Die Konzerte von Chikinki hatten stets einen Hang zur Kopflosigkeit: Sänger Rupert Browne rotierte auf der Bühne herum wie Rumpelstilzchen und probte die Posen großer Rockstars, ohne recht zu wissen, wie. Seine Band passte derweil auf, dass ihr das Handwerkszeug nicht in die wogende Menge purzelte. Apropos: Auf einen Bassisten verzichten die Briten auch auf ihrem aktuellen Album „Bitten“ weiterhin. Das trägt den deutschen Titel, weil es in Berlin entstand. Darauf geht es unter anderem um verkorkste Dates mit Kreuzbergerinnen. Freuen wir uns schon jetzt auf allerlei alberne Überschriften à la „Chikinki bitten zum Tanz“ und schließen Wetten darauf ab, wie weit Browne es dieses Mal treibt in der Disziplin: Singen und dabei die Glieder verknoten.

Video-Tipp: „You Said“ von Chikinki