Hund, hast du einen Hit! Beachtlich, welche Stars Pitbull in den letzten zwei Jahren für einen Gastpart in seinen Songs engagiert hat. Von Jennifer Lopez über Enrique Iglesias und Shakira bis hin zu Usher finden sich etliche Namen in der Diskografie von Pitbull wieder. Der Rapper mit kubanischen Wurzeln tauchte jedoch schon viel früher auf der Bildfläche auf. Bereits 2004 veröffentlichte er sein Debüt „M.I.A.M.I.“, mit dem er maßgeblich den Reggaeton-Hype mit lostrat. Ein treuer Weggefährte zu dieser Zeit war Lil Jon, der wiederum den HipHop-Ableger Crunk in die Charts hievte. 2005 gründete Pitbull mit P. Diddy das Label „Bad Boy Latin“ und widmete sich damit der lateinamerikanischen Musik. Richtig durch die Decke ging es für den 31-Jährigen allerdings erst, als ihn Jennifer Lopez im vergangenen Jahr als Gast-Rapper für ihren Hit „On The Floor“ ins Boot holte. Seit- dem ist Pitbull fast so gefragt wie David Guetta – und nicht selten mit mehreren Songs zeitgleich in den Charts. Sogar zum dritten Teil von „Men In Black“ steuert Pitbull demnächst den Titelsong bei. Wenig verwunderlich also, dass es bei so viel Arbeit mit einer Deutschlandtour etwas länger gedauert hat. Nun hat das Warten jedoch ein Ende, und Pitbull kann zeigen, dass er live noch bissiger ist als auf Platte. Hat man dann sogar das Glück, von ihm auf die Bühne geholt zu werden, sollte man Pitbull jedoch nicht abwertend mit Geld- scheinen bewerfen, andernfalls wird man von ihm kurzerhand persönlich ausgeknockt – ist bereits passiert.

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