Ihre große Zeit waren die Jahre 2001/2002. Damals dominierten die Vier aus Springfield mit dem Album „Break The Cycle“ sowie den Hits „It’s Been A While“ und „Outside“ die Hitparaden, verkauften sieben Millionen CDs und galten als Speerspitze der Generation NuMetal, wenngleich sie ungleich schwermütiger klangen als Szenekollegen wie Limp Bizkit. Mittlerweile ist NuMetal genauso versandet wie die Karriere der Band. Sänger Aaron Lewis und Co. kopieren sich nur noch selbst, geben die passionierten Trauerklöße und servieren die geballte Seelenpein gefallener Rockstars. Auch auf ihrem aktuellen Werk „The Illusion Of Progress“, das sie im Vorprogramm von Nickelback vorstellten, präsentieren sie behäbigen Depri-Rock für unverwüstliche Nostalgiker. Das riecht nach leeren Hallen und gediegener Langeweile.

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