Der 25-jährige Sänger und Gitarrist Bram Vanparys aus dem belgischen Gent singt über Blumen, den Wind und Mädchen wie seine „Eleonore“. Verträumt, romantisch, altmodisch. Seine Majestät strahlt große Gelassenheit aus, sein Gitarrenspiel rangiert im untertourigen Bereich, mitunter von einer Begleitband flankiert, die scheinbar schon in den 70er-Jahren musiziert hat. Das klingt bekifft, kauzig und retro, erinnert an Jeff Buckley und Nick Drake. Doch die Folk-Pop-Miniaturen des blassen Belgiers besitzen enorm viel Stil und Authentizität.

Video-Tipp: „Eleonore“ von The Bony King Of Nowhere