Im Alter von 17 Jahren unterschrieb er bereits mit seiner damaligen Schülerband „Hyperchild“ den ersten Plattenvertrag beim Major-Label Sony Music Entertainment. Bereits die erste Single konnte sich in den Hitparaden platzieren, trotzdem löste sich die Band nach zwei Jahren wegen kreativer Differenzen auf. Daraufhin startete er eine Solokarriere und nannte sich ab dem Jahr 2003 nur noch Bosse. 2005 erschien bei EMI das Debütalbum „Kamikazeherz“. 2006 folgte das Album „Guten Morgen Spinner“, das zusammen mit Produzent Moses Schneider in nur sieben Tagen eingespielt wurde. Im folgenden Jahr trennte sich Bosse von dem Label. Sein wohl bitterstes, nach eigenen Angaben aber auch schönstes Konzert, hatte Bosse 2008 in Saarbrücken. Ganze acht zahlende Zuschauer waren vor Ort. Doch das ließ ihn kalt. Bosse arbeitete 2009 mit dem Elektro-DJ Oliver Koletzki zusammen an dem Song „U-Bahn“. Nach der restlos ausverkauften „Wartesaal Tour“ zum letzten Album ist Bosse mit seiner Tochter und seiner deutsch/türkischen Frau nach Istanbul gegangen, um dort einige Monate in eine Kreativpause zu gehen.

Video-Tipp: Bosse – Schönste Zeit

2013 erschien mit „Kraniche“ sein fünftes Album. Die meisten seiner neuen Lieder hat er dort in Istanbul und in Hamburg geschrieben. Im Vergleich zu seinen beiden Vorgängeralben „Taxi“ und 2Wartesaal“ sind die Arrangements umfangreicher, es kommen beispielsweise Chöre und Trompeten zum Einsatz.

Axel Bosse ist mit der Schauspielerin Ayşe Bosse verheiratet, mit der er eine Tochter hat.

Das Album „Kraniche“ exklusiv im Spotify-Stream